Realitätsschock: Weggesperrte Frauen, verherrlichte Taliban – Er rechnet mit Afghanistan ab

Shownotes

Er war allein in Afghanistan – und kam verändert zurück.

Der Youtuber ‪@freiformation‬ reist dorthin, wo sich kaum ein westlicher Journalist mehr hintraut: Mitten ins Herz Afghanistans. Was er erlebt, erschüttert ihn – und stellt vieles infrage, was wir über Integration, Migration und den Umgang mit anderen Kulturen zu wissen glauben.

In diesem exklusiven Interview spricht er offen über:
– die brutale Realität vor Ort
– den Moment, als ihn die Taliban ausraubten,
– Gespräche mit Afghanen über Migration nach Deutschland
– und warum manche kulturellen Unterschiede unüberbrückbar sind.

Sein Video wurde zunächst wegen angeblicher „Hassrede“ gesperrt – dann wieder freigegeben. Was steckt dahinter?
Und: Welche Schlüsse zieht er selbst aus seiner Reise – für Deutschland, für Integration, für unsere Zukunft?
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Transkript anzeigen

00:00:01: Du darfst nicht mit den Reden, du darfst die quasi fast gefühlt nicht anschauen.

00:00:06: Ich schau mir da ein bisschen Gänsehaut,

00:00:08: weil es

00:00:09: wirklich, das habe ich nur gar nicht kommuniziert, das kommuniziere ich jetzt hier mit dir das erste Mal.

00:00:14: Alle sind sich einig, in Afghanistan ist das Leben viel, viel, viel sicherer als die letzten vierzig Jahre.

00:00:24: sind radikal zurückgegangen, Messer stechereien sind tot und peck.

00:00:27: Und dann überlegt man sich, wo die ganzen Verbrecher hin sind.

00:00:31: Was wäre die Lösung?

00:00:35: Heute haben wir einen ganz besonderen Gast, Marcin Sabinski.

00:00:38: Wenn ihr weitere Videos sehen wollt und die nicht verpassen wollt, abonniert einfach unseren Kanal.

00:00:43: weil wir sehen, dass viele unsere Zuschauer gar nicht uns abonniert haben.

00:00:47: Und das ist schade, es kostet euch nichts.

00:00:49: Ihr könnt unsere Arbeit einfach unterstützen, indem ihr uns abonniert.

00:00:52: Danke schön.

00:00:53: Und jetzt kommen wir weiter zum Interview.

00:00:55: Schön, dass ihr eingeschaltet habt.

00:00:56: Heute haben wir einen ganz besonderen Gaster, der wirklich ganz besonders ist, weil er eigentlich in Deutschland nicht so oft unterwegs ist.

00:01:02: Er weltweit und heute aber einen Stopp in Berlin gemacht hat.

00:01:06: Margin Sabinski.

00:01:08: Ich hoffe, ich hab's richtig ausgesprochen.

00:01:10: Besser als meine Ex.

00:01:12: Aber doch nicht ganz Marcin wird er ausgesprochen, so eine Weise.

00:01:16: Das ist

00:01:16: ein polnischer Ursprung.

00:01:18: Polnisch fällt mir wirklich sehr schwer in der Aussprache.

00:01:20: Ich glaub, das ist einer der schwierigsten Sprachen, die man so beherrschen kann in Europa.

00:01:26: Aber du bist ein Welterkunde, YouTuber, Filmemacher, Fotograf.

00:01:31: Und hast schon wie viele Länder bereist?

00:01:34: Über fünfzig?

00:01:35: Ja, ich glaub knapp an die siebzig.

00:01:37: Wahnsinn.

00:01:37: Wobei, ich muss sagen, ich habe echt die Handbremse reingehauen in den letzten Jahren, weil ich einfach gemerkt habe, auf im Englischen sagt man so schön, the soul cannot follow.

00:01:46: Und das kannst du irgendwann nicht mal alles verarbeiten.

00:01:48: Und deswegen habe ich gesagt, lieber länger an einem Ort und ein bisschen mehr auch in die Kultur

00:01:52: ein.

00:01:52: Und der letzte Stopp war Afghanistan.

00:01:54: Ganz verrückt.

00:01:55: Was du da erlebt hast und vor allem dein Blick auf die ganze Geschichte, auch Migration vielleicht nach Deutschland aus Afghanistan, das wollen wir uns... gemeinsam anschauen, anhören.

00:02:05: Ich bin sehr gespannt auf das Gespräch.

00:02:06: Herzlich willkommen.

00:02:07: Vielen

00:02:07: lieben Dank, Wardim.

00:02:08: Ich bin auch sehr gespannt und ich freue mich über die Einladung.

00:02:11: Was war deine krasseste Erfahrung bisher bei deinen ganzen Reisen?

00:02:15: Die krasseste Erfahrung?

00:02:18: Ich weiß es gar nicht.

00:02:18: Die nicht so eingebrannt hat.

00:02:21: Ich finde diese Fragen, wo ist das schönste Land, was ist die krasseste Erfahrung, tue ich mir immer schwierig mit, weil ich immer sehr viele Erfahrungen habe.

00:02:30: Also ich bin schon ein Freund grundsätzlich der Qualität und nicht der Quantität.

00:02:34: Aber man hat die Welt ist verdammt bunt und vielfältig und schön und man hat so viele so heftige Erfahrungen und deswegen würde ich vielleicht jetzt wenn ich was raus pointieren muss dann eventuell so die.

00:02:48: Die kürzlichste Erfahrung die krass war und das war tatsächlich in Afghanistan.

00:02:53: Und ja ich wollte gar nicht so sehr in dieses Thema reingehen grundsätzlich auch mit den.

00:02:58: Also in den Medien war ja viele war die Frauenrechte und irgendwie ja das berührt irgendwo ein.

00:03:03: weil ich glaube, wenn man das selber nicht anfühlt oder vor Ort das miterlebt, dann ist das eine ganz andere Wahrnehmung.

00:03:11: Das war ja auch der Grund letztendlich, warum ich dann Afghanistan oder grundsätzlich überall selber hinreise, ob es jetzt kürzlich die Ukraine war, Russland oder jetzt halt Afghanistan und wirklich vor Ort mitzuerleben und anzufühlen vor allem, was da so ist und das mit den Frauen.

00:03:27: Zum einen, da wirklich so diese stummschreie Frauen zu sehen.

00:03:31: Das hat mich sehr berührt, vor allem wenn du alleine unterwegs bist auch noch.

00:03:34: Du hast ja keine großartige Ablenkung und du musst das alles selber mit dir verarbeiten.

00:03:39: Du kannst das nicht kurz mit deinem Kollegen irgendwie teilen und vielleicht noch über was anderes sprechen, sondern du musst das selber einfach roh komplett für dich in diesem Moment.

00:03:48: Ich krieg jetzt wieder ein bisschen Gänsehaut, weil es wirklich ist.

00:03:52: Aber wie verarbeitest du das, neben du die Kamera in die Hand greifst und dann... Deines dein erlebtes reinsprichst.

00:03:59: also so wirkt es zumindest wenn du dort langläufst dass du.

00:04:02: Was ich mit deinem mit deiner Zielgruppe dich unterhilzt.

00:04:06: also ich kann natürlich nicht immer alles alles mit filmen und viele Orte wo ich bin ist es halt auch.

00:04:13: Ich war letztens noch eine Bronx unterwegs in USA und einige sagen dann so ja wieso ist du gar nicht so schlimm kannst du da durchlaufen.

00:04:20: aber wenn du in den Ländern oder in diesen kritischen an diesen kritischen Orten mit einer Kamera.

00:04:26: unterwegs bist, dann ist das nochmal eine ganz andere Nummer.

00:04:28: Da hat auch nicht jeder Bock drauf auf diese Kamera.

00:04:30: Und zum Beispiel in Afghanistan.

00:04:32: Du darfst keine Frauen filmen.

00:04:33: Du darfst nicht mit denen reden.

00:04:35: Du darfst dich quasi fast gefühlt nicht anschauen.

00:04:38: Und jetzt nochmal kurz zu deiner Ausgangsfrage.

00:04:41: Was war so mein krasseses Erlebnis kürzlich?

00:04:44: Das habe ich noch gar nicht kommuniziert.

00:04:45: Das kommuniziere ich jetzt hier mit dir das erste Mal.

00:04:48: Da habe ich eine Frau, also die dürfen ja nicht arbeiten.

00:04:51: Die dürfen auch nicht... Soweit ich weiß, nur mit männlicher Begleitung auf der Straße sein, in den Stadtparks siehst du keine Frauen, die dürfen dort nicht sein, de facto.

00:05:03: Und da war dann noch eine Frau verschleiert und die habe ich drei an drei verschiedenen Tagen gesehen, immer am gleichen Ort.

00:05:11: Und die stand dort und hatte einen Bündel von so billigen Plastikkuhlschreibern in der Hand und hat die verkauft, obwohl sie das eigentlich gar nicht darf.

00:05:19: Und beim dritten Tag habe ich mich dann auf die Treppe und eigentlich wollte ich sie filmen.

00:05:22: Ich habe überlegt, so hey kommt die Szene, musst du jetzt, weil mich das so ihre Blicke, mich das und ihre verschüchterte ängstliche Art dort vor Ort, mich so einfach mitgenommen hat über die zwei Tage davor schon, als ich vorbeigelaufen bin.

00:05:35: Deswegen habe ich gedacht, irgendwie muss ich die vielleicht doch einfangen.

00:05:37: Wobei, du weißt, also in Afghanistan ist das ganze footage her.

00:05:40: Also ich habe das ja auf Mikro.

00:05:43: Was ich, wo man sich das überall überlegt, hinzustecken.

00:05:46: Ich habe ja jetzt mit meinen

00:05:47: ... ... aus der Grenze zugekommen, oder?

00:05:49: Ja,

00:05:49: also ich meine, du kannst das sofort als Spion halt ... ... von der Taliban und da holte ich keine raus.

00:05:54: Und um Deutschland da auch großes Interesse hat, ... ... meine Person daraus zu holen, das stelle ich mir eh die Frage, ... ... weil ich bin ja auch relativ kritisch, sage ich mal, ... ... oder ich sage, was ich sehe.

00:06:05: Und das gefällt vielleicht nicht jedem, ... ... wie man ja auch an dem Video sieht, ... ... dass er auch tatsächlich nur in Deutschland ... auf YouTube gesperrt wurde, bevor ich jetzt auf diesen Themen eingehe, nochmal ganz schnell zu dem, zu dem Erlebnis mit der Frau.

00:06:17: Und ich stand da dort und ich wollte sie eigentlich aufnehmen.

00:06:20: Und bevor ich diesen Gedanken letztendlich zu Ende gedacht habe und du vielleicht auch das versucht habe, kam dann plötzlich ein Mann, hat ihr das alles rausgerissen, sind noch ein paar Coolschreiber runtergefallen und sie ist dann einfach weggegangen.

00:06:32: Und ja, es gibt wahrscheinlich viel krassere Erlebnisse und ich hatte natürlich krassere Erlebnisse im Leben, aber diese Situation, die hat mich einfach so diese... Der Blick dieser Frau, mich hat das so einfach emotional berührt als Mensch.

00:06:46: Ja, das steckt noch heftig, wenn wir drin sind.

00:06:48: Da

00:06:49: hat man wirklich sehr wenige Frauen in deinem Film gesehen.

00:06:51: Der Film ist übrigens abrufbar auf X. Da ist er auch in Deutschland verfügbar.

00:06:55: Kommen wir mal ein bisschen zurück zu der Zeit, wo du angefangen hast zu filmen.

00:07:00: Wann war so dein Moment, wo du gesagt hast, ich möchte jetzt mal die Welt zu Hause da teilhaben lassen an meinen... Reisen, wie kam, was war die Initialzündung?

00:07:11: Die Initialzündung war der Peter damals, denn der hat gesagt so, hey Martin, hast du nicht Bock, irgendwas zu starten?

00:07:16: Und ich habe gesagt, was willst du denn starten?

00:07:19: Peter

00:07:19: ist wer?

00:07:20: Peter Meier, das ist mein, man hat so seinen Kreis, seine fünf Leute.

00:07:24: Ja, genau.

00:07:26: Und ja, wir kennen uns schon seit, aus München, seit Ewigkeiten.

00:07:30: Und ich sagte, hey Peter, worauf, was hast du Bock zu starten?

00:07:33: Ja, das müssen wir herausfinden.

00:07:34: Und bei mir war es so, damals wusste ich auch nicht, was ich machen soll nach der Schule, nach der Realschule.

00:07:40: Früher war ich erst mal auf der Gesamtschule.

00:07:41: Die Grundschullehrerin hat gesagt, maximal Hauptschule.

00:07:45: Meine Mutter dachte, mindestens Gesamtschule.

00:07:48: Da schicken wir das Kind auf die Gesamtschule.

00:07:50: Da habe ich kurz überperformt.

00:07:52: Dann konnte ich mir das Schulsystem aussuchen in der sechsten Klasse.

00:07:54: Da habe ich gesagt, Gymnasium mache ich nicht.

00:07:57: Ist mir nicht cool genug, aber auf der Realschule sind die Schlauen und die Kuhlen, bin ich da hingegangen.

00:08:01: Und ja, dann wusste ich nicht so wirklich, was ich machen sollte.

00:08:06: nach, als die Schule zu Ende war, Fachabitur abgebrochen.

00:08:10: Dann habe ich eine Lehre angefangen als Elektriker.

00:08:14: Nicht übrigens ziemlich sexy, wenn man noch eine Lehre macht irgendwie.

00:08:17: Ja, heute

00:08:18: vor allem.

00:08:19: Hätte ich ja

00:08:19: absolut gefragt.

00:08:20: Gerade.

00:08:21: Als Elektriker könntest du dich wahrscheinlich dumm dem nicht verdienen, gerade.

00:08:23: Könnt ihn zu mehr als ein Ingenieur, ja.

00:08:25: Das war ich damals dann auch, irgendwann ein Ingenieur.

00:08:27: ... das habe ich nicht wirklich glücklich gemacht ... ... in den Großkonzernen von Bosch ... ... über Hilti, über die Meneutsche Bahn ... ... selbst da habe ich im Projektmanagement ... ... in München mitgearbeitet.

00:08:36: Also habe viele Einblicke ... ... in den verschiedensten ... ... und bei Ströer war so meine letzte Station.

00:08:41: Ströer in München ... ... für die Werbeträge war ich verantwortlich ... ... für München bei meinen Garten.

00:08:45: Und habe dann durch Peter ... ... initiiert letztendlich die Veränderung ... ... angestrebt, weil Veränderung ist so eigentlich ... ... die einzige Konstante sage ich immer, ja ... ... und

00:08:53: so bei dir im Leben.

00:08:54: Ich

00:08:54: glaube grundsätzlich ... ... auf dem Planeten.

00:08:56: Okay.

00:08:57: Ja.

00:08:57: Ja, manche haben ein sehr eintöniges Leben und sagen, bei mir verändert sich nichts.

00:09:02: Ist aber nicht so.

00:09:03: Ich denke, bei jedem wird sich was verändern.

00:09:05: Nur, es ist halt der Unterschied, ob du aktiv deine Verantwortung über dein Leben übernimmst, aktiv deine Veränderung fossierst oder sich dann leben.

00:09:16: Okay, ich weiß, wie du meinst.

00:09:17: Klar, man lebt jetzt irgendwie vierzig Jahre da in einer Wohnung, sitzt da auf seiner Coach und gammelt dahin.

00:09:23: Die Falle gibt es wahrscheinlich auch so gesehen.

00:09:26: Auf jeden Fall zurück zu dem Punkt mit Peter mit der Veränderung.

00:09:30: Wir haben uns ein Zettel in die Hand genommen, haben eine Woche lang jede halbe Stunde aufgeschrieben, was haben wir gemacht und wie glücklich sind wir dabei.

00:09:35: Haben uns analysiert, klingt auf jeden Fall irgendwie komisch, hat sich auch komisch angefühlt, aber hat gefruchtet, weil dann haben wir uns eingesperrt bei den Wochenende und haben uns mal analysiert tatsächlich, uns mal Gedanken gemacht, wer sind wir eigentlich.

00:09:50: Und was für einen Zeitpunkt haben wir gerade?

00:09:52: Wo steht der Markt?

00:09:53: Was sind unsere Stärken, unsere Schwächen?

00:09:54: Wo können wir einen Nutzen bieten?

00:09:56: Wo können wir Menschen Gutes tun?

00:09:58: Und da kam gerade die Drohne raus.

00:10:00: Da hatte noch keiner eine Drohne.

00:10:02: Und wir haben uns jeweils in Drohne gekauft von Juni, damals in den riesigen Dingen.

00:10:05: Die habe ich damals sogar über den Jubigrad in München.

00:10:09: Da geht mal so zehn Stunden, die letzten drei Stunden ohne Wasser haben wir Steine gelutscht.

00:10:14: Und die habe ich auf den Rücken gehabt, weil ich wollte da fliegen.

00:10:17: Das gab es einfach noch nicht.

00:10:19: Zugspitze höchster Bergdeutschlands, da drüber zu laufen, klettern und dann ... ... da mit der Drohne.

00:10:24: Und die ist dann nicht geflogen, weil sie auf zwei, fünf Uhr geflogen ist und die ... ... Zugspitze, glaube ich, zwei, neun, noch war es.

00:10:28: Oh,

00:10:28: da ist eine Sperre.

00:10:30: Ja,

00:10:30: genau, die ist aber nicht geflogen.

00:10:32: Anyway, long story short, auf jeden Fall ... ... durch Peter und durch diesen Zettel und ja, genau, Drohne.

00:10:38: Wir haben uns gedacht, hey, wir drehen ein paar Filme, ich noch nie irgendwie, ... ... ich habe hier davor auch schon Australien, Neuseeland bereist, ja ... ... ja, tatsächlich aus Südamerika, ... ... ja, aber ... Da noch gar nichts mit dem Film, also wie jeder andere einfach irgendwie ein Foto gemacht ohne Gedanken.

00:10:52: Und da haben wir gesagt, kommen wir filmen irgendwie einen Campingplatz ab oder ein Hotel.

00:10:56: Und dann können wir denen das verkaufen mit einer Drohne, weil Luftaufnahmen gibt es nicht.

00:10:59: Und so hat das alles damals angefangen mit dem Filmen letztendlich.

00:11:02: Und dann hat sich das hochgearbeitet.

00:11:04: Ganz fix, irgendwie.

00:11:05: zwei Monate später war ich mit Roger Federer einen Stuttgart auf dem Dach.

00:11:09: Ja, ich habe gesehen, die Referenzen sind ja beeindruckend mit Roger Federer.

00:11:13: Aber auch Nico Rosberg, mit dem hast du was gedreht.

00:11:16: Ja, ein Jahr lang tatsächlich.

00:11:17: Sein ganzen YouTube-Kanal aufgebaut.

00:11:19: Lucas Bodalski kommt vor.

00:11:20: Der war auch dabei letztens noch her.

00:11:22: Ja, ja, genau.

00:11:23: Also ist ja

00:11:24: eigentlich ganz

00:11:24: streng.

00:11:25: Drei Monate in Polen, ja.

00:11:26: Und hast du das dann aufgegeben?

00:11:30: oder wie hat es sich jetzt weiterentwickelt?

00:11:33: Gegeben.

00:11:33: Ja, gut.

00:11:34: Ich habe mich auf jeden Fall entschieden, was anderes zu machen.

00:11:36: Weil jetzt bist du ja am Reisen.

00:11:38: Und

00:11:39: ich war schon immer am Reisen.

00:11:41: Also, der Reisen tue ich ja schon seit, ich glaube, Australien damals.

00:11:45: ... gar kein Englisch gesprochen, ab nach Australien.

00:11:48: Da habe ich ... ... fünf Monate gelebt, studiert dort ... ... und dort habe ich auch Englisch gelernt ... ... mitten beim Tunen.

00:11:54: Und ich glaube, das war so der ... ... Reisevirus, der implantiert wurde, ... ... implantiert wurde letztendlich bei mir ... ... und seitdem komme ich nicht mehr klar ... ... und bin die ganze Zeit nur unterwegs.

00:12:03: Es hat drei Jahre nonstop übrigens, ... ... Homeless so gesehen.

00:12:06: Ja, ist

00:12:07: auch ... Hast du keine Meld-Adresse in Deutschland?

00:12:08: Ich habe noch eine Meld-Adresse.

00:12:10: Das wird sich aber ändern jetzt ... ... in den kommenden Wochen, ... ... aber es ist nochmal ein anderes Thema.

00:12:14: Ja.

00:12:14: Ja.

00:12:14: ... aber Reisen ist immer schon sehr viel ... ... immer auf der ganzen Welt unterwegs, wie gesagt ... ... in knapp siebzig Länder mittlerweile, ... ... ich habe in neun oder in zehn Ländern ... ... über zwei, drei Monate gelebt, ... ... zwei Jahre in Thailand, in Taiwan, in ... ... was weiß ich, wo ich über in Dubai, in Istanbul ... Aber

00:12:27: immer alleine?

00:12:29: Ja, so gesehen.

00:12:30: Also Eltern haben keinen Bock.

00:12:32: Freundinnen ist damals mit nach München gekommen.

00:12:36: Singles seit zwei Jahren.

00:12:37: Fühlt man sich da einsam?

00:12:39: Oder sagt, das ist eine absolute Bereicherung, dass ich alleine irgendwo umfahren kann.

00:12:44: Elung, but not lonely.

00:12:45: Das hört sich immer so gut an.

00:12:46: Und die Wahrheit, wie ist die Wahrheit?

00:12:49: Natürlich habe ich meine einsamen Momente absolut definitiv.

00:12:53: Die sind auch da.

00:12:54: Mag man sich eigentlich gar nicht vorstellen, viele sagen so, hey, du hast so viele Follower auf deinen ganzen Kanälen.

00:12:59: Und ich komme gar nicht mehr hinterher, die Kommentare zu beantworten und die Nachrichten zu lesen.

00:13:05: Und wie kann man sich da einsam fühlen?

00:13:07: Aber... letztendlich, wo ich jetzt in Afghanistan war, in Pakistan, weil ich einen Monat insgesamt unterwegs war.

00:13:14: Und dann gerade in so einer fremden Kultur, ganz alleine, ich habe mich gefühlt wie ein Alien.

00:13:18: Und da hatte ich ganz viele sehr einsame

00:13:19: Momente her.

00:13:20: Ich war mal beruflich in Shanghai, also ich hatte beruflich auch mit vielen Reisen damals waren es Dienstreisen zu tun.

00:13:28: Und es waren ja immer nur so pünktchenhafte, also sage ich mal so Einstiche, die ich in fremden Kulturen gemacht habe.

00:13:34: Ich würde nie sagen, dass ich die tatsächlich kennengelernt habe oder ... tief da reingekommen bin.

00:13:39: Aber für mich war damals China ... ... ein absolut ... ... anderer Planet.

00:13:44: Ich war in Saudi Arabien, Dubai und so weiter.

00:13:47: Diese Länder kommen fast einem irgendwie näher ... ... vor, obwohl sie auch kulturell komplett fremd sind.

00:13:54: Aber ... ... China war für mich damals eine ... ... absolut fremdester Art.

00:13:59: Man konnte nichts lesen, ... ... man hat nichts verstanden, was da steht, ... ... die Sprache, also ... Wenn du in Spanien bist, hast du wenigstens ja noch.

00:14:06: zum Beispiel, wenn du nicht Spanisch kannst, hast du noch immer deine lateinischen Buchstaben oder Alphabet und sind irgendwie so europäisch und kulturell näher geprägt und so weiter.

00:14:15: War das jetzt vielleicht so ähnlich in Afghanistan und Pakistan bei dir, dass du da sagst, okay, ich fühle mich hier komplett

00:14:22: fremd?

00:14:22: Gut, in China war ich auch schon zweimal unterwegs und ist auf jeden Fall auch komplett fremd.

00:14:28: Wobei in China, wobei in der Aufmerksamkeit hand man den beiden Ländern natürlich auch extrem bekommen, also sehr, sehr.

00:14:34: Worum China warst du da?

00:14:36: Ich war in Beijing, also in Beijing war ich.

00:14:39: Ich wollte immer mal eine Beijing-Entde in Beijing ist.

00:14:43: Aber die sind wahrscheinlich Touristen gewohnt?

00:14:45: Ja,

00:14:45: das sagst du, dachte ich auch.

00:14:47: Ich war dort am Mennplatz, da war ich der einzige Rot-Harrige.

00:14:51: Echt?

00:14:51: Ja,

00:14:51: tatsächlich.

00:14:52: Du hast sonst nur Asiaten gehabt.

00:14:53: Wurdest

00:14:53: du gestreichelt dann?

00:15:01: Ich bin auf jeden Fall gefühlt unerlaubt die chinesische Mauer hochgeklettert.

00:15:06: Die habe ich gekonkert, weil sie mich erst mal hingeschickt haben, wo so Massentourismus ist mit Speekern und so mit Boxen ran ist.

00:15:13: Wo bin ich denn?

00:15:13: Dann hat mir so ein Chineses gesagt, da hinten hast du die alte Mauer.

00:15:16: Da haben sie mich versucht drauf aufzuhalten.

00:15:19: Und das war mein letzter Tag, mein letzter Versuch.

00:15:20: Ich wollte immer auf die chinesische Mauer, bin ich hochgeklebt, hab mich losgerissen und hab aber oben in Chinesen gefunden.

00:15:25: Und der kannte so diese Wege, wo man dann in den Securities vorbei kann.

00:15:29: Und das macht mal in China, als ich dachte, da komm ich mal raus aus diesem Land.

00:15:33: Da ist ja natürlich so eine heikle Sache, weil, guck mal, wenn irgendwie Ausländer zu uns kommen.

00:15:38: oder fremde dann wollen wir auch dass sie sich an die regeln halten.

00:15:41: und wenn man dann in anderen ländern dann sollte man das auch vormachen wobei ich breche gerne mal regeln ja und vor allem.

00:15:46: Regeln wo also ich finde es immer wichtig mit einem gesunden menschenverstand dran zu gehen und nicht irgendwie alles für gegeben halten.

00:15:53: ja das ist bei mir so.

00:15:54: also eine regel hast du tatsächlich auch ein video gebrochen

00:15:57: im china?

00:15:58: jetzt meinst du

00:15:59: im afghanistan

00:16:01: afghanistan kannst du

00:16:01: erinnern an welche.

00:16:04: Welche von dem.

00:16:06: Ich habe ja wahrscheinlich welcher ist dir bekannt.

00:16:09: Mir ist es natürlich gleich aufgefallen du hast dein Lautsprecher im Taxi rausgeholt.

00:16:13: Ja keine Musik hören.

00:16:16: Ich wollte ein bisschen den Kulturaustausch voranbringen.

00:16:19: Ich habe mir gedacht zu fördern wenn die Aufgaben hier ihre Kultur haben.

00:16:21: Aber

00:16:21: genau das ist so eine Frage die natürlich sich auch stellt.

00:16:24: Du sagst du möchtest du respektierst die Kultur und hast aber in dem Moment natürlich diesen Lautsprecher rausgeholt und.

00:16:31: ... ein bekanntes Französ-Schlied abgespielt?

00:16:35: Ja, also erst mal kurz dazu, das ist klar.

00:16:39: Wie gesagt, du hattest es angesprochen.

00:16:41: Ich war natürlich marketingtechnisch.

00:16:42: Ich kenne mich, ich weiß, was wirkt.

00:16:44: Sei ich mal was polarisiert auch, was irgendwie die Menschen zum Reden bringt.

00:16:48: Und das heißt dann, ich bin ja nicht da, um von allen gemocht zu werden.

00:16:53: Kritik, man lernt ja auch da, oder sollte man auch von Kritik ja auch lernen.

00:16:57: Also da gebe ich auch viel Raum jetzt, bei dieser Aktion rauszulernen.

00:17:01: Auf jeden Fall ist die Aktion trotzdem im Kasten.

00:17:04: und ja, ich fand einfach...

00:17:06: Das haben wir gut ausgegangen.

00:17:09: Das Lied wird ja auch nicht gesperrt von YouTube.

00:17:10: Das ist auch nicht der Grund, warum das Video gesperrt wurde.

00:17:13: Das

00:17:14: war ja meine Vermutung gewesen.

00:17:15: Ich habe

00:17:15: ja auch nochmal ein Video über die Zensur hier in Deutschland gemacht, dann direkt als Reaktion.

00:17:19: Und da ist das Lied auch wieder mit drin und es ist ja auch nicht gesperrt.

00:17:21: Also das ist auf keinen Fall, nee, diese Aktion nicht.

00:17:24: Also

00:17:24: die Zuschauer, die das vielleicht nicht verstehen, da gibt es dies eine berühmte Südlied.

00:17:31: Ja, Gigi.

00:17:32: Ja, genau.

00:17:33: Partylied von damals,

00:17:34: ja.

00:17:34: Das ist ein altes Lied und du hast es eben Taxi in Afghanistan abgespielt, wo man in Afghanistan überhaupt gar keine Musik hat.

00:17:42: Ist wirklich so, hört man nirgends von Musik auf

00:17:44: den Straßen,

00:17:45: gibts Radio.

00:17:47: Du hörst nirgends von Musik.

00:17:48: Okay.

00:17:49: Aber es gab keine negative Reaktionen vom Seiten des Taxifahrers, also er hat wirklich ausnehmen dir.

00:17:55: Der hat

00:17:55: das so mitgefeiert.

00:17:56: Genau, aber danach oder so, dass er gesagt hat, hey, lieber so auf Kamera.

00:18:00: Also man muss schon sagen, es ist natürlich ein super heftiges Risiko, weil du hast wirklich überall die Militärstützpunkte, du hast überall die Taliban mit den Gewehren und wie gesagt, ich bin da ja wie ein Alien in diesem Land und da wird natürlich auch Auge auf mich geworfen.

00:18:14: Und dann einfach mal kurz die Musikbox, überhaupt mit einer Musikbox nach Afghanistan einzureisen.

00:18:18: Mir macht so ein Scheiß, aber ich muss auch manchmal ein bisschen provozieren.

00:18:22: Ich habe ja eh immer alles dabei.

00:18:23: Ich habe auch meine Drohne dabei gehabt, die sie mir dann geklaut haben.

00:18:26: Das ist auch nochmal ein Thema, wo die Taliban... ... und mich einfach bestohlen hat, ... ... weil ich Deutscher bin.

00:18:33: Ich hatte ja hinter mir einen ... ... Deutsch-Afghanen, der dort Urlaub gemacht hat ... ... und der wollte mir sogar noch helfen, ... ... schön in Grüße an den Kollegen gerade.

00:18:39: Der wollte mir noch helfen, ... ... dass ich mal eine Drohne daraus bekomme.

00:18:42: Und

00:18:42: die haben das ganz klar kommuniziert, ... ... hey, wir nehmen es dir weg, weil du Deutscher bist ... ... oder?

00:18:47: Also ihm gegenüber.

00:18:49: Ich wollte ja noch die Drohne kaputtreden, ... ... aber ich meine, irgendwann nimmst du es ja auch persönlich, ... ... dass er weil ... Ich hab's nur geschafft den Akku da auszuziehen, als er nicht aufgepasst hat, dieser Taliban.

00:19:00: Das war ja nur ein Taliban.

00:19:01: Und die Aufnahme, die dabei entstanden ist, hast du mit dem Handy gemacht?

00:19:04: Also, du hast ja sein Gesicht dann vorne noch gezeigt.

00:19:06: Nee, nee, nee.

00:19:07: Der hat sich ja selber... Also,

00:19:09: die Drohne hat ja gefilmt.

00:19:11: Nee.

00:19:11: Also, ich hab mir das Handy genommen und wollte den Fall dokumentieren, dass ich jetzt hier mal eine Drohne lassen muss, völlig irrsinnig.

00:19:18: Ich bin ein Afghanister natürlich nicht geflogen, sondern in Pakistan.

00:19:21: Die sind schön steinabgeflogen in der Natur.

00:19:24: Und B... Hätte ich auch das footage irgendwie sichern können, ja schon, das wäre ja schon links gesichert, wo auch immer abgeladet in den cloud oder was auch immer, obwohl es sehr schlecht das internet ist.

00:19:33: Und es hat auch gar keinen Sinn gemacht, dass die Drohne da bleibt, der wollte einfach diese Drohne haben.

00:19:38: Und dann bin ich dann ja irgendwann, ich hatte ja noch.

00:19:42: Zwanzigtausend Euro auf den Rücken, ich hatte mein ganzes Kameralquipment, ich hatte Bagels, glaube ich, drei, viertausend Euro dabei, was man da nicht alles so dabei hat.

00:19:48: Mein Bitcoin hatte ich mal nicht dabei.

00:19:51: Da war in Polen.

00:19:54: Und dann habe ich einfach gemerkt, die Situation spitze ich zu, das ist absolut willkürlich, was hier passiert.

00:19:59: Und ich will jetzt einfach, ich lasse jetzt diese Drohne da, habe den Akku da noch mal mit mir rausgezogen und dann bin ich einfach weitergegangen.

00:20:05: Und der Kollege, der ist noch da geblieben, hat noch weiter mit dem Taliban gesprochen.

00:20:08: Der wollte, dass der Onkel da die Drohne abholt, aber hat da auch nicht mehr geschafft.

00:20:11: Jetzt im Nachhinein hat er mir auch gesagt, wollen sie nicht rausgehen, der Taliban gewinnt.

00:20:14: Nun gefällt die Drohne, kann ja Spaß haben ohne Akku.

00:20:18: Und er hat ihnen dann halt gesagt so, hey, Würdest du die dabei haben?

00:20:21: Wir alles cool, aber eher weil er deutscher ist.

00:20:23: Aber ich meine irgendwo auch verständlich.

00:20:25: Ich versuche mich auch immer in den anderen Herren einzusetzen.

00:20:27: Was ist verständlich?

00:20:28: Es zeigt doch ein moralisches Weltbild, was uns vielleicht Europäern gar nicht so geläufig ist.

00:20:36: Ich bin bei dir verständlich, weil jetzt glaube ich ein bisschen übermotiviert ausgedruckt.

00:20:41: Aber im Hinblick oder im Hinblick... ... dass wir Deutschen ja auch dort waren im Krieg.

00:20:46: Also wir haben ja auch dort, ... ... meine Meinung, nichts zu suchen gehabt.

00:20:49: Ja, wir haben doch schon

00:20:50: am Hindukusch verteidigt

00:20:51: ... ... für unsere demokratischen Werte.

00:20:54: Ja, das sagt mir übrigens auch jeder Soldat, ... ... mit dem ich, da werde ich heute auch ... ... die Kommentare auf meinem Kanal noch ein Gespräch ... ... mit einem Soldatenveröffentlichen, der dort auch tätig war.

00:21:03: Und jeder Soldat hat mir bis jetzt auch dasselbe gesagt, ... ... wir haben dort als Deutschen nichts zu suchen gehabt.

00:21:07: Aber jedem seine Meinung, das ist meine Meinung, ... ... und was fällt uns auf dort?

00:21:12: ... hinzugehen und irgendwie unsere Werte da rein zu packen.

00:21:15: Kommen wir da so wie bis auf die Idee gekommen, ... ... ich muss jetzt unbedingt nach Pakistan ... ... und dann Afghanistan reisen.

00:21:21: Ja das WISUM, ... ... du kannst ja nicht einfach nach Afghanistan, ... ... wie die Afghanen das hier in Deutschland machen.

00:21:25: Also

00:21:25: dein Ziel war schon direkt nach Afghanistan zu reisen.

00:21:28: Definitiv, ja und das wäre schon ein Satemen.

00:21:30: Und

00:21:30: da kommt man zu dem Punkt, ... ... dann komme ich da rein.

00:21:32: Genau, ich habe ja damals ... ... da ist ja auch mein YouTube-Kanal ... Ja, mit Vietnam und mit Istanbul-Video, aber dann speziell, wo ich so ein bisschen politisch orientierter war, sage ich mal, gesellschaftlich orientierter, wo ich diese zehn Leute, zwei mit blauen Auge, da haben in München am Stachos so eine Gruppierung halt, hat sich halt auch komplett verändert.

00:21:52: Das merkst du ja auch gerade, wenn du ein Jahr zum Beispiel weg bist, wo ich ein Jahr in Taiwan war, aus Taipei, bin wieder hingekommen, ich hatte einen absoluten Kulturschau, denk mir so, was geht hier ab bei uns?

00:22:01: Da siehst du erst recht die Veränderung.

00:22:04: Und da hab ich halt so eine Männergruppe von zehn Afghanen oder was so acht zehn Afghanen gepresht.

00:22:09: Und die einfach mal interviewt mit meinem Mikro.

00:22:11: Und dann waren ja Aussagen so ja hier, wie bist du hingekommen?

00:22:14: Ich hab meinen Reusupass in ihren Rahmen weggeschmissen.

00:22:17: Ja, aber so kommst du halt nicht nach Afghanistan.

00:22:19: Also da musst du hundert Euro und ja, hundert und dreißig Euro hab ich bezahlt.

00:22:25: Aber ich war ja in Asien.

00:22:27: So, und dann überlegst du, wie kommst du, wie kommst du an das Visum ran?

00:22:31: Ja, und ich war ja dort.

00:22:32: und dann ... ... bin ich halt auf der Pakistan gekommen, ... ... dort gibt es eine Botschaft, ... ... bin nach Pakistan, ... ... hab mir dann nebenbei die Natur angeschaut, ... ... dann, als ich im Land war, ... ... brach plötzlich quasi der Krieg mit, ... ... mit Indien aus, ... ... zwei Tage nachdem ich aus Pakistan raus bin, ... ... haben sie den Flugraum geschlossen.

00:22:51: Ach, ja, ja, ... ...

00:22:52: hat's zu Glück gehabt.

00:22:52: Ja,

00:22:53: und da hab ich das Vision bekommen.

00:22:54: Und wie reist man dann ein?

00:22:55: Also du bist dann reingeflogen, ganz normal?

00:22:59: Ja, ich wollte schon die abenteuerliche Variante über Peshawar und dann halt Veranhalter.

00:23:05: Oder wie auch immer von Peshawar einfach über die Grenze, über die Landesgrenze, das wollte ich mir schon mal antun.

00:23:10: Aber dort hatte ich dann eine, war das eine Journalistin, die hat sich, glaube ich, für die Frauenrechte in Pakistan eingesetzt.

00:23:16: Ich weiß den Namen nicht, die hat mich kontaktiert.

00:23:19: Und normalerweise höre ich nicht auf andere Menschen.

00:23:21: Es gibt Leute, die sagen, ich bin beratungsresistent.

00:23:26: Aber viele sind es einfach... Ich habe einen guten Filter für mich selber, mein Bauchgefühl.

00:23:30: Und da habe ich mich irgendwie doch dann mitnehmen lassen.

00:23:32: Es sind so viele Leute, die mir eher abgeraten haben.

00:23:34: Afghanistan wäre ich auch nicht geflogen.

00:23:36: Es gibt ja auch.

00:23:38: Gibt es da nicht sogar irgendwelche Deutsche, die mit dem Fahrrad durch Afghanistan reisen?

00:23:45: Es gibt schon die wildesten Abenteurer, aber die war das da zu riskant so einzureißen.

00:23:52: Also so jetzt direkt bei Anhalter, sondern bis direkt da mit einer Maschine nach Kabul, richtig?

00:23:56: Ja, es ging aber mehr um Pakistan.

00:23:58: Es ging gar nicht um Afghanistan.

00:24:00: Das war mir nicht riskant.

00:24:01: Ich hatte komischerweise über Afghanistan ein sehr gutes Bauchgefühl.

00:24:04: Deswegen habe ich, ich bin ja auch mit offenem Herz und vollem Vertrauen ins Land eingereist.

00:24:08: Ich habe ja, wie gesagt, meine zwanzig K-Drauten dabei gehabt.

00:24:12: im Wert.

00:24:12: Ich hatte mein ganzes Leben auf den Rücken und ich habe ja auch auf der ganzen Welt, egal wo ich war, Indonesien, Türkei, egal wo, Dubai, im Katar, habe ich mit Muslimen immer herzliches gute Erfahrungen gemacht.

00:24:27: Und ich bin grundsätzlich immer so, auch wenn ich schlechte Erfahrungen irgendwo mit irgendwas mache, ich schaffe es trotzdem irgendwo, mich wieder zu öffnen und ein Vertrauen ist ja mein Geschenk.

00:24:38: Ich versuche immer neutral möglichst neutral und offen in ein Land rein zu gehen.

00:24:43: Ja und damit bin ich immer gut gefahren nur hier in Afghanistan.

00:24:46: Das hat mich gebrochen.

00:24:47: Also da

00:24:47: was hatte ich genau gebrochen.

00:24:49: Also nochmal zurück auf die letztendlich wie sie da ihre Kultur ausleben.

00:24:53: Ja die Leute also das mit diesen Frauen.

00:24:57: Das hat mich ... Hätte ich nie gedacht, dass mich das so krass mitnimmt.

00:25:01: Ich

00:25:01: fand es auch erschreckend, als ich die Bilder gesehen hab, dass gar keine Frauen da draußen sind.

00:25:05: Der hattest du irgendwie zwei gehabt, kurz im Frame und zufällig nur?

00:25:09: Es

00:25:09: sind paar mehr, Fair Call, mehr unterwegs.

00:25:12: Aber die darfst du ja nicht filmen.

00:25:13: Ich hab versucht, mich daran zu halten.

00:25:15: Keine Militärstützpunkte.

00:25:17: Da waren ein paar Teile, die hab ich auch gezeigt.

00:25:21: Aber gerade beim Thema Frauen, da hab ich mich einfach versucht auch an die Regeln zu halten und die nicht zu filmen.

00:25:26: Da sind ein paar unterwegs.

00:25:27: Im Stadtpark siehst du nicht eine.

00:25:28: Die dürfen da einfach nicht hin.

00:25:29: Die werden ausgeschlossen.

00:25:30: Die gelten als Gebärmaschinen, als Pflegekräfte.

00:25:33: Wahrscheinlich auch.

00:25:34: Ja, als Putzkräfte und Köchin oder als Küchenhilfe.

00:25:38: Aber Gebärmaschinen ist ja auch so.

00:25:41: Die bekommen ja vier Punkt neun Kinder.

00:25:44: Die Fertilitätsrate.

00:25:46: Die Deutschen eins Punkt drei.

00:25:48: Kannst du auch mal die überlegen, wo sich das hier entwickelt?

00:25:50: Wir haben mittlerweile eine halbe Million Abgahnen bei uns im Land.

00:25:53: Halbe Million schon?

00:25:54: Ja knapp, vierhundert, noch fast tausend.

00:25:55: Wahnsinn.

00:25:57: Ja und...

00:25:58: Sofern die Zahlen stimmen.

00:26:00: Was ich so ein bisschen zu kurz gekommen fand in dem Film, den du da gezeigt hast oder der jetzt online Abruf weiß, ist tatsächlich so der... Tagesablauf.

00:26:10: Wie sieht so ein typischer Tag eines Afghans aus?

00:26:13: Das wollte ich ganz gerne tatsächlich dokumentieren und ich habe ja den Moji, das ist der, da habe ich auch schon ein Interview, der hatte als Reaktion auf diese Gruppe hier, die ich interviewt habe in München gesagt, das sind alles Lügner und was erzählen die?

00:26:24: Und der hat sich halt echt krass gut integriert bei uns, ja, spricht richtig gutes Deutsch, zur Integration gehört natürlich vielmehr, also nur die Sprache zu können, arbeitet hier.

00:26:32: Aber ist ein wichtiger Baustein, ne?

00:26:35: Hundertprozentig.

00:26:37: Und er wollte halt seine ... Na ja, soll ich das jetzt so offen erzählen?

00:26:43: Na ja, anyway.

00:26:44: Er wollte mir Kontakt vermitteln, wo ich dann halt so in das Leben mit reinschauen kann, in eine Familie, also mit Frau, Kindermann.

00:26:51: Und das ist gescheitert an der Entscheidung des Mannes letztendlich.

00:26:55: Also keine Einblicke.

00:26:56: Deswegen kann ich dir das nicht sagen, was machen die da von morgens bis abends.

00:27:01: Aber das Zusammenleben in der Öffentlichkeit ist rein unter Männern.

00:27:06: ... zusammen in Essen, das habe ich auch gemacht.

00:27:08: Also

00:27:08: die Männer essen unter sich?

00:27:09: Ja,

00:27:10: komplett.

00:27:11: Gibt es, wo treffen Frauen auf Männer ... ... im Alltag?

00:27:16: Im Alltag.

00:27:18: Nur zu Hause ... ... in der Küche oder wo?

00:27:22: Ja, was du haus sagst ... ... warst du nie

00:27:22: überhaupt gemeinsam?

00:27:23: Das weiß ich nicht, das kann ich dir nicht sagen.

00:27:25: Das kann ja vielleicht, können ja die Leute, die da jetzt das Wissen haben, kommentieren gerne jetzt, dann lernen wir auch was dazu.

00:27:31: Das ist ja das Schöne an unserem YouTube-Kanal, den wir ja betreiben, dass wir voneinander als Community lernen.

00:27:36: Wir sind ja auch nicht allwissend.

00:27:38: Also ich hab da keine Einblicke jetzt in das Leben.

00:27:41: Aber ich hoffe, wenn es übrigens jetzt jemanden gibt, wenn es, ich will noch unbedingt eine afghanische Frau interviewen und oft mit ihr sprechen, aber das wird oder vielleicht auch verschleinen.

00:27:51: Hier

00:27:51: in Deutschland oder?

00:27:52: Gerne hier in Deutschland.

00:27:53: Also wenn jetzt jemand zuschaut und vielleicht auch verpixelt oder was, gerne melden.

00:27:58: Also das ist jetzt, darf ich hier einen Aufruf machen?

00:28:01: Ja klar.

00:28:01: Jetzt hab ich's gemacht.

00:28:02: Ich mach immer erst und dann frag ich.

00:28:06: Wo hast du dann in der Zeit gelebt?

00:28:08: War das ein Hotel, war das irgendwie ein Gasthaus?

00:28:12: Ja, also ich war ja in Kabel nur vier Tage und hab im Hotel gelebt.

00:28:17: Das hast du nicht gefilmt, glaub ich, oder nicht

00:28:19: gezeigt?

00:28:20: Im Hotel selber, ich hab auf jeden Fall nur ... Ich hab ja fast noch nichts rausgebracht.

00:28:24: Das ist ja noch ganz frisch.

00:28:26: Ich hab ja eigentlich nur den einen Hauptclub rausgebracht.

00:28:29: Und diese ganzen Stories hab ich ja noch.

00:28:30: Ah,

00:28:31: okay, können wir gespannt sein, was da noch kommt.

00:28:34: Wie bereitet man sich eigentlich auf so eine Reise vor?

00:28:38: Oder machst du es einfach und dann lässt dich überraschen?

00:28:40: Ich bin immer so der, mein Ansatz ist mal just do it, einfach machen.

00:28:44: Okay.

00:28:44: Und ich mache gar nicht so viele Vorbereitungen.

00:28:47: Ist irgendwo eine gewisse Navität wahrscheinlich, ja, dann zuzuschreiben.

00:28:52: Aber auf der anderen Seite vielleicht auch eine Offenheit, dass ich keine Scheu-Klappen habe.

00:28:57: Beispiel Ukraine bin ich auch reingereist.

00:28:59: Ich wusste ja noch nicht mal, wer der Bandera ist.

00:29:00: Shame on me.

00:29:03: Schlimm oder das als Polis war mit polnischen background ich wusste nicht was die schwarz.

00:29:08: Habe es in einer Situation dann wo es.

00:29:13: Unangenehm wurde wurde oder

00:29:15: für mich in der Ukraine.

00:29:16: Weil

00:29:16: du es nicht wusstest oder

00:29:18: ich hatte eine Ukraine eigentlich nur sehr angenehme.

00:29:23: Situationen also der wird echt viel Party gemacht muss man einfach sagen sieht man dann ja in den Videos.

00:29:29: Nur in Hakiv, ne?

00:29:30: Vierzig Kilometer vor der russischen Grenze, ja.

00:29:33: Da war eine andere Stimmung.

00:29:35: Da hast du auch viele Gebäude gesehen, die einfach burn-ball- oder mit Racketen beschossen sind, die ganze Fenster mit Holz verriegelt, etc.

00:29:43: Das war schon eine ganz andere Stimmung, das muss ich schon sagen.

00:29:45: Aber jetzt nochmal ganz kurz.

00:29:47: Ich wusste noch nicht mal die Bedeutung der rot-schwarzen Flagge.

00:29:51: Und die ist ja überall zusammen öffentlich mit der ukrainischen zusammen.

00:29:54: Wie bauen's die EU-Flagge?

00:29:56: Aber da ist dann...

00:29:58: Ja, nur, dass

00:29:58: die Bandera Flagge, genau.

00:30:00: Ja,

00:30:00: nur, dass die halt hochrechts extrem ist.

00:30:02: Und ich verstehe nicht, warum dieses Thema in Deutschland überhaupt gar keinen, also überhaupt nicht thematisiert wird.

00:30:08: Das weiß ich noch nicht.

00:30:09: Da würde ich mich auch gerne mal mit einem Markus Lanz drüber unterhalten.

00:30:12: Da würde ich mich gerne mit einem Paul Ronsheimer oder dir auch alle schon da waren als gemachte, ausgebildete Journalisten.

00:30:22: Und warum die dieses Thema nicht angehen, weiß ich nicht vielleicht.

00:30:27: lehne ich mich jetzt auch vielleicht auch zu weit aus dem Fenster, ich weiß nicht, ich bin ja relativ normal sage ich mal, ja, hab da keine journalistische Ausbildung, sondern geh einfach mit offenen Augen ins Land.

00:30:37: und als normaler Reisener irgendwo sage ich mal als Backpacker.

00:30:40: Und apropos Nachtleben, gibt es sowas in Afghanistan?

00:30:46: Was ist das Unterhaltungsprogramm?

00:30:50: Ich hab einmal gesehen, dass im Park die Leute, die Männer und junge Männer, Ja, in unserem Spiel.

00:30:56: Die Peitschen sich irgendwie aus.

00:30:57: Ich hab das gar nicht so richtig verfilmen können.

00:31:01: Ein bisschen was hab ich, die haben so welche Peitschen.

00:31:03: Ja.

00:31:03: Und dann Peitschen, die sich, also ich weiß nicht, ob man die Peitsche wegnehmen muss oder nicht getroffen werden kann.

00:31:09: Aber das ist halt so ein ... Die Peitschen sich dann aus, ja.

00:31:12: Okay.

00:31:14: Also das ist nicht irgendwie nackt und nicht in diese Richtung, sondern ... Du bist auf einer großen Wiese, hast irgendwie drei Leute ohne Peitsche, die sind freiwild und die anderen haben eine Peitsche in der Hand.

00:31:24: Und Peitschen den versuchen, den dann irgendwie zu treffen.

00:31:27: Kenne ich nicht das Spiel, aber hab ich gesehen.

00:31:30: Also deren Unterhaltungsprogramm ist quasi, sich abends dann im Park zu treffen.

00:31:37: Oder was machen sie da?

00:31:40: Also man muss schon sagen, es gab ja auch echt Sachen, wo man mal ... vielleicht auch unsere westlichen Werte und Kultur oder die Entwicklung vor allem auch mal hinterfragen muss, auch in Sachen Frauen.

00:31:54: Und da bin ich absolut kritisch.

00:31:56: Ich sage, hey, das, was in Afghanistan passiert, das ist radikal, geht gar nicht.

00:32:01: Aber das, was die Entwicklung, die bei uns im Westen geschieht mit den Frauen, die sind ja auch nicht mehr glücklich.

00:32:08: Also, so wie ich das mit bekomme letztendlich, dass man nur noch frei ist, dass man ... irgendwie zehn, zwanzig, dreißig, fünfzig Männer hat, ... ... das Tinder-Game spielt, ... ... überhaupt nicht mehr verarbeitet, ... ... wenn man irgendwie einen Break-up hat, ... ... dass man sofort zum nächsten, ... ... dass man da so einen Durchlauf, ... ... großen Durchlauf hat, ... ... das ist, glaube ich, auch eine radikale Entwicklung, ... ... dass man ... ... keine Familie mehr gründet letztendlich.

00:32:35: Die jungen Afghanen in Deutschland ... ... gehören zu den Kriminellsten ... ... im Schnitt, wenn man das hochrechnet ... ... auf tausend Einwohner ... ... pro Volksgruppe jetzt.

00:32:45: sind sie für, glaube ich, Vergewaltigungen.

00:32:50: Es gibt die polizeiliche Kriminalstatistik her.

00:32:53: Kannst du das nachvollziehen jetzt, nachdem du da warst und gesehen hast, was für ein Kulturkreis das ist?

00:33:00: Warum das so ist?

00:33:01: Sehr gute Frage.

00:33:03: Und ich glaube, wir sind sogar tatsächlich bei dem Punkt, wo ich am meisten denke, dass mein Video eventuell in Deutschland gesperrt wurde.

00:33:14: was aber krass ist.

00:33:15: Also das ist nur mein ganz anderes Thema.

00:33:16: Da können wir vielleicht irgendwann darauf eingehen, Meinungsfreiheit oder überhaupt das Thema nur in Deutschland gesperrt oder nur bei YouTube.

00:33:23: Aber jetzt mal kurz auf deine Frage zu antworten.

00:33:26: Also, unabhängig, und das habe ich ja auch kommuniziert in dem Video, unabhängig davon, mit welchen Afghanen, ob das in Afghanscher Lehrer war, ob das normale andere Leute waren, ob die die Taliban-Regierung gut finden oder schlecht, unabhängig davon.

00:33:40: Alle sind sich einig, in Afghanistan ist das Leben viel viel viel sicherer als die letzten vierzig Jahre.

00:33:47: Jetzt mit der Taliban.

00:33:48: Mehr jetzt mit den Taliban.

00:33:49: Und das ist ja auch deren höchstes Gut.

00:33:51: Nach vierzig Jahre Krieg brauchen die Menschen Sicherheit.

00:33:55: Und dann gehen sie vielleicht auch Kompromisse mit anderen Werten.

00:33:57: Also verzichten vielleicht auf andere Dinge.

00:34:02: Freiheit zum Beispiel.

00:34:06: Und alle sind sich einig.

00:34:09: Es ist sicherer.

00:34:10: Und das sind die Aussagen der Afghanen vor Ort, die für Gewaltigungen auf der offenen Straßen sind radikal zurückgegangen.

00:34:17: Jetzt kann man sagen, okay, da ist ja auch eigentlich keine Frau mehr unterwegs, aber du hast ja überall die Taliban mit der Knarre stehen.

00:34:24: Und die sagen ja auch, dass die Taliban dort einfach, ja, für diese, naja, das sind die, klar, natürlich für die Sicherheit verantwortlich sind, ja.

00:34:32: Und die ganzen Messerstöcheren sind, Messerstöchereien sind total perfekt.

00:34:36: Morde.

00:34:37: Du kannst dich wieder frei bewegen in Israel.

00:34:40: Ach, wie komme ich jetzt auf Israel?

00:34:41: Mein Gott.

00:34:43: In Afghanistan.

00:34:44: Kann passieren.

00:34:45: Wie komme ich jetzt auf Israel?

00:34:49: Die sind ein kleiner Synapsenfehler.

00:34:52: Man muss aufpassen, wo der Synapsenfehler ist, was passiert im Leben.

00:34:55: Wir sind nur Menschen.

00:34:57: Wie komme ich da drauf jetzt?

00:34:58: Also diese Probleme, die Sie hier mitgebracht haben, also sprich die hohe Gewaltkriminalität und so weiter, die hat dort auch vorgeherrscht in Afghanistan

00:35:06: und ist

00:35:07: jetzt vorbei.

00:35:07: Genau.

00:35:08: Und das war mir ja gar nicht so bewusst.

00:35:09: Und das hat mich ja dort von den Afghanen... gehört, ja, und dann überlegt man sich, okay, du kannst dir das gar nicht mehr dort erlauben, weil du abgeknallt bist von dem Taliban, oder was auch immer gestanigt, oder keine Ahnung, was dann mit dir passiert.

00:35:23: Und dann überlegt man sich, okay, wo sind dann die Leute, die irgendwie den Hang haben, so welche

00:35:29: Karten zu verbringen.

00:35:30: Und das habe ich aber emotionalisiert, dort im Video dann noch ein bisschen krasser ausgedrückt soll, direkter schmeckt mit einem Satz.

00:35:38: Und vielleicht war das an der Satz.

00:35:39: Ihr könnt's euch übrigens immer noch auf den YouTube-Kanal anschauen über den VPN, ne?

00:35:42: Sagt dein YouTube, warum es gesperrt ist?

00:35:44: Passrede.

00:35:45: Aber nicht... Das ist ja auch das Ding, was ich als mindestens einforderer, ne?

00:35:51: Eine Transparenz von YouTube, dass ich auch vielleicht irgendwo lernen kann, weil... YouTube

00:35:55: Deutschland in dem Fall.

00:35:56: YouTube

00:35:56: Deutschland in dem Fall, ja.

00:35:58: Dass mir die Stalle genannt wird.

00:35:59: Und dass ich... Ich bin ja selbst kritisch, ja.

00:36:02: Und möchte auch dazulehren.

00:36:03: Und man... Hey!

00:36:04: ... wenn man so viel unterwegs ist, ... ... so viele Themen behandelt, ... ... dann kann das schon mal irgendwie ... ... ich mache ja auch Fehler, ... ... aber ich möchte daraus lernen.

00:36:12: Was hast du für dich persönlich ... ... für Lehren gezogen ... ... aus der Reise?

00:36:15: Und wie siehst du das jetzt ... ... wie siehst du auch die Migration vielleicht, ... ... die nach Deutschland passiert, ... ... die Illegalmigration ... ... oder auch diese Massenmigration seit ... ... zwei Tausend Fünfzehn?

00:36:25: Das waren jetzt mehrere Fragen, ... ... die behandelt werden müssten, also kurz ... ... ja, im Reihenfolge nach ... ... für mich persönlich ... ... auf jeden Fall Deutschland zu verlassen, ... ... erst mal.

00:36:34: Das

00:36:34: ist deine Konsequenz.

00:36:35: Das ist erstmal meine Konsequenz.

00:36:37: Also A. Deutschland zu verlassen, um auch mit meinen Steuergeldern die Politik nicht mehr zu unterstützen.

00:36:44: Welche Politik?

00:36:45: Unser Politik.

00:36:46: Unser regierender Politik in Deutschland.

00:36:49: Mich

00:36:49: dieser Massenmigration.

00:36:50: Ja gut, also die Politik, die gefahren wird und verändert seit Merkel.

00:36:55: Also ich würde jetzt sagen, du bist ja so weit bereist und hast so viele Kulturen gesehen, du musst doch eigentlich total ein weltoffener Mensch sein.

00:37:06: begrüßen.

00:37:08: Die große Vielfalt, die wir jetzt hier haben in Deutschland.

00:37:13: Also.

00:37:14: Noch mal.

00:37:14: Was weiß

00:37:15: ich da?

00:37:16: Die persönliche Erfahrung vor Ort.

00:37:20: Die persönlichen, das, was du erlebst und das, was du fühlst.

00:37:24: Und ich kann dir das, du hattest China angesprochen, mal plakative Beispiele.

00:37:28: Wenn du in die Ukraine reißt, wenn du nach Russland reißt, wenn du nach Polen reißt, dann bist du ja irgendwo von einer Ethnie von einem Kulturkreis umgeben.

00:37:35: Das ist halt... etwas, was sich über Jahrhunderte aufgebaut hat, gewisse Spielregeln festgelegt wurden von der Gesellschaft, um ein vertrautes Gefühl zu haben, um miteinander auszukommen.

00:37:48: Jetzt gibt es auch diese Spielregeln in anderen Kulturkreisen, tausend Kilometer weit weg.

00:37:55: Und ich denke, dass, genauso wie Helmut Schmidt letztendlich, da bin ich absolut d'accord, dass gewisse Kulturen nicht wirklich zusammenpassen.

00:38:02: Das ist einfach die Beißen sich.

00:38:03: Jetzt bin ich ab, jetzt habe ich den Faden verloren.

00:38:06: Was war die Frage?

00:38:08: Na ja, ob du nicht dadurch erst recht wild offen bist.

00:38:11: Genau.

00:38:12: Also nicht in Afghanistan, sondern in China.

00:38:15: In China ist mir aufgefallen.

00:38:17: Cool, alle nett, alle interessiert etc.

00:38:22: Also ein ganz anderes Bild, was über die Mainstreamen letztendlich Medien auch gezeichnet wird vor Ort.

00:38:26: Man kennt es wahrscheinlich dann selber auch.

00:38:29: Aber ich habe da keinen Bock drauf auf.

00:38:30: irgendwie, wenn ich esse im Restaurant, dass er mir die ganze Zeit jemanden schmatzt.

00:38:34: Ja, oder auf der Straße.

00:38:37: Das war auch ein Moment, der mich massig gestört hat.

00:38:40: Oder dass die Frauen oder Männer und alle einfach überall hinrotzen etc.

00:38:44: Das ist einfach, das ist etwas, ich fühle mich da nicht wohl und das... Ich will für mich irgendwo wählen, von wem möchte ich umgeben sein.

00:38:52: Und aktuell ist ja Vietnam meine Wahlheimer, da geht mir auch dieses Hupen extrem auf den Sack, muss ich einfach sagen, aber irgendwas muss man ja akzeptieren so.

00:39:00: Aber ich find's ziemlich geil, um fünf Uhr morgens auf am Strand zu sein und einfach von geilen Leuten umgeben zu sein, die sich bewegen, die Omis, die gut gebaute Männer und Frauen, die sich um ihre Gesundheit kümmern.

00:39:12: Ich fühl mich wohl in diesem Kreis.

00:39:14: Und man sagt ja auch, da wo man sich bewegt, so wird man letztendlich.

00:39:18: Und wie die Chinesen, will ich nicht werden, ist halt meine Entscheidung.

00:39:22: Oder in Kolumbien, wo ich beim Frisör bin und einfach, klar, vielleicht haben die nicht das meiste im Welt, aber der ganze Spiegeldreckig ist, dann denk ich mir, du kannst einen Lappen nehmen und kurz das wischen.

00:39:34: Oder natürlich auch in Vietnam in Thailand, muss man auch sagen, das Müllproblem, also Plastik überall hinwerfen, so fühle ich mich auch nicht wohl.

00:39:42: Aber wie gesagt, irgendwo muss man dann bei sich da den Weg finden.

00:39:47: Ja, das ist so grundsätzlich der Punkt, dass ich bin offen, aber man muss einfach der Realität ins Auge sehen.

00:39:59: Was kommt zusammen und manchmal kommt etwas zusammen, was nicht zusammen gehört.

00:40:02: oder aus meiner Perspektive.

00:40:04: Ja, ich rede auch nur für mich.

00:40:06: Ich sage ja nicht, ich will niemanden meine Meinung aufzwängen.

00:40:10: Das ist tatsächlich nur mein Empfinden.

00:40:12: Ja, und nochmal zum Ausgang, ich will jetzt kein Opfer spielen, sondern... Übernehme selber die Verantwortung, gehe jetzt erst mal raus aus Deutschland, A, weil ich die Politik nicht gut finde und B, weil ich mich selber hier nicht mehr wohlfühle.

00:40:26: Und B, was ich dann jetzt noch weiterhin mache, die Schlüsse für mich ist, auf jeden Fall weiter dem Menschen aufzuzeigen, was abgeht in der Welt in meiner Art und Weise.

00:40:38: Da bin ich weiterhin motiviert.

00:40:40: Hattest du Vorurteile gegenüber Afghanistan, wo du sagen würdest, die hast du jetzt abgebaut mit der Reise?

00:40:46: Ich habe mich abgebaut.

00:40:47: Ja.

00:40:47: Du sagst, okay, nee, da lag ich falsch zum Beispiel.

00:40:50: Hättest

00:40:50: du jetzt gefragt nach Pakistan?

00:40:52: dann, ja.

00:40:52: Weil in Pakistan wurde ich tatsächlich nicht einmal über den Tisch gezogen.

00:40:56: Ich wurde immer sehr herzlich und nett, die wollten teilweise kein Geld.

00:40:59: Klar, manche sagen das, aber wir warten dann schon.

00:41:01: Aber das war einfach eine ganz andere Ehrlichkeit.

00:41:03: Eine ganz andere Respekt vor mir auch, ja.

00:41:06: Und Afghanistan fand ich einfach... Im

00:41:09: Gegenteil.

00:41:09: Ja, im Gegenteil leider.

00:41:10: Ich war viel offener, muss ich sagen.

00:41:12: Ich war so offen für Afghanistan und was ich dort erlebt habe, auch die Kinder.

00:41:16: Der erste Satz, der geht mir aus dem Ohr, als ich ausgestiegen bin.

00:41:20: Das war auch ein Thema mit den Kindern.

00:41:21: Aber die Art und Weise.

00:41:23: Gibt Money.

00:41:24: Aber in was von der Art und Weise, wie die Kinder sich dort allein schon wissen.

00:41:27: Tatsächlich

00:41:28: gab es eine Situation, die nur ganz kurz angeschnitten war.

00:41:31: Irgendwo am Ende des Filmes auch schon, wo du die Straße lang hergelaufen bist.

00:41:34: Und da sind zwei Kinder hinter dir hergerannt.

00:41:36: Und genau das war sogar Mädchen, glaube

00:41:39: ich.

00:41:39: Ja, das waren auch Mädchen.

00:41:41: Das hab ich auch schon in anderen Ländern erlebt, dass die Kinder betteln und man sollte dem besser nichts geben, weil dann kommen sie alle.

00:41:46: Und es gab ja auch die eine Szene, wo ich von alleine auch zu den zwei Jungs hingegangen bin.

00:41:50: Die hat mich auch richtig mitgenommen, also wenn man sich die Kids, die Frauen und die Kids vor allem in Afghanistan anschaut, wie kaputt ihre Hände sind im jungen Alter.

00:41:59: Was machen sie denn?

00:42:00: Ja, die

00:42:00: sammeln Müll oder ich weiß gar nicht, was die speziell, die haben Säcke und haben da irgendwie Müll, ob sie den sortieren oder was auch immer.

00:42:06: Verkaufen sie oder...

00:42:10: Da bin ich wirklich mal hingegangen.

00:42:11: Ja, ich hab's auch aufgenommen.

00:42:12: Klar, kann man sagen, um gut vor der Kamera da zu stehen.

00:42:15: Aber den Nähungen hab ich so heftig gefühlt.

00:42:17: Den hab ich ein bisschen was in die Hand gedrückt.

00:42:19: Den hab ich hier noch mal fotografiert.

00:42:21: Also, das bricht echt einem das Herz.

00:42:24: Aber ich muss sagen, grundsätzlich sehr aggressiv die Leute da.

00:42:28: Ganz anders als in Pakistan.

00:42:30: Krass.

00:42:30: Hätte ich nie erwartet, dass das so unterschiedlich ist.

00:42:33: Deine Sicht auf die westliche Medienberichterstattung vielleicht?

00:42:40: hat sich durch das Reisen was verändert, so wie Afghanistan bei uns dargestellt wird.

00:42:48: Also, ist das schön.

00:42:51: Die größte Veränderung war durch die Ukraine letztendlich, weil was ich da gesehen habe, also Ukraine wird ja teilweise dargestellt, wie Gaza aussieht, wenn man da ist.

00:43:02: Ich kann es nur jedem empfehlen.

00:43:04: Fahrt nach Wien, Fahrt nach Polen, Fahrt weiter nach Wien.

00:43:08: Was schmallern?

00:43:08: Wief ist ja an der Grenze zu Polen, ganz im Westen.

00:43:12: Da kommen auch sehr wenige Raketen an.

00:43:15: Ich war tatsächlich auch kurz nach dem Ausbruch des Krieges, allerdings nur im Westen des Landes durch Wief gefahren.

00:43:22: Da war alles gut, klar.

00:43:24: Aber ich war auch in der Region, die tatsächlich von den Raketen sehr schwer erreichbar ist.

00:43:27: Und ich glaube, je weiter östlich man kommt, desto schlimmer sieht es aus.

00:43:32: Und natürlich die Stadt Marigopolis oder wie auch immer.

00:43:36: Die wurde ja komplett zerstört.

00:43:38: Da war ich nicht, da kann ich einfach nicht drüber berichten.

00:43:40: Aber auch im Wief heulen die Serien in jeden Tag und sind die Fahrten mit den beiden Flaggen jeden Tag.

00:43:46: Das ist trotzdem de facto beinig wirklich notwendig.

00:43:50: und die Leute, die reagieren dort, der gar nicht mehr drauf die feiern ein paar weiter.

00:43:53: Wie du bei mir am Film sehen kannst.

00:43:55: Ja, ist so.

00:43:56: Krass, ja.

00:43:56: Aber ich will es auch nicht um Gottes Willen, dass das ins richtige Licht auch hier ist, dass man mich hier richtig versteht.

00:44:02: Also, was in der Ukraine abgeht, das ist ja völlig... Also, ich will das nicht irgendwie runterspielen oder so, ne?

00:44:08: Wie gesagt, krasse Erfahrungen in Harkiv mit jungen Männern gesprochen, die auch es nicht mehr geschafft haben, aus dem Land rauszugehen und die da vielleicht auch in den Krieg müssen, etc.

00:44:18: Also wirklich auch sehr bewegende Momente für mich, damit den Menschen mit... Also wie, weiß ich?

00:44:25: Also würde ich mit dir sprechen letztendlich.

00:44:27: Äußerst dich glaube ich nie wirklich eindeutig politisch, aber bist du politischer geworden durchs Reisen?

00:44:33: Das ganze Leben ist Politik, oder?

00:44:36: Verkauf und Politik letztendlich.

00:44:39: Du hast ja jetzt wieder dich äußert dazu, dass du über die politische Situation nicht zufrieden bist in Deutschland.

00:44:45: Übrigens, wenn ich mal kurz einhaken darf, weil ich habe es dir, ja, ein ganz kurzes Vorgespräch und dir gesagt, dass ich die junge Freiheit gar nicht wirklich kenne.

00:44:52: Also, obwohl es euch schon so lange gibt, ist mir noch nie irgendwie über den Weg gelaufen.

00:44:58: Und, ja, jetzt aber.

00:45:00: Und ich hab auch mal meinen Freund, ich hab einen neuen Freund, G.G.P.D.

00:45:04: und Grog, ja?

00:45:04: Naja, Freunde.

00:45:06: Sehr gut, mit denen kann man sich auch unterhalten.

00:45:08: Ja, und die sagen...

00:45:09: Die haben auch einen immer zu.

00:45:10: Genau, ich hab mal gefragt, ja, junge Freiheit, wir wissen das eigentlich, ja.

00:45:13: Und die haben mir zum Beispiel gesagt, dass die Politikwissenschaftler, dass die junge, laut dessen sich die junge Freiheit so im Grenzbereich des Konservatismus und des Rechtsextremismus aufhalten.

00:45:24: Und ich möchte mich vom Radikalen, vom extremen Absolut distanzieren, ist immer... ... ungesund, gerade ob links oder rechts.

00:45:33: Und da würde ich gerne mal deine Einschätzung ... ... also nicht nur mir gegenüber, also ich würde das gerne mal hören ... ... persönlich, aber ... ... ich meine, eure Zuhörer bei der jungen Freiheit ... ... die wissen, was sie schauen, aber ... ... viele schauen jetzt sicherlich von meinem Kanal ... ... frei von dazu auch mit.

00:45:45: Also wir sind,

00:45:46: genau.

00:45:46: Es gibt genau einen ... ... Politikwissenschaftler, der das behauptet hat.

00:45:49: Einen.

00:45:50: Genau, und der ist dann in dem Wikipedia-Eintrag natürlich zitiert worden.

00:45:54: Dann beruhen ja Grog und die anderen Plattformen immer auf das Wikipedia-Wissen.

00:46:01: Also die junge Freiheit ist tatsächlich ein konservatives, freiheitliches Medium.

00:46:05: Das ist so als Leitbild auch vermerkt und daran halten wir uns auch und wir sind... in unterschiedlichen Situationen gewesen.

00:46:17: In den neunziger Jahren tatsächlich hat der Verfassungsschutz angefangen, die junge Freiheit zu beobachten.

00:46:22: Das hat einen langen Kampf von zehn Jahren juristischen Kampf gekostet, den wir erfolgreich gewonnen haben, bis das Gericht gesagt hat, nein, ihr dürft sie nicht beobachten.

00:46:33: Was war die Motivation, euch zu beobachten?

00:46:35: Also gut, wer sich politisch ein bisschen auskennt, weiß, dass dieser Satz... von Strauß, Franziose Strauß ganz ernst genommen wird.

00:46:45: Und man sagt, es darf nichts rechts der CDU geben oder darf es nur noch die Wand geben.

00:46:54: Und deswegen gibt es, darf es keine konstruktive Kritik an der CDU von rechts geben.

00:47:05: Wir erleben aber eine Politik, wo du gesagt hast ... Aber

00:47:07: Mitte ist ja heute rechts, oder?

00:47:09: Die Mitte ist ja heute rechts.

00:47:11: Also das politische Spektrum hat sich seit dem neunziger glaube ich kann man ganz klar sagen immer weiter nach links verschoben.

00:47:19: Ist nicht vom Gefühl auch Fakten wenn man anguckt.

00:47:22: Angela Merkel hast angesprochen es wäre undenkbar gewesen das eine eine konservative Kanzlerin eine Partei die sich christlich konservativ nicht wirklich die Grenzen öffnet.

00:47:34: für unzählige unkontrollierte Einwanderung.

00:47:37: Das wäre ein Unding gewesen.

00:47:39: Es gab viele Punkte, die sich verändert haben.

00:47:41: Gut, das Feld ist riesig, aber was man sagen kann ist eine Verschiebung nach links hat eine Flanke rechts geöffnet, wo wir heute die AfD sehen.

00:47:50: Also es ist ein Feld, was bespielt wird, was vorher besetzt war.

00:47:54: So, allein daran an der Existenz der AfD kann man sagen, ja, es gibt eine Verschiebung Richtung links.

00:47:59: Es gibt keinen Rechtsruck in der Gesellschaft.

00:48:03: der gerne dabei fabuliert wird.

00:48:04: Nein, wir haben eigentlich eine Radialisierung im Land Richtung links erlebt in den letzten Jahrzehnten.

00:48:11: Und diese Lücke füllen wir ja medial auch, weil medientechnisch hat sich genauso alles verschoben.

00:48:17: Wenn du die Tagesscheu heute anmachst, wird gegendert.

00:48:21: Wenn du guckst, wie berichtet wird, wird auch alles gut.

00:48:25: Also brauchen wir, es riecht ein Thema, können wir jetzt.

00:48:28: So, und da positioniert sich die...

00:48:30: J.F.,

00:48:31: wo sie sagt, wir schließen eine Lücke, die sich so aufgetan hat.

00:48:36: Wir berichten kritisch andere oder schauen kritisch die CDU an oder die Liberalen.

00:48:44: Ja.

00:48:45: Und wenn es mal die AfD wird zuhauf kritisiert.

00:48:49: Also eine gesunde Gegenbewegung letztendlich, was auch ein Naturell ist.

00:48:52: Einfach im Leben.

00:48:53: Alles in Ordnung, eine Balance, Nacht, Dark etc.

00:48:56: Und irgendwann kommt dann einfach eine Gegenbewegung.

00:49:00: Mir ist es halt immer wichtig, dass es halt nicht radikal wird.

00:49:02: Aber auf der anderen Seite, wenn jetzt links radikal, dann ist es fast irgendwie, dass sich andere Menschen ja auch immer radikalisieren und da hab ich riesen Bett denken.

00:49:10: Also nicht, wir reden alle über das Migrantenthema.

00:49:13: Das ist natürlich das eine Thema, dass das hier bei uns extrem ist.

00:49:18: Aber auch links gegen rechts und schaut die ganzen Jungwähler an, die hier im Wohlstand aufgewachsen sind.

00:49:26: Die gehen alle Richtung Sozialismus, Richtung links.

00:49:28: Das ist die meist gewählte Partei.

00:49:30: Da gibt es auch wieder eine große Diskrepanz.

00:49:32: Und halt AfD als zweite.

00:49:33: Also ich glaube auch überlang überhaupt, dass CDU etc.

00:49:37: die eine Bedeutungslosigkeit verschwinden werden und sich da irgendwie mehr links und gegen rechts finde ich super ungesund, was in den nächsten Jahren passiert.

00:49:45: Und ich will auch noch mal mal Kinder haben.

00:49:47: Bildung etc.

00:49:48: Dass sie sicher aufwachsen, sicher über die Straßen, das hast du einfach heutzutage nicht mehr.

00:49:51: Das hat selbst Antoni Groß, der erlaubt sich selbst auch mal so eine Aussage.

00:49:56: Und ist aber auch Fakten beruht auf Fakten.

00:49:58: Aber umso interessanter ist es ja, dass du so kritisch bist mit der Regierung oder auch mit der Gesellschaft, würde ich sagen, die sich ja so verhält, obwohl du ja viel reist, obwohl du ja viel unterwegs bist auf der Welt.

00:50:10: Auch mit mir selber.

00:50:12: Ja, die

00:50:13: Sache ist halt tatsächlich, das Narrativ ist ja so, wenn du Welt offen bist, wenn du viel von der Welt gesehen hast, bis du viel offener für die fremden Kulturen bist.

00:50:23: Der kann es ja gar nicht.

00:50:24: Ich bin ja auch offen für fremde Kulturen.

00:50:26: Komplett, ich liebe die Kulturen.

00:50:28: Ich finde es so geil, dass es verschiedene Kulturen gibt.

00:50:32: Alles, das macht es ja aus.

00:50:35: Nur...

00:50:36: Also ist für dich schon eine Differenz zwischen... Kulturen da draußen, die es auf der Welt gibt und dem, was wir hier bei uns ins Land lassen.

00:50:49: Schau mal, ich war in Russland unterwegs vor wenigen Wochen.

00:50:53: Ich habe in Russland nur gute Erfahrungen gemacht.

00:50:56: Alle sagen, gut, ich verstehe ja, du wirst von Russland bezahlt etc.

00:50:59: Was soll ich denn berichten, wenn ich da gute Erfahrungen mache?

00:51:02: Da bin ich wieder gekommen, nach Vietnam.

00:51:06: Und ich weiß nicht, ob du es mitbekommen hast, aber... Da gibt's ja, das darf ich ja nicht nennen, das Wort, aber die übernehmen ja komplett Pucke zum Beispiel in Thailand.

00:51:13: Jetzt fangen sie an, Vietnam zu übernehmen, die Russen.

00:51:15: So wie die Russen sich dort benehmen und das sagen auch die ganzen Russen, auch die Russland-Deutschen, auch unter meinen ganzen Kommentaren.

00:51:22: Ich hab einfach ein echt kritisches Video gemacht über die Russen, wie sie sich dort benehmen.

00:51:27: Und da hab ich auch immer kritisch einfach das, was ich dort erlebe.

00:51:31: Und da beantworten wir auch deine Frage oder halt weiteres Beispiel der Deutsche auch Mallorca.

00:51:36: Die Deutsche bei uns.

00:51:37: Wir benehmen uns auch anderswo anders, oder?

00:51:42: Ja.

00:51:43: Wenn du nochmal auf die Afghanen willst, das reiten wir so viel auf den Afghanen um.

00:51:47: Na ja, das

00:51:48: war jetzt der Anlass, also ich war generell.

00:51:51: Es gibt auch viele, die sich halt supergeil integrieren, tatsächlich.

00:51:55: Ich hab auch Freunde, afghanische Freunde, und mir tut's auch leid, wie ich jetzt halt kommuni... Nein, mir tut's nicht leid.

00:52:02: Darf mir nicht leid tun.

00:52:04: Wie soll ich das ausrücken?

00:52:04: Aber weißt du, ich hab da auch ne Empathie für... ... die von meiner afghanischen Freunde oder für Leute, die wirklich ... ... sich mit der Ideologie der Männer dort ... ... oder mit der Ideologie der Sharia.

00:52:16: Es ist auch halt das Problem

00:52:17: ... ... Bewusstsein auch bei denen, die vielleicht ... ... ganz in Ordnung sind, aber sie ... ... du willst ja die Gesellschaft wahrscheinlich ... ... sensibilisieren dafür und zu sagen, hey ... ... das ist ein ernsthaftes Problem, was wir da haben.

00:52:31: Problem?

00:52:31: Wir nutzen

00:52:31: nicht und haben Tischkehren.

00:52:34: Ich rede immer gerne über Lösungen.

00:52:35: Problembewusstheit ist eine, Lösungsansatz der anderen und Integrationswillen kommt auch noch dazu.

00:52:40: Na ja, Lösungen wäre, was wäre die Lösung?

00:52:46: Bin ich Politiker oder was?

00:52:48: Als erstes die Grenzen zu schließen und erst mal zu schauen, wer hier ins Land kommt.

00:52:51: Das ist erst mal ein erster Lösungsansatz meiner Meinung nach.

00:52:54: Ich bin gestern übrigens von Polen aus... ... hier nach Berlin reingefahren, habe da auch mal ein kurzes Reel gemacht.

00:53:01: Und gab es

00:53:01: einen... Ein Meisterwerk der CDU, zwei Polizeiauto, vier Polizisten.

00:53:07: Aber gut, ich mein klar, ich wurde

00:53:08: es so angehalten.

00:53:08: Ja,

00:53:08: ich dieses Mal nicht, aber du wirst lachen.

00:53:11: Weil ich bin ja aus Afghanistan wiedergekommen, da habe ich auch mal gefilmt, so im Fliegerwetter.

00:53:15: Alles, was mit mir mitfliegt in Richtung Deutschland.

00:53:17: Und bin dann ja auch über die Türkei, das ist übrigens auch die Route der Afghanen zum großen Teil.

00:53:22: Und also auch... Komm, ich wird das nicht zu sehr reinstechen.

00:53:27: Auf jeden Fall bin ich in Deutschland angekommen.

00:53:29: Und war gefühlt auch der einzige ... Also, wann?

00:53:34: fast nur halt ... Türken oder Afghanen oder wer da alles mit dabei war.

00:53:39: Wer wurde rausgezogen beim Zoll?

00:53:42: Ich.

00:53:43: Kannst dir das vorstellen.

00:53:44: Und da muss ich dazu sagen, da waren halt drei Polizisten, der, der mich da behandelt hat, der hat nur ganz kurz mit mir gesprochen.

00:53:50: Der Bauchgefühl hat mich gar nicht kontrolliert und mich weitergelassen.

00:53:53: Supergeiler Typ, also korrekter Typ.

00:53:56: Aber da waren zwei Polizisten als zwei Deutsche und einer war halt mit Migrationshintergrund.

00:54:00: Und ich hab's noch aus dem Blickwinkel gesehen, ich war eigentlich schon vorbei, wie der aber mit dem Migrationshintergrund dem da so ein Zeichen gegeben hat.

00:54:06: Und das nehme ich persönlich so was, dass ich in meinem Land dann von einem Migranten drauf hingewiesen werde, hey, der ist kein Migrant, alle Migranten, ihr seht anders aus und ich werd dann rausgezogen.

00:54:16: Ich mein, klar, so eine Kontrolle kann jedem passieren.

00:54:17: Das war auch meine erste Kontrolle in meinem ganzen Leben, dass mich der Zoll rausgezogen hat.

00:54:22: Aber es hat schon so ein ... Margarin, Nachgeschmack.

00:54:26: Sagen

00:54:27: wir Margarin?

00:54:27: Keine Ahnung ob das ein richtiger Wort ist.

00:54:29: Nein, Margarin

00:54:30: nicht.

00:54:31: Weihgeschmack.

00:54:31: Weihgeschmack.

00:54:34: Ja.

00:54:36: Wir sind jetzt doch schon fast eine Stunde im Gespräch.

00:54:39: Echt?

00:54:39: So schnell

00:54:39: geht das?

00:54:40: Ja, so schnell geht das.

00:54:41: Also ich verlinke auf jeden Fall dein Video unten in der Beschreibung.

00:54:45: Wahrscheinlich nur das X-Video.

00:54:47: Also was auf X gepostet worden ist.

00:54:48: Wenn du es nicht vorher freigeschalten bekommst.

00:54:52: War schön, dass du da warst.

00:54:54: war sehr interessant.

00:54:55: Und ich glaube, alle Leute, die weitere Reisevideos von dir sehen wollen, andere Kulturen entdecken wollen, durch deine Brille, können das auf deinem Kanal tun.

00:55:04: Herzlichen Dank, dass ihr dabei wart und wir sehen uns das nächste Mal.

00:55:07: Vielen lieben Dank fürs hier sein dürfen.

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