Deutschland braucht dringend einen Neuanfang | Kolja Barghoorn‪@AktienMitKopf‬ im Interview

Shownotes

Die neusten Nachrichten: https://jungefreiheit.de Den Podcast gibt es in Video Form You Tube:@Junge_Freiheit

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00:00:00: Ja,

00:00:00: Collier Barkhorn von Aktien mit Kopf bei uns live und in Farbe meint... I don't

00:00:05: trust those

00:00:05: motherf***ers.

00:00:09: Es ist eigentlich brutal, das ist wirklich ein großer Raub, wenn man das jetzt so aus der Perspektive... Ja,

00:00:14: was das Internet angeht, halte ich mich halt fern von Beleidigungen und so, weil ich möchte auch keine Hausdurchsuchungen haben unbedingt.

00:00:22: Ich glaube übrigens, dass tatsächlich das Nichtreden mit der AfD zum Beispiel, sie erst groß gemacht

00:00:28: hat.

00:00:29: Deswegen kann man auch jeden nur ermuntern, mal sich Zeit zu nehmen bei allen möglichen Wörtern, die man so liest, einfach mal radikal ohne Gedankenverbote, einfach mal radikal zu hinterfragen, woher stammt diese Wortkreation.

00:00:54: Ich

00:00:56: danke dir vielmals.

00:00:57: Schön, dass ich hier bin, immer in meiner Heimatstadt zu sein.

00:01:00: Die wenigsten wissen, dass du Berliner bist, oder?

00:01:02: Ich weiß nicht, wie oft du das thematisierst.

00:01:05: Nicht so oft dann deabonieren immer zu viele.

00:01:08: Okay.

00:01:09: Aber nee, ich bin hier geboren, hab dreißig Jahre hier gelebt.

00:01:13: Ja,

00:01:14: cool.

00:01:14: Ist immer wieder cool hier zu sein, weil du siehst, überall, wo du in der Stadt bist, hast du irgendwelche Erinnerungen noch von früher.

00:01:20: Da hab ich damals irgendwie ... Wurde ich mal von der Polizei angehalten oder so.

00:01:24: Das ist schon immer spannend.

00:01:26: Hier wurde ich mal geblitzt.

00:01:27: Ja, so was.

00:01:29: Und wie hast du erkannt mittlerweile?

00:01:31: Ich meine, du bist jetzt ...

00:01:32: Ja, doch schon.

00:01:33: Und zu, ja.

00:01:33: Je nach Bezirk, wo du so unterwegs bist in Berlin, wirst du attackiert.

00:01:37: Aber nicht als Altberliner, sondern eher als YouTuber.

00:01:40: Ja,

00:01:40: als YouTuber so, genau.

00:01:41: Dann wirst du entweder freundlich begrüßt oder mit Steinen beworfen.

00:01:46: Ist doch auch interessant, oder?

00:01:48: Definitiv.

00:01:49: Das ist eine interessante Erfahrung, die man als YouTuber dann macht.

00:01:52: Ja.

00:01:53: So aus dem kleinen Zimmer bei dir zu Hause, filmst du und dann sehen's aber die Leute hier in Deutschland.

00:02:01: Ja.

00:02:02: Ja, cool.

00:02:03: Ja, freut mich, dass du da bist.

00:02:04: Wir haben jetzt wirklich spontan entschieden, wir drehen mal über ein Thema, was gerade auch irgendwo an Aktualität gewinnt.

00:02:12: Okay.

00:02:12: Und zwar kommt jetzt wieder das Jahresende.

00:02:16: Und zum Jahresende kann man ... ein Unwort des Jahres vorschlagen.

00:02:20: Also es gibt diesen Verein, den immer vorschlägt.

00:02:22: Und da dachten wir doch mal als JF, dass wir dem Ganzen etwas entgegensetzen und selber ein Unwort bringen.

00:02:30: Es hat einfach den folgenden Grund.

00:02:32: Da fangen wir doch mal einfach mit der Frage an.

00:02:34: Kennst du das Unwort des Jahres, zwanzig, zwanzig?

00:02:37: Von diesem Jahr?

00:02:38: Ja,

00:02:39: also von

00:02:39: diesem offiziellen Verein, wie wir heißen die oder weißt du, kann man

00:02:42: das sagen?

00:02:42: Also ich kann es dir genau sagen, dass die Webseite heißt so, unwortesjahres.net.

00:02:48: Und man kann dort halt einen Vorschlag einreichen, jedes Jahr.

00:02:54: Und das Ganze wird betrieben von, muss man mal gucken, was da im Pressum steht, ist tatsächlich ein institutionell, unabhängiges und ehrenamtliches Ding von Sprachwissenschaftler-Doppelpunktinnen.

00:03:10: So unabhängig sind sie.

00:03:11: Und einer Journalistin.

00:03:13: Also da ...

00:03:15: Ja, ich weiß leider das Wort nicht.

00:03:17: Aber ich kann mich erinnern, dass das schon mal vor ein, zwei Jahren irgendwo relevant war und ich mich drüber lustig gemacht habe.

00:03:25: Und dass das ... Ich glaub schon so einen leichtpolitischen Einschlag hat, oder?

00:03:31: Würde ich mal sagen.

00:03:31: Ja, das Unwort des Jahres heißt Remigration.

00:03:36: Ah, okay.

00:03:36: Ja.

00:03:37: Und wie ich gesagt habe, Eingangs bis zum ein- dreißigsten, zwölften, kann man den Vorschlag einsenden.

00:03:44: Es wurde dieses Jahr am fünften Ersten bekannt gegeben.

00:03:48: Also parallel zum Korrektivbericht.

00:03:51: Ja.

00:03:51: Aber wann wurde der Bericht bekannt?

00:03:56: Ich glaub, die erste Berichterstattung war am elften Ersten.

00:03:59: Das heißt, wo alle, wo Einzeldeschluss schon vorbei war.

00:04:02: Also am ein dreißigens zwölften.

00:04:04: Aber komischerweise, vier Tage später nach dem Berichten, wurde das Unwort des Jahres Remigration.

00:04:11: Okay, spannend.

00:04:12: Es gab ja auch irgendwie sehr schnell danach schon diese Theaterinszenierung.

00:04:16: Genau.

00:04:20: Die sind einfach hochprofessionell.

00:04:23: Die arbeiten schnell.

00:04:26: Auf Zack, jedenfalls wurde dieses Wort, da merkt man einfach, ohne Spaß, da wurde einfach wahrscheinlich alles über Bord geworfen oder schon im Vorfeld was vorbereitet, so gesagt, wir wählen das jetzt zum Unwort, unabhängig davon, was jetzt die Leute uns eingesendet haben.

00:04:42: um damit auch ein politisches Statement zu setzen.

00:04:45: Vor allem ist es ja auch interessant, weil man weiß ja noch im Januar diesen Jahres gar nicht, was noch alles passieren könnte.

00:04:51: Da könnte ja noch ein ganz anderes Unwort zustande kommen.

00:04:54: Wie zum Beispiel mein persönliches von diesem Jahr Knallgeräusche als Antwort oder als Pressemitteilung damals in den öffentlich-rechtlichen, als dann das erste Attentat auf Trump verübt wurde, was ja direkt ... Per Video überall auf X hast du ja gesehen, was da passiert ist.

00:05:13: Und wer angeschossen wurde.

00:05:16: Und dann steht da bei denen was von Knallgeräusche.

00:05:19: Das fand ich schon sehr, sehr interessant.

00:05:21: Genau, da wurde ja noch spekuliert, ob er verletzt worden ist.

00:05:23: Oder ich glaub, da gab's eine Schlagzeile, er blieb unverletzt.

00:05:27: Und dann war das Foto da, wo er blutet oder so.

00:05:30: So was gab's auch.

00:05:31: Es ist wirklich

00:05:32: sehr, sehr spannend, wie damit umgegangen wurde.

00:05:35: Genau.

00:05:35: Und wir von der jungen Freiheit dachten, jetzt setzen wir uns doch mal dem entgegen und wollen von den Zuschauern wissen, was sie als Unwort des Jahres zwanzig, vierundzwanzig wählen.

00:05:45: Wir haben da auch gleich eine Website erstellt, wo man auch einen Vorschlag einreichen kann.

00:05:50: Wir haben ein paar Vorschläge gemacht, sucht euch was aus und wir würden uns über die Einsendung freuen.

00:05:57: Aber zurück zum Unwort oder generell zur Sprache.

00:06:02: Merkst du das selber, dass bei dir vielleicht auch so ein paar Schranken sich aufbauen, wo du sagst, okay, ich pass da mal auf, dieses Wort verwende ich nicht.

00:06:09: Das ist ja so gesellschaftlich jetzt vielleicht etwas tabu.

00:06:14: Nee, bei mir, ich sehe auch gerade, hier liegt so ein Magnet.

00:06:17: Sie verlassen jetzt den politisch

00:06:19: korrektem Sektor.

00:06:20: Tatsächlich, ja.

00:06:21: Den haben wir noch nicht im Shop.

00:06:23: Nee, also solche Wörter wie irgendwie Indianer oder so, das sage ich ganz normal weiter.

00:06:28: Aber bei mir ist es halt immer eine Richtung, was die Beleidigung angeht.

00:06:33: Und Kraftausdrücke und so weiter.

00:06:35: Gut, als Berliner ist das für dich eh alltag, so zu reden.

00:06:39: Auch auf dem Wickeherr in der U-Bahn war auch schon wieder das eine oder andere.

00:06:42: Echt?

00:06:42: Ja, ja, ja, da war einer heute mit dem Fahrrad noch rein.

00:06:45: Und ist halt mit aller Gewalt, hat er versucht und dann hat er es aber nicht mehr geschafft und entsprechend hat eine Frau ihn auch angemackert, die halt eben in der U-Bahn war und entsprechend kam dann von ihm auch die Reaktion von draußen wieder.

00:06:59: und dann wusste ich schon wieder, ah, das ist halt die Berliner Freundlichkeit.

00:07:03: Aber nee, ansonsten ... Ja, was das Internet angeht, halte ich mich halt fern von Beleidigungen und so, weil ich möchte auch keine Hausdurchsuchungen haben unbedingt.

00:07:12: Aber dafür brauchst du heute nicht mehr beleidigen.

00:07:14: um nach Hause zurückzukommen.

00:07:16: Du musst nur einen falschen Hashtag setzen, so wie wir auch diese Woche darüber berichtet haben.

00:07:22: Kennst du dieses Meme mit diesem quasi dem Tod, mit der Sichel, der an die

00:07:29: Türen vorbei?

00:07:30: Ja, genau.

00:07:31: So,

00:07:31: und jetzt hab ich so neulich tatsächlich, da muss ich sagen, da hab ich zum ersten Mal mich selbst zensiert, weil ... Als neulich der Professor Dr.

00:07:39: Foskerau wieder mal in dieser ganzen Abmahnungsgerichtsprozesse gewonnen hatte, in dem Fall war das, glaub ich, bei der grünen Bürgschaft in Bayern, glaub ich, oder so, oder in Hamburg, weiß ich nicht mehr genau, die jedenfalls auch diese ganzen Departurationsgeschichten nicht mehr so formulieren durften, wie sie es eben gemacht haben.

00:07:58: Und da wollte ich da so ein Meme erstellen mit ihm, also mit dieser Sichermann.

00:08:04: Und dann an den Türen siehst du halt so NDR, SWR, überall, wo er schon quasi gewonnen hat.

00:08:09: Dann war ich kurz davor, das zu posten, und dann sehe ich so, Moment mal, da ist ja Blut zu sehen auf dem Bild.

00:08:15: Und dann hab ich tatsächlich das nicht gepostet.

00:08:17: Danach hab ich mich irgendwie echt so komisch gefühlt, so nach dem Motto, warum kann man denn nicht mal so ein Meme posten, was überall auf der Welt eigentlich völlig mit Humor genommen würde?

00:08:26: Aber ich mir echt vorstellen könnte, dass irgendjemand in Deutschland dann da sitzt und sagt so, nee, das geht ja nicht, weil das ist jetzt aufgrund von ... diese Darstellung irgendwie ein indirekter Gewaltaufruf oder so,

00:08:37: ja?

00:08:38: Ja, also ich merke das schon manchmal so in persönlichen Gesprächen, dass man versucht doch vorsichtiger zu sein mit seinen Ausdrücken, weil man weiß nicht, wer da gegenüber ist, ist ja dann am Ende beleidigt oder nicht.

00:08:51: Ich finde es auch im Nachhinein immer komisch, aber man merkt doch, dass diese gesellschaftliche Druck, den man meint eigentlich nicht zu unterlegen, der trotzdem irgendwie da ist.

00:09:03: Wir hatten auch ganz, ganz interessante Beispiele.

00:09:06: Es gibt da jetzt ... Riesen-Diskussion natürlich, welches Essen wie heißen darf.

00:09:12: Wir sagen es jetzt nicht für ein Algorithmus, dies Wort.

00:09:16: Es gibt da ein paar mutige Bäcker oder wie auch immer, die trotzdem noch diese Wörter verwenden, entsprechenden Zulauf haben.

00:09:23: Oder jetzt große Diskussion, wie jedes Jahr.

00:09:26: Wie hieß er, Lulumba?

00:09:28: Ah

00:09:28: ja, dieses Getränk.

00:09:30: Genau.

00:09:31: Darf man auch wieder nicht verwenden.

00:09:35: Vorher kannte ich das Getränk nicht.

00:09:36: Jetzt ist es in aller Munde.

00:09:38: Vielleicht gibt es ja auch solche, meinst du nicht, dass es auch nach hinten losgehen kann.

00:09:43: Irgendwann mal mit so Sprachgeboten, Fairboten.

00:09:47: Ich glaube, es gibt in beide Richtungen ... Übertreibungen, die dieses gesunde Mittelmaß oder auch so das was an ... Kommunikation zwischen den Menschen passiert nicht gut ist in beide Richtungen.

00:10:01: Ich finde es gut, dass gewisse Wörter, wie das N-Wort beispielsweise, nicht mehr gewöhnlich gebraucht werden in der deutschen Sprache.

00:10:14: Ich habe es auch selber von guten Freunden damals in Ostdeutschland erlebt, wie das wirklich ... sich anfühlen muss.

00:10:23: in so einer Situation, wenn du als Fünfjähriger am Strand dermaßen beleidigt wirst, wo ich mir gedacht hab, ich find das gut, dass das so tabuisiert wurde.

00:10:32: Und dass das auch in dem Sinne dieser politische Korrektheitsgedanke vielleicht sogar in dem Sinne eine gute Entwicklung hatte mal.

00:10:42: Aber leider ist es halt eben so, dass das dann immer irgendwann so eine eigene Dynamik entwickelt.

00:10:48: Und dann wird es irgendwann ja auch zu einer Art ... Politischer Waffe, also die, haben ich sagen, ja immer, Weaponization, dann wird das quasi so eingesetzt als Instrument, um dich eben klein zu halten und zu sehen.

00:11:01: Und diese Entwicklung sehe ich mittlerweile als noch schlimmer an, jetzt tatsächlich, ja.

00:11:06: Ich glaube, dahinter steckt ja doch grundsätzlich der Gedanke, dass man die Art, wie wir denken, doch kontrollieren möchte.

00:11:18: Ich glaube, der Mensch ist in der Lage, selber zu entscheiden, auch die Gesellschaft als solches zu sagen, irgendwann mal diese Begriffe sind nicht gut und die vielleicht selber auch tabuisiert, ohne dass es von oben herab kommt.

00:11:31: Man hat ja jetzt das Gefühl, dass es eher von oben herab

00:11:34: kommt.

00:11:35: Wenn die Tagesschau auf einmal nicht mehr von Damen und Herren spricht, ich meine, wie absurd ist es mittlerweile, so dass jeder fühlt sich irgendwie auf den Schlips getreten.

00:11:48: Und wir lösen da durch etwas aus.

00:11:51: Aber dieses Unwort, warum wir das so noch mal betonen wollen, ist auch mal zu zeigen, dass man mit Wörtern, also mit Wörtern versucht, gewisse Framings zu setzen.

00:12:04: Also es gibt auch linke Unwörter.

00:12:07: Du hast schon ein Beispiel genannt, das war dieses ... Entschuldigung, gleich am Anfang hast du ein Beispiel vor ...

00:12:15: Das mit Knallgeräusche?

00:12:16: Genau, Knallgeräusche zum Beispiel.

00:12:18: Aber auch solche, zum Beispiel Bürgergeld.

00:12:23: Bürgergeld impliziert ja eigentlich das Geld ist für die Bürger da.

00:12:29: Aber laut Definition sind Bürger erstmal deutsche Staatsbürger.

00:12:34: Wir wissen, dass mittlerweile ein Großteil der Empfänger eben nicht deutsche Staatsbürger sind.

00:12:39: Das heißt, dass das impliziert oder das andere, was wir auch, glaube ich, im Vorschlag sogar haben, war dieses ...

00:12:49: Das ist ein spannender Punkt, weil es gibt ja sowieso, und das beherrschen halt eher ... Sozialdemokratische Parteien und Politiker sehr, sehr gut.

00:13:00: Die Kreation dieser Begriffe wie Sondervermögen.

00:13:03: Genau,

00:13:04: Sondervermögen.

00:13:04: Das fielen wir nicht ein.

00:13:06: Ja, aber es gibt noch ganz andere.

00:13:07: Also zum Beispiel gesetzlicher Mindestlohn.

00:13:12: Also das Wort Mindestlohn ist genial in seiner Kreation.

00:13:17: Weil es, wenn ich jetzt zum Beispiel argumentiere, ich bin gegen den Mindestlohn, dann ...

00:13:24: Du stehst nicht dem Menschen das Mindeste an, was er verdienen soll.

00:13:28: Ich bin sofort in dem Moment stigmatisiert als egoistischer Kapitalist und so weiter.

00:13:33: Und das zeigt, wie genial dieses Wort ist, weil nämlich der oder irgendwie Mietpreisbremse und all diese ganzen Wörter, die suggerieren ja immer, dass das, was man sich erhofft, automatisch mit dem, was man da tut, auch passiert.

00:13:51: Und das ist ja sowieso eines der Hauptprobleme der Politik, dass man seine Erfolge, so wie ein Scholz das beispielsweise macht, immer eine lange Liste an Maßnahmen runterrattert.

00:14:01: Wir haben das gemacht, wir haben das gemacht und so.

00:14:04: Aber er beurteilt das anhand von seinen Aktionen und nicht anhand von den Resultaten, die das tatsächlich bringt.

00:14:11: Und deswegen muss man schon sagen, diese Wortschöpfungen sind echt extrem mächtig.

00:14:17: Und wenn man da gar nicht dahinter schaut oder das nie hinterfragt, dann ist man meistens nicht auf dem Weg zur Wahrheit.

00:14:23: Und deswegen find ich auch sehr gut was ... Ich weiß gar nicht mehr, war das dieser Olippmann oder wie der damals hieß?

00:14:28: Der hat ja gesagt, think things, not words.

00:14:33: Also

00:14:34: versuche, überall die Dinge nachzudenken, als darunter liegende ... Konzepte, Ideen und Auswirkungen und nicht so sehr in Worten oder Worten, jetzt weiß ich noch nicht, wann wer das heißt, in Worten zu denken.

00:14:49: Also ja, man versucht... Man spricht ja dann eher über, wie formuliere ich was, anstatt über die Sache zu reden.

00:14:59: Man beschäftigt sich nicht mit dem Kern, mit dem Problem, sondern gibt dem Baby einfach einen anderen Namen und sagt, darüber dürfen wir nicht reden, weil das ein schlechtes Wort ist.

00:15:08: Und verdrängt somit die Probleme.

00:15:11: Ja, anderes gutes Beispiel ist auch noch, das war dann politisch eher wieder von der konservativen Richtung in Amerika, als sie nämlich angefangen haben, Erbschaftssteuern.

00:15:23: Ist das Wort halt ja auch, ja, dass die, also bezieht ja sehr stark auf die Erben und nicht auf die Erblasser.

00:15:33: Und suggeriert ja auch, die kriegen das alles geschenkt.

00:15:39: Und sie kriegen es vor allem ungerechtfertigt.

00:15:42: Weil sie wurden mit dem goldenen Löffel im Mund geboren.

00:15:44: Und die haben das damals, ich weiß gar nicht, war das unter ... unter Busch damals oder ich weiß gar nicht, die haben es dann Death Tax genannt.

00:15:52: Das ist

00:15:53: viel besser.

00:15:53: Das ist eine Steuer auf dein Tod.

00:15:55: Und als sie das, dieses Framing etabliert hatten, waren auf einmal viel mehr Menschen dagegen, das zu besteuern.

00:16:03: Und da sieht man, welche Macht eigentlich Wörter haben.

00:16:06: Genau, und das ist ja tatsächlich ein sehr gutes Beispiel hier für dich tatsächlich, dass Man guckt nicht darauf, dass was dieser Mensch geleistet hat im Leben, dass er mit viel Energie, mit viel Elan aufgebaut hat.

00:16:19: Man nimmt ihm diese komplette Entscheidung weg, was mit diesem Geld, mit dem Vermögen, welchen Zweck hat er?

00:16:25: Er hat vielleicht über Generationen geplant, gedacht, nach vorne gedacht, wollte was aufbauen, seine Ideen weiter.

00:16:33: Man guckt auch gar nicht, ob diese Idee gut oder schlecht ist.

00:16:37: Ja?

00:16:37: Sie kann ja vielleicht genial sein.

00:16:39: Aber sie wird dadurch zerstört, indem man ihm dann einen Teil wegnimmt und guckt nur noch aus der Perspektive der Kinder.

00:16:46: Genau.

00:16:47: Das ist eigentlich brutal.

00:16:49: Das ist wirklich ein großer Raub, wenn man das jetzt so aus der Perspektive schaut.

00:16:53: Und

00:16:53: Wörter lenken natürlich auch immer die Diskussion auf das, wie so ein Scheinwerferlicht und vernachlässigen all das, auf was dieses Licht nicht ... scheint, auch jetzt schon wieder ein bisschen komisch ausgedrückt.

00:17:08: Aber ...

00:17:10: Gute Gedanke.

00:17:11: Was Tja hat mal gesagt, gute Ökonomen berücksichtigen nicht nur das, was man sieht, sondern auch das, was man nicht sieht.

00:17:19: Und das ist genau das, was du gerade beschrieben hast.

00:17:21: Es wird beim Thema Erbschaftssteuer, es wird alles auf ... Die ganze Perspektive, das ganze Scheinwerferlicht, ist auf demjenigen, der ungerechtfertigt das Geld bekommt.

00:17:31: Und dieser Gedanke ... Moment mal, derjenige, der das Vermögen aufbaut, der könnte einen ganz anderen Anreiz bekommen, Vermögen aufzubauen, zu strukturieren, zu gestalten, je nachdem wie wir diese Steuer setzen und ob wir sie erheben.

00:17:50: Und ich glaube zum Beispiel, dass die meisten vermögen den Menschen über ein Vielfaches mehr Spenden würden und machen würden wenn man ihnen einfach sagen würde du kannst machen damit was du willst weil generell die meisten von denen sowieso den Löwenanteil irgendwann spenden oder stiften wollen und so.

00:18:09: Und wenn du aber selber dieses Gefühl hast, ich darf das selber bestimmen und selber gestalten, und ich kann frei aufbauen, dann erbringst du einen viel höheren Mehrwert, glaube ich, als wenn du eben merkst, ich muss hier die und die Steuern zahlen und Vermögen steuern.

00:18:22: Und so dann fängst du erst an mit Panama Papers und Paradise Papers, alles zu versuchen, zu verstecken, weil du einfach merkst, guck mal, meine Arbeit, das, was ich mir aufbaue, wird hier mit Füßen getreten.

00:18:32: Und das gehört nichts von all dem, was ich irgendwie ... erschaffe gehört irgendwann mal mir, sondern ich muss ja auch die ganze Zeit während ich das aufbaue, steuern, zahlen, auf keine.

00:18:40: wir machen jetzt kein politischen ökonomischen Podcast machen, aber du weißt was ich meine.

00:18:45: Aber das betrifft ja uns, das betrifft ja mittlerweile jeden.

00:18:48: Es ist auch den Arm, es trifft ihn ja genauso.

00:18:51: Das ist ja, was dabei ausgeblendet wird.

00:18:54: So ist es.

00:18:54: Deswegen kann man auch jeden nur ermuntern, sich Zeit zu nehmen bei allen möglichen Wörtern, die man so liest, einfach mal radikal ohne Gedankenverbote, einfach mal radikal zu hinterfragen, woher stammt diese Wortkreation, was drückt sie aus?

00:19:09: Und denke ich eigentlich gleich so darüber nach wie alle anderen und wenn ja, warum?

00:19:14: Und ... Auch ein lustiges Beispiel, ich sag immer, ich wohne in Mallorca.

00:19:18: Und dann werd ich jedes Mal korrigiert, weil alle immer sagen, nee, das heißt auf Mallorca.

00:19:22: Und es fühlt sich für mich komplett falsch an zu sagen, ich wohne auf Mallorca, aber ich wohne nicht irgendwie auf etwas.

00:19:29: Deswegen sag ich dann immer, ich sag trotzdem, ich wohne in Mallorca.

00:19:33: Sorgt für interessante Kommentare im Internet.

00:19:35: Aber das meine ich so.

00:19:37: Sprache nicht einfach nur so als etwas Gegebenes hinzunehmen, sondern selber einfach sich auch mal zu fragen, Warum ist das so?

00:19:45: Und warum kann ich es nicht einfach anders ausdrücken, wenn ich es möchte?

00:19:49: Aber dieses Zurück zu steuern, du hast es auch anfangs erwähnt, Sondervermögen.

00:19:56: Ich finde es auch plakativ.

00:19:58: Es ist wirklich traumhaft, dieses Wort.

00:19:59: Es zeigt, wie es funktioniert.

00:20:01: Es ist kein Vermögen.

00:20:02: Im Gegenteil, es ist eine Sonderverschuldung.

00:20:05: Oder negativ Wachstum.

00:20:07: Genau.

00:20:08: Gesundschrumpfen.

00:20:11: Ja, im wirtschaftlichen Bereich gibt es viele so eine Unwörter.

00:20:15: Ja, oft aus der Politik.

00:20:17: Ja.

00:20:18: Oder in vielen Bilanzen von Unternehmen und so, wenn du einen Verlust ausweist in deiner GUV, dann steht da nicht ein Minus, sondern ist das in Klammern angegeben.

00:20:29: Ach so.

00:20:31: Also, ein Gewinn wird ganz normal hingeschrieben.

00:20:33: Ja.

00:20:34: Und

00:20:34: ein Verlust wird in Klammern.

00:20:36: Minus ist irgendwie wahrscheinlich zu ...

00:20:39: zu negativ.

00:20:39: Zu

00:20:39: hässlich.

00:20:40: Okay, interessant.

00:20:41: Ja, auch interessant.

00:20:42: Oder vielleicht

00:20:43: gibt's noch einen Rund dahinter, aber ich hab ihn nie entdeckt.

00:20:45: Oder wenn wir emissionsfrei arbeiten, können wir genauso auch unsere Arbeit ruhen lassen und gar nicht arbeiten.

00:20:51: Dann sind wir auch emissionsfrei, zum Beispiel.

00:20:53: Also diese Klimaziele, die grünen, werden ja auch als ... oder wenn etwas als CO₂-neutral dargestellt wird.

00:21:02: Ja, wenn wir trotz uns sind, war auch ZAID unzwei-neutral.

00:21:06: Der nächste spannende Punkt, wo grad dieses Thema anspricht, ist dann eben auch noch diese Wortkreation mit dem Englischen oder dem Englischen, das trusted flagger, mit denen

00:21:19: wir immer mehr zu tun bekommen werden wahrscheinlich.

00:21:23: I don't trust those motherfuckers.

00:21:27: Bitte, bitte pieten hier an der Stelle.

00:21:29: Ja, dann

00:21:29: müssen wir ja.

00:21:31: Aber ja, aber auch spannend, oder?

00:21:33: Warum brauchen wir jetzt da für einen englischen Begriff in Deutsch?

00:21:36: Trusted Flagger.

00:21:36: Was flägen die oder was heißt das überhaupt?

00:21:38: Flägen, also erstmal markieren.

00:21:40: Markieren ist negativ wahrscheinlich im Deutschen.

00:21:42: Und jemanden so, Antpranger, das sind ja Antpranger eigentlich.

00:21:47: Ja.

00:21:48: Und den wir aber vertrauen.

00:21:50: Das sind ...

00:21:51: Stell mal vor, du sagst halt nicht Trusted Flagger, das klingt irgendwie so ... cool, ne?

00:21:57: Oder Meldestellen sind das.

00:21:58: Aber

00:21:58: Pranger klingt eher negativ.

00:22:01: Wenn wir jetzt diesen Begriff Pranger etablieren, dass alle Leute, die über dieses Thema nachdenken, sofort an den Pranger denken, dann haben wir

00:22:12: auch

00:22:13: das beeinflusst.

00:22:14: Also, Wörter

00:22:15: sind krass.

00:22:16: Da gibt's tatsächlich ein Beispiel, was, sag ich mal, aus ... Ja, Mainstream verändert worden ist.

00:22:23: Und zwar das Wort ... Migranten, das wurde ganz schnell bei den, vor allem in der Krise.

00:22:34: dann, in der Flüchtlingsrie, wurden es die Flüchtlinge.

00:22:37: Das war positiv besetzt.

00:22:38: Man wollte dadurch implizieren ... Die sind arm und die Flüchten und Flüchtlinge kennt man ja noch aus dem Zweiten Weltkrieg, vor allem die innerdeutschen Flüchtlinge und so weiter.

00:22:49: Da hat man gehofft, dass man gute Assoziation damit hat.

00:22:52: Bis es im Internet total zum Mien wurde, das Wort Flüchtlinge, so, dass man gemerkt hat, okay, das ist jetzt so negativ konfrontiert mittlerweile, so, dass man ganz oft nur noch von Geflüchteten spricht.

00:23:06: Finde ich in diesem Fall sogar besser, ehrlicherweise.

00:23:09: Ich finde tatsächlich dieses Ling

00:23:11: am Ende.

00:23:12: Ich finde, es ist abwertend gegenüber einem Menschen.

00:23:15: Und ich finde tatsächlich Geflüchteten ohne diese Gender-Komponente, die vielleicht noch irgendwie mit drinsteht oder politisch korrekt ... Ich finde tatsächlich dieses Wort auch nicht gut.

00:23:26: Aber ich finde

00:23:27: es wirklich ein Menschlicht ein bisschen.

00:23:29: Ja?

00:23:30: Ja, also es war aber nie so gedacht.

00:23:32: Ja, es war eher ... positiv konfrontiert.

00:23:35: Genau, gut durch diese Link-Endung ist es dann gegeben, dass man ganz schnell da vielleicht das Negativ konfrontieren konnte.

00:23:42: Aber das war quasi so ein Ding, was in falsche Richtung.

00:23:45: Oder jetzt darf man ja auch gar nicht mehr sagen, Menschen mit Migrationshintergrund.

00:23:49: Obwohl dieses Menschen mit Migrationshintergrund auch schon mal etwas war, also da war auch schon die Sprachpolizei dran, vorher hieß es immer einfach Ausländer.

00:24:03: oder von Ausländern abstammen oder wie auch immer.

00:24:06: Und das wollte man verändern und hat dann von Menschen mit Migrationshintergrund angefangen zu sprechen.

00:24:11: Weißt du, woran ich immer meine?

00:24:14: Ich will niemand von sich einfach nur, um zu provozieren, beleidigen.

00:24:19: Ich find das sinnlos.

00:24:20: Worum es mir immer geht, ist ... Okay, dann ich frag mal diese Person selbst so.

00:24:26: Und das ist das Relevante.

00:24:28: Zum Beispiel in Amerika sagt man einfach Blacks.

00:24:31: Wenn jemand schwarz ist, ist er Black Guy.

00:24:34: Und keiner von denen hat jemals ein Problem damit.

00:24:38: Bis dann irgendwann ... Die Bezeichnung African American oder was auch immer dann neu kommt ... People of Color.

00:24:45: ... ist immer von weißen als Druck oder in irgendeiner Art einen anderen Art von Kontrolle ausgeübter Begriff, der für andere Weise

00:24:55: geht.

00:24:56: Ja.

00:24:57: Und das ist so der Punkt, wo ich sage, sorry, guys, da mach ich nicht mit.

00:25:01: Weil wenn es euch tatsächlich darum gehen würde, Respekt gegenüber den Black Guys zu bringen, dann fragt doch die mal, ob die damit ein Problem haben.

00:25:10: Und wenn die aber sagen so, nee, wir haben damit gar kein Problem, warum sollte ich jetzt irgendeinem Weißen, der genauso weiß ich wie ich, irgendwie ihm gegenüber Respekt gegenüber etwas bringen, was ... einem anderen eigentlich dienen sollte.

00:25:26: Also, du merkst, wie kompliziert und schwachsinnig das wird.

00:25:30: Und von daher, nee, sorry, da mach ich nicht mit.

00:25:34: Und auf der anderen Seite, je länger darüber nachdenken, das ist schon faszinierend, wie stark das gilt.

00:25:41: In jedem Bereich merken wir es ja gerade.

00:25:42: So politisch als auch wirtschaftlich, als auch irgendwie ... Gesellschaftlich.

00:25:46: Gesellschaftlich auch, ja.

00:25:48: Es ist am Ende vielleicht auch tatsächlich ein Kampf um die Begriffe.

00:25:52: Ja.

00:25:53: Genau.

00:25:54: Was definieren wir, wie reden wir?

00:25:56: Genau.

00:25:57: Und wie erfolgreich bist du damit, andere Menschen davon zu überzeugen, das anzunehmen und auch als fürbare Münze zu nehmen?

00:26:08: Weil das ist dann schlussendlich ja auch die Kontrolle und die Macht, die du hast.

00:26:12: Wenn du es geschafft hast, dass Leute dann aufhören, das auszusprechen.

00:26:18: Genau.

00:26:18: Dann ist es schon zu spät oder dann ...

00:26:22: Und warum es ja auch so einfach ist, da ich mal vor allem für den Mainstream da so gewisse Begrifflichkeiten zu setzen in der Gesellschaft, ist ja dieses Totschlagargument, ja, man sagt das nicht.

00:26:35: Man sollte das nicht sagen.

00:26:38: Und man sollte es nicht sagen, setzt bei den Leuten gleich aus, okay, er, der das mir sagt, ist vielleicht gebildeter, vor allem Fernsehen, hat eine gewisse Autorität, Politik hat eine gewisse Autorität in der Gesellschaft.

00:26:53: Und wenn die einem sagen, man sollte was nicht sagen, möchte ich ja irgendwie dazugehören, ich sag das auch nicht.

00:26:59: Oder ich möchte keine Probleme haben.

00:27:01: Oder genau,

00:27:02: der häufige Weg.

00:27:04: Das war ja noch dieses stillschweigende

00:27:06: ... akzeptieren, um nicht irgendwie Probleme zu bekommen.

00:27:10: Das ist leider ganz weit verbreitet auch bei vielen Unternehmen.

00:27:16: Die alles

00:27:16: übernehmen, was kommt.

00:27:17: Genau,

00:27:17: aber ich glaube, da kommt ein bisschen mehr als nur Probleme.

00:27:19: Es ist auch diese moralische Aspekte, wo man sagt, ich bin der moralisch erhabene Re und ich sage dir, was sich gehört, was nicht.

00:27:30: Wieso so?

00:27:31: Eltern zum Kindern oder Lehrer zum Schülern.

00:27:34: Sowas sagt man nicht, sowas tut man nicht.

00:27:37: Es ist verpönt.

00:27:38: Und sobald ich aber eine mehr kläre, was verpönt ist, stelle ich mich ja automatisch drüber.

00:27:44: Und das spürt auch derjenige.

00:27:47: Das erniedrigt die Leute.

00:27:48: Das erniedrigt die Leute.

00:27:49: Ich glaube, das läuft unbewusst ab.

00:27:53: Weißt du, was ich so lustig dran finde?

00:27:54: Dass solche Leute so kreativ sind in der Ausgestaltung all dieser ganzen Verbotswörter, aber kein Problem haben.

00:28:02: ... bei der ersten Gelegenheit, die Nazi-Käule aufzupacken.

00:28:06: Ja, das stimmt.

00:28:07: Und diesen massiv verharmlosenen Begriff, einfach mittlerweile jedem an den Kopf zu knallen, der nicht ihrer Punkt ist.

00:28:14: Das

00:28:14: stimmt

00:28:14: auch.

00:28:15: Da sag ich dann immer alles klar, Leute.

00:28:17: Es ist eigentlich ein großes Unwort, das könnte man ja fast

00:28:19: ... Deshalb ist auch ... Was ist die beste Reaktion auf solche Vorwürfe?

00:28:25: ... ... ist immer das einfach zu bestätigen.

00:28:30: Und nicht irgendwie sich dafür zurechtfertigen oder so.

00:28:32: Also sagt jemand zu mir, du bist ein rechtspopulistischer Nazi oder was auch immer, sag ich, okay, wenn das für deine Interpretation von dem, was ich mache, einfacher ist, um diese Schublade aufzumachen, mich reinzustecken und dann wieder zuzumachen und nicht inhaltlich damit auseinandersetzen zu müssen, dann bitte nennen mich so, ich hab damit kein Problem, mach.

00:28:53: Ja, und da gehst du genau dem ... aus seiner Falle heraus.

00:28:58: Weil er hofft ja dadurch, dass du dich so nennst, dass du sagst, ach, Mensch, tut mir Leid, ich möchte doch nicht so sein.

00:29:04: Ich werde mich jetzt dir anpassen.

00:29:06: Das ist ja sein Ziel.

00:29:07: Und wenn du dich demen ziehst und sagst, mach ruhig, ist seine Waffe so mit automatisch stumpf.

00:29:12: Ja, sehr gut.

00:29:13: Und übrigens endet dann meistens auch sehr schnell das Ganze, weil wir im Mobber ... jemand, der gerne andere mobbt und kontrolliert, gehen ja immer auf die Schwachen.

00:29:22: Immer auf die Leute, wo sie merken, dass sie damit auch Erfolg haben.

00:29:25: Ist ja genau das Gleiche wie beim Känseln und so.

00:29:27: Ich lass mich halt einfach nicht känseln.

00:29:30: Das ist so, was sich auch jetzt immer mehr gerade etabliert, einfach zu sagen, ich lass mich nicht känseln.

00:29:39: Versuch's doch, mach's doch.

00:29:40: Aber es wird nicht passieren.

00:29:42: Ich werd's nicht zulassen und ich werd auch mein Leben dann nicht kontrollieren lassen von dir.

00:29:47: Ich bin ein offener Mensch und ich hab einfach eine andere Sicht als du.

00:29:51: Und wenn du denkst, du musst jetzt versuchen, mich zum Schweigen zu bringen, dann machst du doch, aber es wird halt nicht gelingen.

00:29:58: Übrigens, diese Woche gab es ein gutes Beispiel dazu.

00:30:02: Beziehungsweise für die, die es einschalten, vielleicht schon ein bisschen länger her.

00:30:07: Aber Boris Palmer war ja jetzt in der Sendung ... Wie heißt der?

00:30:11: Stammtisch irgendwie ... Also, reisen

00:30:13: Herz oder so?

00:30:14: Kann sein, ja, genau.

00:30:14: Und da wurde er ... dumm angemacht für ein Interview, was da unser Zeitschrift Kato gegeben hat.

00:30:24: Und dort hat er im Interview gesagt, sollen sie doch mal probieren mit der AfD, die CDU

00:30:30: und so weiter.

00:30:32: Also ein Thema angeschnitten, was vielleicht kontrovers diskutiert werden kann, ist ja eben freigestellt.

00:30:39: Aber in der Runde gab es dann eine interessante Reaktion.

00:30:45: Äh, der Moderator hat die Zeitschrift selbst als rechts eingeordnet, bzw.

00:30:52: rechtskonservativ, glaub ich.

00:30:53: Wie wird

00:30:54: die jungen Freiheit eingeordnet?

00:30:55: Ähm,

00:30:57: aufwiegend ... rechtslibertär.

00:30:58: Ja, irgendwie freiheitlich, genau.

00:31:02: Oder rechtskonservativ, freiheitlich oder libertär.

00:31:05: Aber nicht im Sinne

00:31:05: von extremistisch,

00:31:07: oder gab's dieses Label auch schon?

00:31:08: Nein.

00:31:09: Das gab's tatsächlich in den neunziger Jahren ... Versuchte der Verfassungsschutz, die Zeitschrift zu beobachten, hat es auch bei sich draufgepackt und jedes Jahr neue Berichte rausgeholt.

00:31:22: Es hat zehn Jahre gedauert, der Prozess gegen den Verfassungsschutz, bis das Gericht dann wirklich zugunsten der Pressefreiheit entschieden hat und gesagt, stopp, es geht nicht so weiter.

00:31:37: war sehr kostspieliges Verfahren nervenaufreibend, aber wird nicht beobachtet.

00:31:43: So, das gab's.

00:31:45: Ähnliches muss da übrigens, wie wir das heute von politischen Parteien, wobei es hier ein bisschen unterschiedlich ist, wir sind Medium, Parteien sind Parteien, rechtlich wird es unterschiedlich gewertet, aber die Methoden oder die Strukturen sind ähnlich, da kann man einiges beobachten, wie das läuft.

00:32:04: Aber nichtsdestotrotz Kato, Gab's damals, glaub ich, gar nicht ... War das

00:32:07: nicht auch so ein Philosoph irgendwie?

00:32:09: Genau, das ist ein griechischer Philosoph und der Namensgeber.

00:32:15: Und die Zeitschrift existiert jetzt ein paar Jahre schon.

00:32:20: Zu meiner Schande weiß ich nicht, wann das ... Genau.

00:32:24: Das Problem

00:32:24: ist, dass nicht das, was er gesagt hat.

00:32:27: Da wurde genau diskutiert, dass er es in der Carto gesagt hat.

00:32:34: Wurde nicht kritisiert, dass er es auch legitimiert damit, dass die AfD eine wählbare Partei ist und dass sie...

00:32:39: Ich weiß nicht, wie das Gespräch da war.

00:32:41: Aber hier, da gibt es diesen berühmten Ausschnitt und da sagt dann eine, ich weiß nicht, was ihr Name ist, weil mittlerweile interessieren mich diese Person zu wenig, dass ich sich mit denen beschäftige, aber sie rief dann in den Raum, ach genau, und dann sagt der Moderator, ja, das ist eine recht konservative Zeitung, und da sagt Palma so, Ach stimmt, und mit den Rechten redet man nicht, ne?

00:33:05: Und dann die Frau so...

00:33:06: Gute Antwort.

00:33:07: Ja, mit den Rechten schon, aber nicht mit den Rechtsextremen.

00:33:10: Also, sie hatte uns auch nicht so genannt.

00:33:12: Sie hat auch Kato als Zeitschiff so nicht bezeichnet.

00:33:14: Aber sie hat diesen Begriff reingeworfen, damit dieses Label bleibt, ja?

00:33:19: Das ist so verrückt.

00:33:20: Kennst du, wo ich das gerade höre?

00:33:23: Ohne übrigens selbst dieses Stigma damit zu meinen, weil ich die Personen selbst nicht persönlich kennen, nämlich Martin Selner.

00:33:31: Aber kennst du das Bitcoin-Hotel, den Typen?

00:33:34: Nein.

00:33:35: Der macht ... Der ist so voll der friedlebende Bitcoin-Fan.

00:33:41: Der grad irgendwo im Süd, am Ecuador, die ganze Zeit Bilder postet von seinen Papaya-Plantagen und voll der lebensfrohe Typ ist und so.

00:33:50: Und der ist so geil, weil der hat ... Ich hab auch mit dem mein Gespräch auf der Investmesse geführt über Bitcoin und so.

00:33:57: Und der hat jetzt einfach so einen einstundenlangen Interview mit Martin Selner hochgeladen auf seinem YouTube-Kanal.

00:34:03: Wurde es nicht gelöscht?

00:34:04: Nee, nee.

00:34:06: Und redet halt voll locker-flockig mit dem.

00:34:09: Und dem ist es einfach so völlig egal.

00:34:11: Ist einfach so, ich bin halt Friede Freude, Eierkuchen-Typ drauf.

00:34:13: Und jetzt reden wir mal über Bitcoin und Krypto.

00:34:16: Hat

00:34:16: da den Experten für Krypto die Kamera geholt?

00:34:20: Keine Ahnung, ich hab mir das Gespräch nicht angeguckt, aber ... Ich find's schon lustig, nach dem Motto, mit wem redet man?

00:34:25: oder mit dem redet man nicht.

00:34:27: Eigentlich ist ja Reden immer das beste Mittel, finde ich, um gewisse Lösungen zu erzielen.

00:34:36: Ich mein, wenn du jetzt sagst, ich rede nicht mit gewissen Menschen, was machst du dann?

00:34:41: Also du kannst ja nicht einfach ... loswerden.

00:34:45: Das ist ja vorbei dieses Thema, hoffe ich zumindest.

00:34:49: Ja.

00:34:49: Und deswegen, warum, ich dachte immer, dass menschliche Kommunikation besser wäre, als jetzt irgendwie es nicht zu tun.

00:34:57: Ja.

00:34:58: So sind sie halt.

00:34:59: Aber ich glaube übrigens, dass tatsächlich das nicht reden mit der AfD zum Beispiel, gehen wir jetzt zurück zum politischen Geschehen, sie erst groß gemacht hat.

00:35:11: Ja, oder zumindest das Das auf jeden Fall.

00:35:15: und auch, wenn man mit denen redet, dann ist es ja so ein Alibi-Reden.

00:35:21: Also hast du zum Beispiel diese

00:35:22: ... Man redet nicht, welche Vorschläge haben sie zur Kernenergie, sondern warum hat XY in ihrer Partei aus den Hintertupfingen wieder was Falsches gepostet?

00:35:32: Das

00:35:32: ist total subtil, wie das funktioniert, wenn man sich so eine Maispergersendung anguckt, so wie neulich auch mit Herrn Amthor und Beatrix von Storch.

00:35:41: Erst kommen die ganzen anderen ... Einordner erst mal in der Sendung, die quasi all die ganzen aktuellen Geschehnisse erst mal völlig falsch einordnen.

00:35:49: Also wirklich

00:35:50: faktisch

00:35:50: falsch einordnen.

00:35:52: Das ist ja wirklich das Label mittlerweile, auch wenn du Geld investierst, da musst du einfach gucken, was wird in öffentlich-rechtlichen gerade so gesagt, und dann wettest du dagegen.

00:36:01: Das funktioniert.

00:36:01: Gewinnst bei

00:36:02: Polymarket mit neunzig Prozent dein Geld.

00:36:06: Ja, also ... zum Beispiel, Paradebeispiel ist ja der Herr Tewissen bei Lanz, wenn er vor der Wahl die ganze Zeit über Trump und Biden geredet hat.

00:36:15: Biden war immer für ihn komplett fit die ganze Zeit.

00:36:18: Und kerngesund und super.

00:36:20: Und Trump wird nicht gewinnen, sondern Harris und so.

00:36:22: Aber ich schweife ab.

00:36:23: In dieser Sendung war das dann halt so.

00:36:26: Amthor redet über seine politischen Ziele, über die Koalition, über die Wahl, Wahlkampf und so.

00:36:33: Und bei Frau Storch ging's dann sofort.

00:36:36: ohne dass sie eine Sekunde mal reden konnte, ging's dann sofort wieder, wie du gesagt hast, um, ja, da war doch neulich sexische Separatisten und so, also dann sofort dieser Skandalisierung.

00:36:46: Und dann will man sofort die AfD in dieser Sendung dazu bringen, sich zu rechtfertigen dafür.

00:36:51: Und von Storch hat das aber gut gekonnt, hat einfach diesen Frame gar nicht übernommen, sondern hat ihre eigenen Positionen durchgespielt.

00:36:59: Und du müsstest ja eigentlich in so einer Sendung ... Es so machen wir, dass du sagst, okay, wir machen jetzt heute mal so eine Skandalsendung bei Maischberger und dann laden wir von jeder Partei alle ein und dann sagen wir einfach so, okay.

00:37:10: Liebe Frau von Storch, was war denn da mit den sächsischen Separatisten?

00:37:14: Lieber Herr Reul, was ist denn da mit der ganzen Schlepperfinanzierung gewesen?

00:37:18: Lieber Frau Baerbock, mit der Visa-Affäre, oh, da sind sie auch bisher auch nicht so gut gekommen.

00:37:22: Und so, dann hat man so ein gleiches Level-Playing gefehlt.

00:37:27: Oder man sagt, okay, wir machen jetzt eine Wahlkampf-Sendung und dann sprechen wir über die Wahlthemen.

00:37:32: Und das findet aber ja bei denen nicht statt.

00:37:33: Genau, weil man möchte die AfD... auf Biegen und Brechen nicht irgendwie positiv darstellen.

00:37:41: Man hat es ja auch bei der, wie heißt die Frau, am Sonntag, die jetzt Annelin ersetzt hat.

00:37:46: Ich bin so schnell mit einer Miasker.

00:37:49: Da konnte man das klassisch sehen, wie sie einfach den Habeck angehimmelt hat.

00:37:52: Man hat gesehen, wie verliebt sie war.

00:37:55: Wie sie dann aber mit März und Lindert ... Ja,

00:37:58: es war nicht mehr so verliebt.

00:38:00: Die kommen noch vor in der Sendung, da ist er aber nicht mehr so verliebt.

00:38:03: Die anderen kommen gar nicht vor.

00:38:04: Ich weiß nicht, wenn die Weidel kommt, das wär ja ...

00:38:07: Aber Havik hat so einen Charme, der hat sogar auf Männer einen Charme.

00:38:10: Wenn du in Giovanni di Lorenzo ... Der hat ja auch gesagt, Herr Havik, ich bin so froh, dass auch korrekte Menschen in die Politik gehen und so.

00:38:21: Und Havik sagt so

00:38:22: ... Ach komm.

00:38:27: Ich hatte auch das Gefühl tatsächlich ... bei Habeck in der Mioska-Sendung.

00:38:31: Ich hatte das Gefühl, ein bisschen, dass es ihm peinlich

00:38:34: ist.

00:38:34: Ich glaub, genau, das war meine Einschaft.

00:38:35: Es wirkte sehr peinlich auf ihn.

00:38:37: Teilweise war es übertrieben von ihr.

00:38:41: Was wären sie kochen?

00:38:42: Ich glaub, der hat überlegt, wann hab ich das letztes Mal gekocht?

00:38:45: Ich wüsste gar nicht mehr

00:38:46: so.

00:38:47: Trump hat ja gerade seine Fragrance-Linie rausgebracht.

00:38:50: Wenn ich Habeck wäre, würde ich auch meine Fragrance rausmachen.

00:38:53: Aber für

00:38:54: Frauen?

00:38:54: Ja.

00:38:56: Boah.

00:38:57: Oder für Männer.

00:38:59: Entdecke den Habeckscham in dir.

00:39:01: Und auf einmal können keine Journalistin mehr wieder stehen.

00:39:05: Dann haben die ganzen Männer der Journalistin auf einmal ein ganz klares Weihnachtsgeschick von sich da.

00:39:11: Ja,

00:39:11: Herr Habeck, wenn Sie das sehen, wir geben Ihnen gute Tipps, wie Sie sich vermarkten können nach den Wahlen.

00:39:19: Falls der Job

00:39:20: weg ist.

00:39:21: Ich glaub, er schafft es.

00:39:21: Wobei, es könnte tatsächlich sein.

00:39:24: Zumindest hat's ja Merz offen gelassen.

00:39:26: Ja.

00:39:28: Oder sogar irgendwie gesagt, das könnte er sich vorstellen.

00:39:31: Manche sagen, ich hab mit manchen gesprochen, manche sagen, ja, das ist so ein Ding.

00:39:35: Er lässt sich quasi die Karten offen, um am Ende vielleicht doch mit der SPD was zu machen.

00:39:41: Weiß ich nicht.

00:39:43: Das sind so Spirchen, da wissen manchmal Politiker selber nicht.

00:39:46: Ja, okay.

00:39:47: Aber spannender Punkt.

00:39:50: Eigentlich, wenn wir jetzt wieder zurück zum Thema Wort, Kreation Ding, eigentlich macht Merz genau das Gegenteil.

00:39:56: Er spielt mit ganz geschlossenen Karten, er spielt ja eben nicht mit offenen Karten.

00:40:00: Er sagt, das hast du ja auch in der Amptorsendung sehr gut wieder gesehen, weil dann gab es nämlich diesen Fragenhagel von... von Maischberger, wo die immer nur mit Ja und Nein antworten sollten.

00:40:10: Ah, okay.

00:40:10: Und da auf einmal war der Amtor richtig unzufrieden.

00:40:14: Hat er auch dann kritisiert, man kann Politik nicht nur mit Ja und Nein.

00:40:17: Man muss das alles mit differenziert.

00:40:20: Weil dann ging es nämlich auf einmal, finden Sie es gut, dass Trump gewählt wird.

00:40:23: Beatrix von Storch, ja.

00:40:25: Amtor, er ist jetzt da.

00:40:30: Und werden Sie die Schuldenbremse reformieren von Storch?

00:40:33: Nein.

00:40:35: Amtor, Nicht zwingend.

00:40:38: In dieser Situation hast du auch wieder das gleiche Thema Worte.

00:40:43: Nicht zwingend.

00:40:44: Was heißt es?

00:40:46: Wenn Merz sagt, wir werden nicht mit diesen Grünen regieren, heißt es ja nichts anderes, als wenn die sich, wenn irgendwie nicht mehr Riccala Langvorsitzende ist, sondern jetzt die realpolitikerin Franziska Brandner, ja?

00:41:01: Dann können wir mit den Grünen regieren, so ungefähr, nicht mit diesen.

00:41:04: Also, man muss genau zuhören.

00:41:06: Franziska

00:41:06: Brandner, da hattest du ja deine persönliche Fassung.

00:41:08: Deswegen

00:41:08: muss ich grad laufen.

00:41:11: Ja.

00:41:11: Ich hab mal leider keine Rolex

00:41:13: dabei.

00:41:14: Ach so.

00:41:14: Ich glaub, ich bin noch einer.

00:41:15: Aber nee, Spaß beiseite.

00:41:17: Man merkt, wie ernst das Thema Worte ist.

00:41:20: Und wenn wir eine Sache hier rüberbringen können in dem Moment, dann ist das vielleicht wirklich, dass Menschen anfangen, sich mal einfach über ganz wilde Worte, die sie im politischen Alltag oder die sie irgendwo lesen, einfach mal zu überlegen, was bezweckt diese Person gerade damit?

00:41:33: Oder was steckt eigentlich hinter diesem Wort oder hinter dieser Wortschöpfung?

00:41:38: Ja,

00:41:39: so ein bisschen abgeschweißt.

00:41:40: Aber eine ganz interessante Sendung, glaube ich, geworden ist auch ein spannendes Thema.

00:41:45: Ich glaube ein bisschen ab von dem, was du und wir sonst tun.

00:41:50: Also, liebe Zuschauer, stimmt einfach ab.

00:41:53: Wir verlinken euch jetzt unten.

00:41:57: Das Unwort des Jahres.

00:41:59: Ihr könnt da selber auch so ein Vorschlag einbringen.

00:42:02: Wir haben ein paar vor ausgewählt, falls ihr mal einfach Ideen braucht und nicht gleich auf etwas kommt.

00:42:08: Lasst euch davon nicht beeinflussen.

00:42:09: Wenn ihr denkt, ihr habt eine viel bessere Idee, schreibt es einfach unten rein.

00:42:13: Wir werten das aus.

00:42:14: Schauen, was die meisten Vorschläge bekommen hat und würden das dann zeitnah dann auch nominieren.

00:42:20: Als kleines Dankeschön übrigens gibt es ein Probe-Abo der jungen Freiheit.

00:42:24: Vier Wochen kostenlos, kein Risiko.

00:42:26: Ihr müsst kein Abo abschließen, es wird nicht irgendwie automatisch bezahlt danach oder wie auch immer euer Konto ein bisschen nicht angeben, also komplett risikolos.

00:42:35: Vielen Dank, dass du da warst.

00:42:37: War echt cool.

00:42:38: Jedes Mal herzlich willkommen, wenn du da bist in Berlin mal wieder.

00:42:41: Okay.

00:42:41: Und ja, bis aufs nächste Mal.

00:42:44: Danke dir.

00:42:46: Gefällt Ihnen unsere

00:42:47: Arbeit, dann unterstützen

00:42:48: Sie zukünftige

00:42:49: Produktion dieser Art mit einer Spende.

00:42:51: Ganz einfach per PayPal oder abonnieren Sie

00:42:54: die junge Freiheit

00:42:55: und beschenken Sie

00:42:55: sich selbst mit

00:42:56: allem, was

00:42:57: man wissen muss.

00:42:58: Link in der Beschreibung.

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