Weltraumkapitalismus: Private Weltraumunternehmen erobern das All | Rainer Zitelmann im JF-Interview

Shownotes

Der Publizist Rainer Zitelmann spricht im JF-Interview über sein neues Buch »Weltraumkapitalismus« und die wachsende Bedeutung der Space Economy.

Warum private Unternehmen die Raumfahrt vorantreiben, weshalb Satelliten unseren Alltag bestimmen und wieso er jungen Menschen von Jura und BWL abrät.

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00:00:00: Wenn alle Satelliten heute ausfallen würden, dann wird alles zusammenbrechen.

00:00:04: Könnten keine Flugzeuge mehr starten, wird der Behördenhandel aussetzen.

00:00:08: Unser ganzes Leben hängt schon in ganz hohem Maße von Satelliten ab.

00:00:12: Das ist jetzt kein Zukunft.

00:00:14: Aber das ist halt der erste Anfang.

00:00:15: Die Technologie wurde erst geschaffen durch private Firmen.

00:00:19: Dadurch wird die Weltraumfahrt in eine neue Phase treten.

00:00:22: Im Moment sitzen wir hier alle fest auf der Erde in einem Korb.

00:00:25: Und wenn aus ihrem Grund Atomara Vernichtungskrieg ist, ob das jetzt Asteroide-Einschlag oder irgendwie das Menschenleben ausgelöscht wird, das wäre doch traurig.

00:00:34: Braucht man praktisch noch einen zweiten Planeten, wo wir Menschen ansiedeln?

00:00:40: Willkommen bei der Jungfreiheit, heute bei uns zu Gast der Soziologe, Historiker und Unternehmer und erfolgreiche Publizist Dr.

00:00:48: Rainer Ziedelmann.

00:00:49: Hallo, Herr Dr.

00:00:49: Ziedelmann.

00:00:50: Hallo.

00:00:51: Herr Dr.

00:00:52: Zittlemann, Sie haben dreißig Bücher bereits geschrieben oder herausgegeben.

00:00:56: Heute haben Sie uns jetzt Ihr aktuelles neues Buch mitgebracht, Weltraumkapitalismus.

00:01:02: Das allerdings erst im März erscheint, indem Sie jungen Deutschen empfehlen, damit aufzuhören, Neura oder BWL zu studieren.

00:01:09: Warum denn das?

00:01:10: Naja, das ist schon, muss ich zugeben, längere Meinung von mir, weil ich kenne viele Leute, die BWL studiert haben und habe noch keinen gefunden, der mir gesagt hat, dass er mehr als fünf Prozent davon hat später gebrauchen können.

00:01:23: Aus dem Sinne auch, also zum Beispiel Jura-Studium in Deutschland sind sie ja gar nicht international einsatzfähig, da sind sie ja mehr oder weniger dann an Deutschland gebunden.

00:01:31: Und also ich bin der Meinung, es gibt viel zu viele Leute, die BWL und Jura studiert haben, der ... Von Six, der Ehrich Six, der hat meinem Interview gesagt, nach zwei Semestern BBL habe ich erkannt, dass für mein weiteres Leben völlig irrelevant ist und bin dann rausgegangen.

00:01:51: Also ich halte nichts von BBL und Jurastudium generell nicht.

00:01:55: Und im Zusammenhang mit dem Buch habe ich halt gesagt, studiert lieber irgendwas mit Space, mit Raumfahrt.

00:02:00: Das hat auch Zukunft und das wird auch gebraucht.

00:02:04: Was ist denn diese Space-Economie, die Sie in Ihrem neuen Buch vorstellen?

00:02:09: Ja, die gibt es ja schon heute, die Space Economy.

00:02:11: Das wissen viele Leute nur nicht.

00:02:13: Einfach mal Gedanken, Experiment.

00:02:15: Wenn alle Satelliten heute ausfallen würden, dann wird alles zusammenbrechen.

00:02:20: Der könnte keine Flugzeuge mehr starten, wird der Behördenhandel aussetzen und so weiter.

00:02:26: Also unser ganzes Leben hängt schon in ganz hohem Maße von Satelliten ab.

00:02:31: Das ist jetzt kein Zukunft, sondern das ist schon heute.

00:02:34: nur, dass es viele Leute halt nicht wissen.

00:02:36: Aber das ist halt der erste Anfang.

00:02:38: dass da in den nächsten Jahrzehnten noch sehr viel passieren wird.

00:02:42: Wenn man mal weiter in die Zukunft schaut, was ich auch in meinem Buch mache, Themen wie zum Beispiel Asteroid Mining, also Bergbau auf Asteroiden zum Beispiel, oder auch die Besiedlung vom Mond und Mars und so weiter, also nicht, dass da jemand einmal hinfliegt, sondern dass da tatsächlich was Masker will, Kolonien errichtet werden, dass es nichts, was jetzt über nächstes Jahr passiert, aber das sind auf jeden Fall absolut Zukunftsthemen und es gibt auch Schätzungen von der Weltbahn, von Morgan Stanley und von anderen, dass also die Spacewirtschaft viel schneller wachsen wird als durchschnittlich die Weltwirtschaft wachsen wird.

00:03:24: Also in Ihrem neuen Buch Weltraum Capitalismus sagen Sie ja eine Revolution voraus.

00:03:28: Soweit gehen Sie?

00:03:29: Inwiefern ist das eine Revolution, die da ins Haus steht?

00:03:34: Das ist nicht zwingend, dass die Revolution kommt, sondern die Revolution, die besteht darin, oder sagen wir es so, die Revolution gibt es einerseits schon und andererseits gibt es auch noch nicht.

00:03:45: Das will ich vielleicht ein bisschen erklären.

00:03:47: Also die gibt es insofern schon als heute.

00:03:50: ... ganz überwiegend der private Bereich in der Raumfahrtindustrie dominiert.

00:03:57: Also ich sage nur mal eine Zahl.

00:03:59: Im letzten Jahr ... ... gab es insgesamt ... ... dreihundertzwanzig Launches, also Raketenstaats ... ... auf der Welt ... ... und davon waren hundertfünftig von SpaceX.

00:04:11: Danach kommt China dann mit achtundachtzig.

00:04:13: Das heißt, wenn jetzt Space X ein Land wäre, was es ja nicht ist, es ist ein Unternehmen, dann wäre Space X weit vor allen anderen Ländern.

00:04:21: Die Schneesen haben ungefähr, wie gesagt, die Hälfte, die danach kommen.

00:04:25: Ohne Space X wiederum wären die USA vielleicht dann vierter Stelle oder so.

00:04:29: Oder wenn Sie mal gucken allein von den aktiven Satelliten im Weltraum.

00:04:34: Das sind, wir haben ungefähr vierzehntausend aktive Satelliten.

00:04:38: Das sind neuntausend, dreihundert Starlink von, also auch von dem Musk.

00:04:43: Und das ist jetzt die größte und mit Abstand erfolgreichste Firma SpaceX, aber nicht die einzige.

00:04:48: Es gibt andere, die nicht so bekannt sind, zum Beispiel hier in Berlin, bei denen war ich auch oft Planet Lab.

00:04:55: Die haben zweihundert Satelliten, die praktisch... rund um jede Stunde die ganze Erde fotografieren und diese Fotos dann verkaufen später an private Unternehmen oder auch an Staaten.

00:05:07: Es gibt Unternehmen wie Rocket Lab zum Beispiel, die haben im letzten Jahr einzwanzig Raketenstaats durchgeführt.

00:05:13: Also nur mal ein Beispiel.

00:05:15: Allein diese an sich kleine Firma aus Neusteland, Rocket Lab, hat einzwanzig Staats durchgeführt.

00:05:22: Das ist ungefähr, das ist mehr als doppelt so viel wie Europa.

00:05:26: ... durchgeführt hat.

00:05:28: Da sehen Sie ungefähr, wo wir stehen in Europa, ... ... sehen aber auch gleichzeitig die ... ... Dominanz von privaten Lösungen.

00:05:35: Also da hat sich ganz viel verändert, ... ... darum geht es in meinem Buch, ... ... was hat sich da überhaupt verändert, ... ... wie war das im letzten Jahrhundert, ... ... das Verhältnis von Raumfahrtunternehmen ... ... und Staat, wie ist das Verhältnis heute?

00:05:48: Und ich sage aber jetzt, ... ... um der nächsten großen Schritt zu gehen, ... ... also das, was ich jetzt ... Maske zum Beispiel vorstellt, den Maß zu kolonisieren oder so Themen wie Bergbau auf Asteroiden.

00:06:02: Da fehlt noch was ganz Wichtiges und das ist, da ist mein Buchenplädoyer dafür, nämlich die Möglichkeit Grund und Boden, Eigentum zu erwerben auf... auf anderen Himmelskörpern, auf dem Mond, auf dem Mars oder auf Astoriden.

00:06:17: Das ist im Moment nach herrschender Rechtsauffassung oder überwiegender Rechtsauffassung nicht möglich.

00:06:23: Wir starten sowieso nicht, ob es für Private möglich ist oder nicht.

00:06:27: Da gibt es so einen Juristenstreit drunter, aber allein die Unsicherheit, dass man es nicht so genau weiß.

00:06:34: ist natürlich ein großer Hemmschuh und das ist so eine zentrale These von meinem Buch.

00:06:38: Aber warum sollte man auf einem Asteroid oder dem Mond Land erwerben, was jetzt nicht möglich ist?

00:06:44: Sie fordern, dass das in Zukunft möglich ist, wenn Sie sagen, die Technologie ist noch gar nicht soweit, dass das jetzt ins Haus steht mit dem Bergbau.

00:06:51: Ja, doch, die Technologie ist soweit.

00:06:53: Also ich habe gerade in Eulich, ich habe auch wo ich das Buch geschrieben hab, hatte ich regelmäßig Kontakt mit einem von der NASA, mit einem NASA-Forscher und der sagt auch, also... alle technischen Voraussetzungen, um zum Mars zu kommen, sind längst gegeben.

00:07:09: Es gibt keine technischen Hindernisse.

00:07:11: Mit dem Starship von dem Mars steht auch die russische Rakete schon dafür zur Verfügung.

00:07:16: Also ich sage mal, da ist mal kurz davor, das wird auch meiner Meinung nach in den nächsten zehn Jahren passieren, dass also die ersten Menschen zum Mars fliegen werden.

00:07:25: Auch mit dem Bergbau auf Asteroiden, das ist nicht ganz einfach.

00:07:29: Aber da hat es auch schon Firmen gegeben, die das Geschäftsmodell entwickelt hat.

00:07:33: Da gibt es sogar die rechtlichen Voraussetzungen inzwischen.

00:07:35: Dafür für in den USA zumindest gibt es die rechtlichen Voraussetzungen.

00:07:40: Die haben die geschaffen durch Lobbyarbeit.

00:07:44: Das ist nicht ganz ohne, aber also da gibt es ganze Bücher von nur technisch wie Bergbau auf Asteroiden.

00:07:53: durchgeführt werden kann und funktioniert.

00:07:56: Aber Sie sagten gerade, die rechtliche Situation ist noch nicht gegeben.

00:07:59: Jetzt sagen Sie, sie ist gegeben.

00:08:01: Ja, man muss zwar zwei Sachen erscheinen.

00:08:03: Also die Unsicherheit besteht darüber, ob man Eigentum Grund und Boden erwerben kann.

00:08:09: Zum Beispiel ist es möglich, dass ich auf dem Mond oder auf dem Mars oder auf Asteroiden Eigentum erwerbe oder sogar einen ganzen Asteroiden in Besitz nehme.

00:08:18: Das ist... ... unklar.

00:08:19: Da gibt's eine ... ... Herrschner Meinung, die sagt, also ... ... ich sag mal, klar ist, dass Staaten ... ... das nicht dürfen.

00:08:25: Da gibt's der Weltrahmvertrag von ... ... aus den sieben Sechzig.

00:08:28: Staaten dürfen das nicht ... ... über Privatleute ... ... und daneben steht nichts drin.

00:08:33: Und das sagen jetzt manche, ... ... ja, was Staaten nicht dürfen, ... ... der Privat ist recht nicht.

00:08:37: Da gibt's auch Juristen, die sagen, ... ... nee, steht nichts von drin ... ... und was nicht verboten ist, ... ... ist erlaubt und ... ... deswegen dürfen Privat da ... Eigentum erwerben.

00:08:46: Das ist so ein bisschen strittig.

00:08:47: Da habe ich in einem Kapitel von meinem Buch ausführlich dargestellt, Kontroversen unter den Weltraumjuristen, was es möglich nicht.

00:08:55: Davon erscheint muss man den Bergbau auf Asteroiden.

00:09:00: Da hat tatsächlich schon Obama und dann auch später nochmal Trump durch Executive Orders die rechtliche Voraussetzung geschaffen, dass sie das, was sie da abbauen, dass sie das dann auch behalten dürfen.

00:09:15: Das heißt, man muss schon erscheinen, können Sie direkt eine Asteroid erwerben, z.B.

00:09:20: oder Grund und Boden auf dem Mot, oder auf dem Mars, oder können Sie das, was ist da raus?

00:09:24: holen, können Sie das behalten.

00:09:25: Und das ist auch im Stritten.

00:09:27: Wie gesagt, da gibt es von den USA, da gibt es diese Regelungen, aber die Schneesen und die Russen, die haben gleich protestiert und die haben gesagt, nee, das geht gegen den Weltraumvertrag, das ist ein Verstoß.

00:09:38: Aber da haben damals die Firmen, die also dieses Geschäftsmodell haben, die haben da sehr intensiv Lobbyarbeit betrieb und die haben es dann geschafft, dass da also zumindest für den Bergbau rechtliche Voraussetzungen in den USA gegeben sind.

00:09:54: Also ich verstehe Ihr Buch so und auch den Titel Weltraumkapitalismus, dass Ihre These ist, doch, dass die Unternehmen, die Weltraumfahrtunternehmen, die bisher staatlich organisiert waren, im Grunde die Weltraumerforschung auch in gewisser Weise blockiert haben, weil sie eben träge, weil sie ineffizient sind, weil sie sozusagen den Platz dominiert haben und gesperrt haben.

00:10:23: für den Zugang von Privaten.

00:10:25: Und jetzt mit Ihren Mask ist sozusagen der Wildwesten ausgebrochen im Weltraum.

00:10:33: Jetzt geht alles, jetzt wird sich stoßen auch die Privaten vor und dadurch wird die Weltraumfahrt in eine neue Phase treten.

00:10:42: Also so wie Sie gesagt haben, ist es sagen wir zu neunzig Prozent richtig.

00:10:46: Ich möchte mal eine Sache korrigieren.

00:10:48: Auch früher waren die Unternehmen keine Staatsunternehmen in den siebziger Jahren, sondern es waren auch private Unternehmen.

00:10:55: Nur der Unterschied ist, die NASA hat den praktisch Business Detail vorgeschrieben, was sie zu tun und zu lassen haben, wie sie ihre Raketen zu bauen haben.

00:11:02: Die waren praktisch nur noch... ... ausführende Organe der NASA.

00:11:06: Okay, Sie meinen Unternehmen wie Boeing, Lockheed.

00:11:08: Genau, also das waren schon private Unternehmen, ... ... aber die, ... ... der Rockwell oder so, ... ... aber die haben halt genau von der NASA ... ... vorgeschrieben bekommen, ... ... wie sie eine Rakete zu bauen haben.

00:11:18: Heute so, ... ... dem Musk schreibt keiner vor, ... ... zum Beispiel, dass er dann wieder ... ... verwendbare Rakete bauen soll.

00:11:24: Das hat ihm keiner gesagt, ... ... sondern er hat das selbst gemacht ... ... und er verkauft die Dienstleistung dann ... ... an die NASA oder an andere Kunden auch, ... ... vor allen Dingen an andere Kunden, ... ... aber die NASA ist halt einer der Kunden von der Maske, ... ... und sie können das so mit FedEx vergleichen.

00:11:39: praktisch, ... ... bringen wir was von A nach B, ... ... und so sagt er halt, ich bringe dir zum Beispiel ... ... Astronauten zur internationalen Raumstation, ... ... oder ich bringe dir einen Satelliten in die ... ... Umlaufbahn, ... ... und dafür berechne ich dir die Summe X, ... ... und das war es ganz anders als früher, ... ... wo praktisch die Raketen ... ... im Auftrag der NASA ... ist sehr eng angeleitet, gebaut und die NASA hat zum Teil sogar Einfluss genommen, in dem Unternehmen, welche Leute da arbeiten sollen, wer da was macht.

00:12:07: Also das war richtig Mikromanagement durch die NASA.

00:12:11: Und das hat sich, es hat am Anfang gut funktioniert, weil auch entsprechend Geld dafür vorhanden war.

00:12:17: Also sonst hätte es ja nicht die Mondlandung gegeben.

00:12:20: Aber da muss man natürlich sagen, wenn Sie das in heutigem Geld umrechnen, hat die Mondlandung, also das ganze Apollo-Programm, dreihundert Milliarden Dollar gekostet.

00:12:27: Das war damals ... fünf Prozent vom ganzen US-Haushalt ist in die Raumfahrt gegangen.

00:12:33: Also heute ist es nur null vier Prozent ungefähr, also das Grad mann Zehntel.

00:12:40: Da haben vierhunderttausend Leute gearbeitet damals in der Space Industry, zwanzigtausend Firmen und das war natürlich ein einmaliger Kraftakt eigentlich nur vergleichbar mit einer Mobilisierung zu Kriegszeiten.

00:12:51: Das hat trotzdem funktioniert, aber dann, und davon handelt mein Buch, gab es praktisch fünfzig Jahre Stagnation.

00:12:59: Die ganzen Folgeprojekte wie zum Beispiel Space Shuttle, das war alles letztlich mehr, also im Bereich der bemannten Raumfahrt.

00:13:06: Flops, nicht im Bereich der unbemannten Raumfahrt, da gab es schon einige gute Sachen, aber im Bereich der bemannten Raumfahrt, das war weniger freulich.

00:13:14: Da haben diese Launch-Kosten, also damit es gemeint, wie viel kostet es, ein Kilo im Weltraum zu bringen.

00:13:20: Die haben... stagniert praktisch jahrzehntelang auf dem ähnlichen Level und der Masknummer um in eine Zahl zu nennen, wenn sie also vergleichen die Kosten um ein Kilometer Space Shuttle in Weltraum zu bringen und die Selbstkosten die er hat, dann ist der ... und das hat halt Gründen.

00:13:41: Und er ist erst am Anfang, der sagt, er wird jetzt diese ... ... will er noch mal um neunzehnt reduzieren.

00:13:48: Das ist also erst der Anfang der ganzen Geschichte.

00:13:50: Und das ist das, was ich als die Revolution bezeichne.

00:13:53: Das hängt natürlich auch damit zusammen, ... ... dass der, die seine Raketen ja ... ... wiederverwendbar gemacht hat.

00:13:58: Also jetzt schon seit zehn Jahren, ... ... die Standardrakete, die er da benutzt, die Falken neun, ... ... da hat er schon einige, zum Beispiel, ... immer wieder verwendet worden.

00:14:10: Nur mein Gedankexperiment, stellen Sie mal vor, sie fliegen jetzt von hier nach New York und danach wird der Flieger dann verschrottet.

00:14:16: Und was denkst du, wie hoch der Ticketpreis wäre, wenn sie jetzt jeden Tag praktisch nach New York fliegen, wird er nach der Flieger verschrottet.

00:14:25: Und so ist es ja früher bei den Raketen passiert und ist ja immer noch bei den Meister, also in Europa, bei den, was die ESA macht.

00:14:32: Das sind ja alles Wegwerfraketen praktisch, die werden einmal benutzt und dann, ja, das ist natürlich viel teurer.

00:14:39: wenn sie wieder Maske jetzt die gleiche Rakete, wie in dem Fall zwei und dreimal, immer wieder verwenden können.

00:14:44: Das ist so, wie es ja bei Flugzeugen auch der Fall ist.

00:14:47: Und das ist praktisch das, was der Mask bewirkt hat.

00:14:49: Und jetzt kommen auch andere.

00:14:51: Also, was der Mask schon vor zehn Jahren geschafft hat, hat der Bezos jetzt also von der Emerson Chef, hat er jetzt kürzlich auch geschafft.

00:14:59: Also auch die Wiederverwendbarkeit.

00:15:02: Und das wird irgendwann zum Standard werden.

00:15:06: Aber warum haben die das denn geschafft?

00:15:07: Denn genau diese Idee von Musk, nämlich einen Regelbetrieb in den Weltraum, einen Regelflugbetrieb in den Weltraum zu schaffen, der billig ist, der günstig ist, der ständig stattfindet, genau das hat ja die NASA nach dem Mondlandungsprogramm geplant.

00:15:23: Und genau dazu hat sie das Space Shuttle gebaut.

00:15:25: Das sollte ja mehrmals die Woche fliegen.

00:15:29: Hundertvierzig Starts im Monat, war ja geplant.

00:15:32: Im Jahr, im Jahr.

00:15:33: Im Jahr, im schuldigen See, im Jahr.

00:15:35: geplant.

00:15:36: Das sind also dann drei Starts die Woche und es sollte billig sein und der Weltraum sollte normal werden.

00:15:43: Der Bus in den Weltraum hat die das nicht geschafft.

00:15:46: Also erstmal der Flop bestand ja da drin.

00:15:51: Also erstmal Zwei sind ja kaputt gegangen mit vierzehn Toten.

00:15:55: Das würde ich aber jetzt gar nicht mal als so ungewöhnlich ansehen.

00:15:59: Das war auch jetzt im Prinzip, das waren mehr Tote als bei den Apollo-Flügen, aber es liegt nur dran, weil da in so einem Space Shuttle sieben Astronauten sitzen und da war bei den Apollo nur drei.

00:16:10: Aber das ist jetzt gar nicht das Hauptproblem.

00:16:12: Das Hauptproblem war, dass die Kosten völlig aus dem Ruder gelaufen sind.

00:16:16: Sie haben ja eben das gesagt, geplant waren bis zu hundertvierzig Flügen pro Jahr.

00:16:21: Statttächtig haben in dreißig Jahren hundertfünftreiß Flüge stattgefunden.

00:16:26: Also das heißt, in dreißig Jahren hat so viel stattgefunden, wie man für ein Jahr geplant hat.

00:16:30: Die Kosten, die Entwicklungskosten waren für fünf Milliarden ungefähr projektiert und die laufenden Betriebskosten für fünf bis zehn Millionen Dollar.

00:16:39: Tatsächlich hat jeder Flug ein bis anderthalb Milliarden Dollar gekostet.

00:16:42: Die Järden.

00:16:43: Ja, ja.

00:16:43: Geplant fünf Millionen, tatsächlich die Kosten, eins, fünf Milliarden.

00:16:47: Ja, also das heißt, es ist völlig, völlig also Ruder gelaufen, die ganze Geschichte.

00:16:51: Und zwar wirtschaftlich natürlich total ineffizient.

00:16:55: Klar, es war trotzdem irgendwie eine tolle Sache, aber man muss ja immer auch denken der Preis.

00:17:00: Wenn Sie das gleiche Geld verwendet hätten, was Sie jetzt für das Shuttle verwendet hätten, es waren auch insgesamt vielleicht zwei Hundert Milliarden, dann wären wir vielleicht schon auf dem Mars inzwischen.

00:17:09: Was ich in dem Buch zeige, ich habe einen Kapitel über die Entstehung, wie kam es zur Entscheidung mit dem Space Shuttle, zwar eine politische Entscheidung, die nix in damals getroffen hat.

00:17:17: Das ist eigentlich ein typisches Beispiel für politische Ineffizienzen, weil die Fachleute waren ... schon damals sehr skeptisch.

00:17:26: Das war ein politischer Kompromiss.

00:17:28: Da waren die, sagen wir, die Rüstungsleute, die hatten die und die Anforderungen.

00:17:34: Die Forscher hatten die und die.

00:17:36: Und demnächst war das eigentlich alles vollkommen wurscht.

00:17:39: ... dem war nur wichtig, ... ... dass irgendwo was gemacht wird, ... ... was Arbeitsplätze bringt ... ... und der hat ... ... ist ein Freund der Wahlkampfspende, ... ... der hat das Ding auch gebaut, ja ... ... und in den für ihn wichtigen ... ... Wahlbezirk, ... ... im damaligen Swing State, ... ... Kalifornien, ... ... da sollten Arbeitsplätze geschaffen werden, also ... ... das zeige ich, das waren die Kriterien, ... ... wie das entschieden wurde, ja.

00:18:03: Also nicht sachgerechte Kriterien, ... ... zum Beispiel ... Wo der nix entran war, das war ja auch die Zeit, wo dann die erste Mondlandung war.

00:18:13: Und da haben wir weiter stattgefunden.

00:18:15: Und zum Beispiel eine, die hat er nur deswegen verschoben, weil dann die beeilen waren und der Angst hatte, wenn irgendwas schiefgeht, dann wird sie angelastet.

00:18:23: Und dann wurden dann auch abgesagt, er wollte noch mehr absagen.

00:18:29: Und dann haben ihm die Leute gesagt, ja, aber das sind nur praktisch ... Fünf Prozent der Gesamtkosten, wo wir jetzt nochmal fünfzig Prozent der Zeit auf dem Mond für haben.

00:18:39: Aber das hat er nicht überzeugt, sondern wo dann ein anderer kam und hat gemeint, ja, aber es sind so viele Arbeitsplätze.

00:18:44: und hier, da gucken wir, das ist jetzt ein riesen Thema, ja, okay, da müssen wir was machen.

00:18:49: Und deswegen, es ist auch ein Buch über die Irrationalitäten im politischen Entscheidungsprozess.

00:18:56: Das ist übrigens auch der Grund, warum.

00:18:59: Die unbemannende Raumfahrt, da gab es durchaus eine ganze Menge Erfolge und Highlights.

00:19:05: Das ist jetzt nicht so.

00:19:06: das ... wichtiges Thema in meinem Buch, aber es muss man fairerweise dazu sagen, aber warum?

00:19:11: Weil sich die Politiker dafür nicht interessiert haben.

00:19:14: Das war dann relativ egal, da haben die Ingenieure und die Wissenschaftler machen das, aber bei den Bemandern, da hat jeder Präsident etwas anderes gesagt.

00:19:21: Der eine, wir gehen zum Ars, der andere zum Mond, der andere zum Asteroiden.

00:19:26: oder der andere sagt, wir müssen erst eine Raumstation bauen und dann wieder hin und her.

00:19:30: Und das heißt, das war viel stärkere politische Einfussnahme unterworfen und das ist genau... Das war schädlich.

00:19:40: Mein Resümee heißt, die ersten zehn Jahre mit dem Apollo-Programm und Landung war super erfolgreich, war eine tolle Sache.

00:19:47: Aber dann gab es letztlich fünfzig Jahre Stagnation und erst durch die Privaten.

00:19:55: Initiativen von dem Mass.

00:19:57: Man muss ja auch jetzt der Ferne halber zur NASA sagen.

00:20:01: Die haben schon irgendwann verstanden, dass es also so nicht mehr geht.

00:20:06: Und die haben dann praktisch als letzten Rettungsangar praktisch gesagt, naja, okay, versuchen wir es mal mit den Privatleuten.

00:20:13: Die meisten waren skeptisch.

00:20:14: Die haben gesagt, ach, diese Hobbyraketen, Bastler.

00:20:16: Die fahren an die Wand.

00:20:17: Das ist doch eine Schnapsidee.

00:20:19: Aber da gab es auch ein paar, die haben gesagt, lass die doch mal machen.

00:20:22: Geben wir mal ein bisschen was, eine halbe Milliarde und gucken, was man damit bewirkt.

00:20:26: Und dann waren die auf einmal überrascht.

00:20:28: Mensch, das klappt ja, das funktioniert ja sogar wunderbar.

00:20:32: Und dadurch hat sich praktisch dann erstes Verhältnis zwischen der NASA und den Privaten verändert.

00:20:37: Also die NASA, die war dann schon irgendwann lernfähig, aber... Das hinkt ja auch damit zusammen.

00:20:43: Also, wir müssen ja folgendes sehen, wo das Space Shuttle dann am Ende war.

00:20:48: Das heißt, es war... ...zwar... ...zwo-tausend... ...zwo-tausend-elf, ja.

00:20:53: Da waren dann die Amerikaner neun Jahre nicht in der Lage mehr, überhaupt ihre eigenen Astronauten zur Raumstation zu bringen.

00:20:59: Das wurde dann mit verhaltenen Soniusraketen von den Russen gemacht.

00:21:03: Und die haben natürlich Wodopol-Preise genommen.

00:21:05: Da war jeder Flugwahl... so viel Prozent teurer als der vorherige, weil die hatten ja die Monopol-Situation und die mussten da ganz eng bezweifelt.

00:21:14: den alten Raketen, die waren zuverlässig, aber die waren jetzt gar nicht mehr der moderne Stand.

00:21:19: Aber die Amis, die hatten ja nichts anderes, das war nichts da.

00:21:22: Die haben versucht auch andere Alternativen zu entwickeln.

00:21:26: Auch wiederverwendbare Raketen gab es auch Programme, die sie dann eingestellt worden, weil es nicht funktioniert hat.

00:21:33: Und dann haben sie irgendwann Ja, dann kam ab zehntelf der Maske und seitdem bringt der Maske ja mit seinen mit seinen SpaceX Raketen, bringt der ja dann die Astronauten zur Raumstation, die die staatliche Raumfahrtbehörde könnte das bis heute nicht.

00:21:50: Also ich hatte immer geglaubt und ich glaube, das war so das allgemeine, die allgemeine Annahme der Umstand, dass die Weltraumfahrten nicht kommerziell lukrativ ist.

00:22:03: Der liegt einfach daran, dass sie zu teuer ist, dass die Technologie noch zu kompliziert war und zu anfällig und so weiter.

00:22:10: Und dass es jetzt mit den Neuen funktioniert, mit SpaceX und so weiter, das liegt daran, dass die Technologie weiter fortgeschritten ist.

00:22:17: Aber sie sagen, nein, das hätte schon viel früher stattfinden können.

00:22:21: Der Hinterungsgrund war nicht, dass die Technologie nicht ausgereicht hat.

00:22:24: Der Hinterungsgrund war die staatliche Organisation.

00:22:27: Ja, ich meine, die Technologie wurde jetzt erst ja geschaffen durch private Firmen, wie durch SpaceX, aber auch durch andere.

00:22:32: Ich sage mal ein Beispiel, hier in Berlin habe ich schon erwähnt, gibt es ja die Firma Planet Labs, die ... zuhundert Satelliten im Weltraum ... ... hat die ständig die Erde fotografieren.

00:22:44: Ja, die ist entstand, das waren auch Leute, ... ... die haben früher bei der NASA gearbeitet, ... ... Amerikaner.

00:22:50: Und die waren dann so eingeschränkt, ... ... die haben dann so ... ... geheimlich ein Hobby nebenbei, ... ... das fing praktisch so an, ... ... dass einer ... ... hat ein Handy rausgeholt ... ... und das gesagt hat, ... ... gesagt, guck mal.

00:23:01: Die Technik, die machen das heute so klein.

00:23:03: Warum müssen die Satelliten so groß sein wie ein Bus?

00:23:06: Das kann man auch kleiner machen.

00:23:07: Und dann haben die angefangen, Satelliten zu bauen, die so groß sind wie ein Schuhkarton.

00:23:10: ... und haben auch zum Teil Komponenten, ... ... die ersten Komponenten haben wirklich ... ... von Handy so oder so genommen ... ... oder diese so kaufen können ... ... und haben aber dann gesehen, ... ... wenn man das jetzt ... ... zum offiziellen NASA-Projekt machen, ... ... dann dauert es ewig ... ... und Genehmigung und Bürokratie ... ... und haben dann gekündigt ... ... und haben dann ihre eigene Firma gekündet ... ... und die sind sehr erfolgreich heute.

00:23:34: Die haben kundenstaatliche Kunden, aber auch private Kunden, eine ganze Menge.

00:23:39: Und da ist jetzt das Problem zum Beispiel, die europäische Kommission, die macht was Ähnliches.

00:23:46: Sie haben da auch ein Programm dafür, das Copernicus-Sendinel-Programm.

00:23:52: Und die, die fand das dann kostenlos praktisch, was die Leute verkaufen von Planet Labs.

00:23:59: Und das ist natürlich für die ein Riesenproblem.

00:24:01: ... angeblich kostenlos, in Wahrheit vom Steuerzahler bezahlt, ... ... viel teurer hergestellt, ... ... als die das privat können.

00:24:09: Ja, aber hier, wir geben es kostenlos ... ... und das stinkt denn natürlich, ja.

00:24:14: Und das war ein bisschen so ähnlich auch ... ... mit dem Shuttle, ... ... das hat tatsächlich auch die Entwicklung ... ... von einer privaten ... ... Launchindustrie kaputt gemacht, weil die haben ... ... praktisch dann hoch subventioniert, ... ... die Satelliten in Weltraum gebracht, ... ... sodass die private Industrie sich ... gar nicht entwickeln konnte.

00:24:33: Irgendwann haben die Amis mal gesagt, also, wir machen jetzt nur noch das, was Private können, sollen die Private machen, da ziehen wir uns als Staat zurück.

00:24:42: Und das ist aber in Europa ist es halt nicht so.

00:24:47: Hätte denn ein Elon Musk und eine private Weltraumindustrie schon viel früher beginnen können, schon neunzig, neunzig?

00:24:56: Ja, sagen wir mal so.

00:24:57: ... gedanklich gab es die Vorschläge von Ökonomen, ... ... alles was der Maske später gemacht hat.

00:25:04: Ich habe ein Buch ... ... mir mal genommen von dem Kato-Institut, ... ... das Wisseninstitut, ... ... dem ich auch dadurch verbunden bin, ... ... dass ich selbst da ein Buch veröffentlicht habe ... ... und die haben eine Tagung gemacht, ... ... das war alles das, was heute läuft, ... ... praktisch vorher gedacht schon, ... ... auf dem Kongress, genau ... ... dieses Geschäftsmodell, aber das waren ... Ökonomen, die gesagt haben, das funktioniert nicht so, da werden wir nie erfolgreich sein, wir müssen das privat wirtschaftlich machen.

00:25:33: Aber dann mussten ja auch erst mal politisch die Voraussetzung geschaffen werden.

00:25:37: Und da hat erstaunlicherweise der Obama eine wichtige Rolle gespielt, paradoxerweise, weil der Obama hat weder mit Kapitalismus noch mit Raumfahrt was am Hut, den hat das effektiv nicht interessiert, das Thema.

00:25:49: Und er wollte ... Die gesamte Krone liebbar für Obamacare und so weiter ausgeben.

00:25:54: Und dann haben, dann waren die geschickt, diese Space Leute, die haben gesagt, Mensch, was hältst du von, dann mach mal das doch privat, dann kostet uns das weniger Geld.

00:26:02: Ah ja, das ist eine gute Idee, dann macht das mal privat.

00:26:05: Und dann hat er praktisch den Weg frei gemacht, aber nur weil sie nicht interessiert hat.

00:26:09: Und deswegen schreibe ich in den Buch, also das ist ein guter Beweis.

00:26:12: Am besten ist, wenn sich Politiker überhaupt nicht für eine Sache interessieren, dann läuft es besser, genau wie sich die Politiker nicht für die Bemanderaumfahrt interessieren.

00:26:20: haben, für die unbemannende Raumfahrt interessiert haben.

00:26:23: Und deswegen ist auch besser gelaufen.

00:26:25: Und das war so eine wichtige Voraussetzung, klar.

00:26:28: Und dann muss natürlich aber auch immer Personen geben, die sagen wir das unternehmische Talent und auch das Kapital haben.

00:26:35: Und bei dem Mask, da kam halt beides zusammen, weil der sowohl also als Ingenieur da was von versteht, der wollte ja erst am Anfang, also Ich sage mal, wie das Anfang hat bei dem Mask.

00:26:48: Ich kenne den Mann, also der ihm maßgeblich die Ideen gegeben hat.

00:26:51: Der heißt Robert Zyprin.

00:26:52: Der ist der Präsident der Maas Society.

00:26:54: Und der Mask, der hat irgendwo mal gegoogelt Maas.

00:26:57: Wie weit sind wir da eigentlich?

00:26:59: Bei der NASA hat er gesehen, da gibt es ja gar keine konkreten Pläne.

00:27:02: Und dann hat er gesehen, da gibt es so eine Gesellschaft Maas Society von dem Robert Zyprin.

00:27:07: Und da gab es so ein Funtracing-Dinner.

00:27:10: Das hat fünfhundert Dollar gekostet.

00:27:12: Und dann hat er mal fünftausend Dollar überwiesen, um sich aufmerksam zu machen.

00:27:16: Und das hat auch funktioniert.

00:27:17: Und dann hat er zufrieden den Empfang dann und ihm all das alles gezeigt.

00:27:21: Die haben auch zusammengearbeitet.

00:27:23: Und damit hat es praktisch angefangen, alles.

00:27:28: Und dann hat der Mask den gefragt.

00:27:31: Wie könnte ich da jetzt weiterkommen?

00:27:33: Der hat am Anfang die Idee gehabt, dass man so eine Maus zum Maus schicken soll oder so Ideen.

00:27:38: Und dann hat der Zyprin ihm dann Kontakt gegeben, dann sind die nach Russland gefahren.

00:27:43: Und der Maske war ja noch ein junger Mann in den Reisegern.

00:27:47: Und der wollte an den Russen die Raketen abkaufen.

00:27:49: Aber der war jetzt nicht so angezogen, wie es sich in Russland vorstellen, sondern so, wie man das im Silikon Welle macht.

00:27:55: Und er hat gesagt, ja, ich möchte die Menschheit zu einer multipleinbaren Spezies machen und zum Maus und will die Rakete kaufen.

00:28:01: und da haben die da eben auf die Füße gespuckt, weil die gesagt haben, das ist ein Spinner hier und wo sie da zurückgeflogen sind.

00:28:07: Der hat sich zwischendrin eingearbeitet, hat so Bücher gelesen über Raumfahrtechnik.

00:28:12: Dann saß er im Flieger, dann hat er da eine Rechnung gemacht.

00:28:15: Mit seinem Buch hat er seinen Kollegen gesagt, Mensch, die müssen wir nicht kaufen, die bauen wir selbst die Rakete.

00:28:19: Da hat er gesagt, du Spitzzeug, das ist doch Quatschern.

00:28:22: Dann war aber dieser Raketenwissenschaftler, der hat geguckt, was hat er was?

00:28:25: Der Recher, Mensch, der hat ja Hand und Fuß.

00:28:28: Der hat es dann halt selbst gebaut, die Raketen.

00:28:30: Da muss aber erst mal so ein Typ auch sein, der das kann und der natürlich dann auch ... ... das Geld dazu hat.

00:28:37: Das hat er gehabt, weil er vorher ... ... also erfolgreich war ... ... mit durch den PayPal ... ... Verkauf praktisch.

00:28:44: Da er hat er die Kohle gehabt überhaupt.

00:28:46: Wenn Elon Musk nicht aufgetreten wäre, also sie stellen ja im Buch auch da, wie stark dieser Faktor ist, dass Elon Musk ein Mensch ist mit einer Vision und der das unbedingt verwirklichen will und der an seinen Traum glaubt, egal was alle anderen sagen.

00:28:59: Wenn das nicht gewesen wäre, wenn Elon Musk ein Unfall gehabt hätte oder sich anders orientiert hätte und Pizzabäcker geworden wäre, wäre dann diese Revolution eingetreten, trotzdem lag die einfach in der Luft?

00:29:11: Oder ist das wirklich von Elon Musk abhängig gewesen?

00:29:15: Also, ist ja eine kontrafaktische Geschichtsbetrachtung, aber insofern nicht einfach zu beantworten.

00:29:21: Aber ich würde mir vermuten, ja, es hätte stattgefunden, aber nicht so schnell, wie es jetzt ist.

00:29:25: Also, es gab da schon die anderen.

00:29:27: Ich habe ja genannt zum Beispiel Rocket Lab, die in Neuseeland.

00:29:32: Also auch so ein Typ der Peter Beck, der ist so ein Bastler-Typ, der hat nicht mal studiert, der hat so hobbymäßig gebastelt, verschiedene so auch mit Raketen antrieben und hat dann praktisch Studio-Self nebenbei angefangen, Raketen zu basteln.

00:29:46: Heute ist es nur eine eben, dass im letzten Jahr ein zwanzig Raketen im Weltraum gebracht hat.

00:29:53: Also das ist nicht der Einzige, oder?

00:29:55: ... gab ja auch der Richard Spenson zum Beispiel, ... ... wobei der hatte auch einiger Folge erreicht, ... ... aber dann auch viele Rückschläge und Misserfolge, ... ... das ist natürlich auch dabei, ... ... muss man auch dazu sagen, ... ... gibt ja sehr viele private Firmen ... ... und das ist jetzt nicht so, ... ... dass die alle besser sind als der Staat, ... ... nee, das ist halt, ... ... aber das ist natürlich typisch Kapitalismus.

00:30:16: Das ist ja auch in jedem anderen Bereich so.

00:30:18: Viel die versagen und floppen dann hinterher ... ... und gehen pleite ... ... und dann ein paar überleben ... Die gewinnen dann so eine Position.

00:30:28: Ja, ich meine, das ist genau, wo wir von gesprochen haben, diese Asteroid Mining Firmen.

00:30:35: Da gab es auch schon zwei, die haben auch die waren gut finanziert, zum Beispiel von dem Google Gründer und so weiter.

00:30:40: Die haben den Geld gegeben, aber die sind dann beide gefloppt und sind beide letztlich dann in die Insolvenz gegangen, weil es hat dann letztlich doch nicht funktioniert.

00:30:50: Deswegen muss man sagen, es gibt ganz viele Firmen, ... in den USA, auch in China übrigens, ... ... die haben also auch nicht nur eine staatliche Industrie, ... ... die sind sehr, sagen wir bewundern das, was der Mask macht ... ... und haben dann vor zehn Jahren angefangen, ... ... auch private Firmen zuzulassen.

00:31:09: Und davon sind natürlich viele nicht erfolgreich, ... ... aber dann hofft man immer, ... ... dass im Überlebenskampf dann ... ... eine oder zwei oder drei gewinnen ... ... und das ist also meine Theorie, ... ... ja, das wäre auch so gekommen ohne den Mask, ... ... aber sicherlich jetzt ... mit der Zeit für Zögerung.

00:31:27: Verdienen diese Firmen denn wirklich Geld?

00:31:31: Oder sind die Investitionen oder die Ausgaben, die kosten nicht viel höher?

00:31:34: Und das wird quer finanziert durch entweder Kapital, was aufgenommen ist oder Investoren oder durch andere Geschäftsbereiche, in denen Geld verdient?

00:31:44: Also der Maske ist profitabel inzwischen.

00:31:47: Aber zum Beispiel der Bezos, der ist nicht profitabel.

00:31:50: Das ist ein Zuschussgeschäft.

00:31:51: Das, was der mit Emerson verdient, das steckt er dann praktisch da.

00:31:56: da rein.

00:31:58: Und also der Mask muss man sagen, wenn der jetzt zum Beispiel Satelliten in Weltraum bringt als Dienstleistung.

00:32:07: Ich vermute mal, man weiß es nicht genau, aber man kann schätzen, dass der so bis dreimal so hohe Preise nimmt, wie er selbst Kosten hat.

00:32:16: Also der hat eine riesige Marge, weil die Kosten, die er hat, sind ja letztlich egal.

00:32:20: Wichtig ist, was bietet der ein nächstgünstigere Anamarkt?

00:32:24: Und dann muss er nur... ... drunter bleiben.

00:32:26: Und wenn er halt ... ... das Dreifache nehmen kann ... ... und ist immer noch unter dem, ... ... was andere dann verlangen, ... ... dann ... ... kriegt er die Aufträge.

00:32:35: Das heißt ... ... auch mit dem Starlink ... ... und mit den ... ... Dienstleistungen, ... ... also das er in Weltraum bringt, ... ... der ist schon profitabel, aber der ... ... Besus, der ist ja ... ... hinter dem zurück, ... ... der ist nicht profitabel.

00:32:50: Wie hat er das eigentlich geschafft?

00:32:51: Sie haben ja vorhin gesagt, er hat den Kosten um ninety-fünf Prozent gesenkt.

00:32:54: Jetzt wieder noch mal die letzten fünf Prozent um ninety-fünf Prozent senken.

00:32:58: Das sind ja Wahnsinnsverringerungen.

00:33:03: Also in der Sowjetunion, da hatte der mal der Ministerpräsident in den Sechzigerjahren gesagt, wir werden Raketen wie Würstchen produzieren und hat es nicht geschafft.

00:33:13: Wieso schafft er Maske das?

00:33:14: Wie macht er das?

00:33:15: Also der wird es jetzt tatsächlich wie Würstchen.

00:33:17: Er hat ja so ein Gigafactory.

00:33:20: Also die ist jetzt im Bau und der will da tausend Starships im Jahr produzieren.

00:33:27: Tausend Stück, weil er auch plant, spätemal tausend, alle zwei Jahre, also man kann nur alle zwei Jahre zum Mars fliegen und der will alle zwei Jahre, also dann tausend Raketen da hinschicken.

00:33:42: Also der plant es tatsächlich so.

00:33:44: Wie hat er die Kosten reduziert?

00:33:46: Ein Faktor ist die Wiederverwendbarkeit, habe ich ja schon gesagt.

00:33:50: Das ist natürlich von Kosten her ein Riesenunterschied, ob so die Rakete nach einmal wegschmeißen oder ob so die zum Beispiel jetzt im Rekord zwei und dreißmal gebrauchen kann.

00:33:59: Aber das ist nicht der einzige Faktor.

00:34:01: Der hat halt einfach, sagen wir mal, den ökonomischen Anreiz gehabt, billig zu sein.

00:34:08: Und das muss ich jetzt im Moment erklären, warum das wichtig ist.

00:34:11: Früher ... im letzten Jahrhundert, und das gibt es zum Teil immer noch, gibt es das sogenannte Cost-Plus-System.

00:34:17: Das hat gefolgt funktioniert.

00:34:20: Es gab ein privates Unternehmen, sagen wir Boeing zum Beispiel, und die mussten dann nachweisen, wie viel Kosten haben wir gehabt.

00:34:29: Und dann dürften sie so... ... acht oder zehn Prozent draufschlagen, ... ... das war dann ihr Gewinn.

00:34:33: So war praktisch die Zusammenarbeit ... ... mit der NASA.

00:34:36: Weißte mir die Kosten nach, ... ... schlagte acht Prozent drauf.

00:34:40: Das ist natürlich so eine saubere Idee, ... ... kann nur einem Politiker oder einem Staatsbamten kommen, ... ... weil was ist passiert?

00:34:47: Die haben dann natürlich die Kosten immer in die Höhe getrieben, ... ... weil umso höher die Kosten waren, ... ... umso höher war ja der Gewinn.

00:34:53: Also der Zubrin, mit dem ich gesprochen habe, ... ... der hat selbst damals bei einem der drei größten ... ... Unternehmen gearbeitet, der hat gesagt ... Unser Oberhett war unser bestes Produkt.

00:35:01: Wir haben immer weiter den Oberhett aufgepläht, weil umso mehr kosten und dann achts dauert doch noch länger.

00:35:06: Es gibt hier Schwierigkeit und es hat alles den Gewinn erhöht.

00:35:09: Also völlig absurd.

00:35:11: Und der Wasch, der hat gesagt, also bei so schwachstes Geschichten mache ich nicht mit.

00:35:14: Ich mache euch einen Festpreis und dann weiß ich, Einspare ist halt mein Gewinn.

00:35:19: ... und das war praktisch der wichtige Paradigmenwechsel ... ... weg von dem Kostplus-Programm, ... ... sondern hin zu einem Fixkosten, ... ... sodass praktisch jeden Dollar, ... ... den er einspart hat, war sein Gewinn.

00:35:33: Das ist ja immer so im Wirtschaftsleben, ... ... Sie müssen die richtigen Anreize haben.

00:35:37: Wenn Sie falschen Anreize haben, ... ... ich mich hat das analustische Geschichte erinnert, ... ... ich habe mal einen Verleger gehabt ... ... in Großbritannien, ... ... der ist allerdings dann auch pleite gegangen ... ... und Sie werden auch gleich verstehen, warum.

00:35:48: Das hat mich fast verrückt gemacht.

00:35:50: Das waren immer neue Korrektur-Phasen bei dem Buch.

00:35:52: Und immer wieder hat der Grafiker mit ihm erarbeitet, die Korrekturen nicht richtig ausgeführt.

00:36:00: Und ich habe gesagt, das macht mich wahnsinnig.

00:36:02: Warum führt er den nicht richtig aus?

00:36:04: Er sagt, ich will auch nicht zu viele, weil ich muss jedes Mal neue bezahlen für jede neue Korrektur.

00:36:10: Du bist doch wahnsinnig.

00:36:12: Der verdient doch umso mehr Fehler, der macht.

00:36:15: Für jede neue Phase verdient er mehr.

00:36:18: Der hat doch überhaupt gar keine Anreiz, das richtig zu machen.

00:36:20: Gut, Fleisch hat er immer so verquert gedacht, deswegen ist er auch dann pleitegegangen praktisch.

00:36:26: Und das sind natürlich so Sachen, die gibt es immer noch, auch bei der Bundeswehr solche Beschaffungssysteme.

00:36:31: Deswegen darf man sich nicht wundern, warum da mit dem vielen Geld, was wir dafür ausgeben, effizienter ist.

00:36:37: Weil das ist halt die Philosophie von von Beamten und Politikern, die haben so einen Neidenken, ja, der Unternehmer soll nicht zu viel verdienen, also klar, irgendwas muss er verdienen, ja, wie viel ist richtig, sagen wir, acht Prozent, vielleicht auch zehn Prozent, und das darf er dann draufschlagen, aber das ist natürlich überhaupt kein unternehmeres Denken.

00:37:01: Was ist denn dann mit der NASA und mit der ESA zum Beispiel?

00:37:05: Haben die dann noch Zukunft oder gehören die eigentlich abgeschafft, weil die ja offenbar Blockierer und interfiziente Geldverschwender sind?

00:37:13: Also das würde ich jetzt nicht so sagen.

00:37:15: Ich meine, die NASA, das habe ich erfunden, schon gesagt, erstens hat sie schon auch ihre Verdienste im Bereich der Weltraumforschung und der unbemanden Raumfahrt.

00:37:25: Also gibt ja auch Dinge, die einfach Forschung und Wissenschaft sind, die können sie nicht so einfach profitabel machen.

00:37:33: Und dann ist es so, dass man sagt, so das Modell ... wie das jetzt geändert haben oder darauf eingestellt haben, ... ... das funktioniert ja besser.

00:37:41: Jetzt muss man gucken, ... ... wie das jetzt für den neuen NASA-Chef ist.

00:37:45: Das ist ja auch eine interessante Geschichte ... ... der ISAC-Man.

00:37:49: Der war ja selbst Space-Touristisch.

00:37:51: Ich glaube, der hat mal für ... ... drei oder vierzig Millionen Dollar ... ... hat er sich gekauft, ... ... dass er da im Weltraum kann.

00:37:57: Der ist selbst Milliardär ... ... und der ist jetzt NASA-Chef geworden ... ... und das ist ein Freund von dem Maske.

00:38:04: Und der wird schon hoffentlich die Sache so ... Revolutionieren bei der NASA, dass es funktioniert.

00:38:08: Aber da sehen Sie auch die Gefahr durch die Politik, weil der Trump, der hatte den erst nominiert.

00:38:15: Dann gab es den Stress zwischen Trump und Musk.

00:38:18: Dann hat der Trump gesagt, ich ziehe die Nominierung zurück.

00:38:21: mit einer fahrenscheinigen Begründung, weil ich habe jetzt herausgefunden, er hat für die Demokraten gespendet.

00:38:27: Was stimmt?

00:38:28: Der hat auch für die Demokraten gespendet, aber der hat auch für die Republikaner gespendet.

00:38:30: Das war vorgeschoben.

00:38:31: In Wahrheit war das, weil er den Stress mit dem Mask hatte.

00:38:35: Und das war ja die Phase, wo er den Mask-Sorge angetrot hat.

00:38:38: Ich schicke dich zurück nach Australien, wenn du hier weiter Stress machst.

00:38:43: Sorry, nach nach Südafrika.

00:38:44: Ich schick die zurück nach Südafrika.

00:38:46: So, jetzt haben die sich ja wieder ein bisschen versöhnt, weil klar, der Trump sitzt da am längeren Hebel, der Maske, der braucht ja den Trump und die NASA.

00:38:54: Und dann hat der Trump wieder die Meinung geändert und hat den jetzt noch zum NASA-Chef gemacht.

00:38:57: Aber das sehen Sie grad bei so einem wie bei dem Trump, das ist auch ein bisschen von Tagesstimmung abhängig.

00:39:03: Das kann vorteilhaft sein für den Maske, das kann aber auch nachteilig sein.

00:39:06: Und deswegen wurde jetzt auch dann praktisch ... Programmen jetzt für die nächste Mondlandung.

00:39:15: Das war vorher schon klar SpaceX zugeschrieben und das haben die dann auch noch mal neu ausgeschrieben, sodass ich jetzt also mehrere dafür bewerben können.

00:39:22: Also das ist immer, wenn die Politik sich einmischt, das sind dann halt viel Unwegbarkeiten auch.

00:39:29: Ja, aber auch sie sagen jetzt diese großen Raumfahrt unter Agenturen, Esa, NASA, die haben also ihre Verdienste auf jeden Fall in der Wissenschaft und in der unbemannten Raumfahrt, aber man kann ja auch annehmen, dass da genau dieselbe Misswirtschaft getrieben worden ist und das auch da hätte viel mehr passieren können, wenn man das privat organisieren kann.

00:39:49: Gut, aber dann, wenn du mit irgendwas kein Geld verdienen kannst, ist die Frage ja, wie dann?

00:39:54: Also es gibt jetzt halt auch Dinge, die rein wissenschaftlicher Natur sind.

00:39:58: Da kannst du kein Geld mit verdienen, wenn du irgendwo, was weiß ich, Riesenteleskope um fremde Galaxien zu erforschen.

00:40:05: Das ist, wobei man muss sagen, ja, auch das ist, das ist was, was ich auch in meinem Buch zeige, dass es da auch eine Tradition gibt, dass das privat gemacht wurde, also im, noch, noch also praktisch um um neunzelhundert oder so rum, ja, die da gab es so eine... Observatorienbewegung heißt in den USA.

00:40:27: Die ganzen Observatorien, also da gab es ja noch keine Raketen oder Satelliten.

00:40:32: die Art, die man damals im Weltraum erforscht hat.

00:40:34: Die waren fast alle privat finanziert, also von Rockefeller Foundation oder Carnegie Foundation.

00:40:41: Da waren nur von den großen Observatorien, da waren zwei staatlich.

00:40:45: Und die anderen waren alle privat oder auch am Anfang, also der Pionier, der amerikanischen Raum von der Gottheit, der hat auch Militärgeld bekommen, aber der ist überwiegend privat finanziert worden.

00:40:57: Aber da brauchst du halt so mehr Zähne, die dann praktisch... Ja, sagen wir, da bräuchte ein wie den Bill Gates oder so, der ja viel philanthropisch macht, der sagt, gebt jetzt mein Geld dafür, dann ging das auch.

00:41:16: Ja, also das heißt, eigentlich ist die staatliche, staatlich finanzierte Weltraumerforschung, ist das neue sozusagen geschichtlich betrachtet.

00:41:26: Ja, also wenn man so sagt, jetzt natürlich ganz neu nicht mehr, aber man kann tatsächlich sagen, bis zum zweiten Weltkrieg.

00:41:35: ... damals noch mit den ganzen Observatorien und so, das war privat, ... ... dann die Phase, die wir so im Auge haben, ... ... sechstischer, siebziger Jahre, ... ... wo das angefangen hat, staatlicher ... ... und jetzt ab dem Jahr zwei Tausendzehn, ... ... wo es wieder privat geht.

00:41:48: Also insofern, ... ... das ist gar nicht, was ich selbst jetzt rausgefunden habe, ... ... sondern ... ... das basierte auch Forschung ... ... von dem ehemaligen Chefökonom, ... ... der NASA.

00:42:00: Ich habe von dem also ein Buch gelesen, ... ... was mir dann die Augen erst geöffnet hat.

00:42:05: The Long Space Age, wo er praktisch das mal in diese historische Perspektive gebracht hat.

00:42:11: Also, dass das Weltraum-Zeitalter nicht erst mit Sputnik angefangen hat, sondern schon viel früher.

00:42:16: The Long Space Age, ja.

00:42:17: Das war der ehemalige Chefökonom der NASA gewesen.

00:42:21: Ja, ja.

00:42:23: Aber wäre es denn dann nicht, also Sie sagen jetzt, Esa, NASA haben ihre Verdienste, sollten bleiben, aber müssten sie nicht zumindest zurückgebaut werden, weil da wären ja Steuergelder verbraten für unheimlich wenig Output, für unheimlich wenig Effekt.

00:42:38: Und diese Steuergelder, die könnten ja, wenn man sie dort abzieht, könnte man sie ja in die Privatindustrie, in die Privatraumfahrtindustrie stecken und dort viel mehr Effektivität erzielen.

00:42:50: Ja, also ich bin auch ... Ob die E-Seite wirklich in der Form eine Berechtigung hat.

00:42:56: ... müsste man mal überprüfen.

00:42:59: Da habe ich mich auch nicht intensiv dann ... ... mit beschäftigt, intensiv genug, ... ... um das wirklich abschließend zu beantworten.

00:43:04: Also bisher ... ... haben sich nicht so mit Ruhmbeklecker, ... ... die machen auch viele unsinnige Sachen.

00:43:08: Also ... ... die waren dann ganz stolz, ... ... das war ein ganz stolz, ... ... das war ein ganz stolz, ... ... das war ein ganz stolz, ... ... das war ein ganz stolz, ... ... das war ein ganz stolz, ... ... das war ein ganz stolz, ... ... das war ein ganz stolz, ... ... das war ein ganz stolz, ... ... das war ein ganz stolz, ... ... das war ein ganz stolz, ... ... das war ein ganz stolz, ... ... das war ein ganz stolz, ... ... das war ein ganz stolz, ... ... das war ein ganz stolz, ... ... das war ein ganz stolz, ... ... das war ein ganz stolz, ... ... ... um in Weltraum zu bringen, ob ich ... ... Stand zur Priorität machen soll, ... ... wie Puchenda-Fragen und Frauen ... ... und behindert und so weiter.

00:43:33: Also das ist alles ein bisschen so ... ... auch wieder typisch europäisch ideologisch.

00:43:37: Ja, das machen sie auch ... ... großartig neulich in der Hand gehabt, ... ... zu zwehender Zeit ein Regulierungswerk ... ... für die Raumfahrt, ... ... was da in Brüssel gemacht wird.

00:43:46: Also das ist so ein bisschen so ... ... wie bei der KI und so, ja.

00:43:50: Die Chinesen und die Amis, ... ... die machen das und wir machen ... ... in der gleichen Zeit, sind wir die ... ... Regulierungsweltmeister.

00:43:56: erstellen irgendwelche Grafen, die gewährt, die ihre Raketen bauen.

00:44:00: Also etwas überspitzt gesagt so.

00:44:05: Ja, ich bin also so, sagen wir mal, ich habe jetzt auch so Freunde von mir, die ganz so hundert Prozent Libertär sind, vielleicht auch ein bisschen dogmatisch, die sagen, nee, also... Die staatliche Raumfahrt bin ich total dagegen.

00:44:19: Es muss alles privat sein.

00:44:20: Ich bin ja so ein bisschen pragmatischer.

00:44:22: Ich sag, da, wo der Staat was Sinnvolles machen kann, warum nicht?

00:44:26: Und das Geld, was dafür außegeben wird.

00:44:28: Also da fallen mir, vorher kann ich in der Liste jetzt spontan von zwanzig Sachen sagen, wo man also besser Gelde einsparen kann, die unsinniger sind als dafür.

00:44:37: Also wenn Sie allein in Deutschland mal, sagen wir mal, die ganze Entwicklungshilfe streichen würden, die also Projekte wie ... ... von der EU Wrestling in Uganda ... ... gegen Klimawandel oder irgend sowas ... ... oder Grüne Moscheen in Marokko oder ... die berühmten Radwege in Peru.

00:44:57: Also das ist ja alles meine Meinung nach eine komplette Geldverschwendung.

00:45:01: Das ist auch deswegen wichtig, weil das Argument, was ja manchmal gebracht wird, ja, wir haben genug Probleme auf der Erde und das Geld sollte jetzt erstmal hier rausgegeben werden, um die Armut zu beseitigen, bevor wir in den Weltraum gehen.

00:45:13: Das ist ja so ein Argument, was sehr populär ist.

00:45:16: Das ist aber schon deswegen quatscht, weil es auf der Annahme beruht.

00:45:20: dass es jetzt am Geld liegen wird und dass man jetzt nur Geld, also da ist ja damit gemeint, Entwicklungshilfe geben müsste, damit die Länder sich entwickeln.

00:45:28: Ich habe mich damit sehr intensiv befasst.

00:45:30: Sie sehen ja schon, am meisten Entwicklungshilfe ist nach Afrika geflossen und die sind immer noch am ärmsten, auch zum Teil so kontraproduktiv, zum Teil hat sogar die AMUT da cementiert.

00:45:41: Was gegen AMUT hilft, ist, ... mehr Kapitalismus, so wie in Vietnam zum Beispiel, ... ... wo sie diese Wirtschaftsreform gemacht haben.

00:45:48: Das hat geholfen, das hat Armut ... ... in Vietnam zum Beispiel von ... ... achtzig Prozent auf drei Prozent reduziert, ... ... aber nicht irgendwelche.

00:45:56: Da liegt schon dieses Missverständnis drin, dass man sagt, das ist einfach nur eine Frage, wo man die Gelder hinlenkt.

00:46:04: Also, wenn staatliches Geld ausgeben wird für die Raumfahrtbereich, dann ist es schon gut angewandt.

00:46:13: Man muss natürlich auch mal die Frage stellen, wofür.

00:46:16: Das vielleicht noch ein wichtiger Aspekt, den wir bisher nicht angesprochen haben.

00:46:19: Warum?

00:46:20: Warum will der Maske jetzt zum Beispiel zu Maas?

00:46:22: Was ist überhaupt der Grund?

00:46:25: Der will ja jetzt nicht einfach wie damals Mondlandung da hinfliegen, dann irgendwo eine Fahne da reinstecken, vielleicht eine amerikanische Fahne oder noch eine SpaceX-Fahne oder was weiß ich.

00:46:36: Und dann geht es wieder zurück und dann wird fünfzehn Jahre nichts gemacht, nee.

00:46:40: Sondern der will ja da tatsächlich Menschen ansiedeln, also der ist ja immer, denkt ja sehr... Großbuch, der will eine Million Menschen auf der Masse ansiedeln.

00:46:48: Der Robert Zyprien, von dem ich Ihnen da erzählt habe, der ist ja schon ein bisschen bescheidener, der will fünfzehntausend ansiedeln.

00:46:53: Aber wie auch immer, ob jetzt fünfzehntausend oder eine Million, darum eigentlich.

00:46:57: Und das Argument vom Masken, das Zentralesargument, ist ja, dass er sagt, diese Flamme vom menschlichen Leben, die wir hier haben, ist noch ziemlich jung auf der Erde und wurde schon mehrfach... ... fast ausgelöscht, wenn man jetzt zum Beispiel ... ... weiß ja jeder, dass die Dinosaurier damals ... ... ausgelöscht wurden durch einen Asteroideneinschlag ... ... oder fast alles menscheleben.

00:47:18: Das kann jederzeit wieder passieren, ... ... wenn wir Glück haben, erst in hunderttausend Jahren, ... ... wenn wir Pech haben, vielleicht schon in tausend Jahren.

00:47:25: Und er sagt, wenn wir dann ... ... nicht in der Planetar geworden sind ... ... und praktisch uns diversifiziert haben, ... ... so wie man im Investmentbereich sagt, ... ... nicht alle Eier in einen Korb, ... ... und im Moment sitzen wir hier alle ... ... fest auf der Erde in einen Korb, ... ... und wenn aus ihrem Grund, ... ... ob das jetzt ein ... ... atomarer Vernichtungskrieg ist ... ... oder ob das jetzt ein Asteroide-Einschlag ... ... oder irgendwie ... ... das Menschenleben ausgelöscht wird, ... ... das wäre doch traurig, ... ... finde ich auf jeden Fall, ... ... finde der Maske auch.

00:47:51: Und deswegen sagt er, ... ... brauchen wir praktisch noch einen ... ... zweiten Planeten, ... ansiedeln.

00:47:57: Und das kann, logischerweise, nur der Maß sein, weil die anderen Planeten sind entweder zu weit weg oder zu kalt oder zu heiß oder was auch immer, sodass also praktisch da nur der Maß für in Frage kommt.

00:48:10: Ja, ja, ist klar.

00:48:11: Auf der Venus keine Chance.

00:48:13: Ja, ich habe das als Vierner Trater oder so, das ist schon ein bisschen arg heiß.

00:48:18: Gut, also es sind nicht dafür, aus der ESA auszutreten oder Siegau aufzulösen.

00:48:22: Soweit gehen Sie nicht.

00:48:23: Aber wie sieht es denn jetzt mit der deutschen Situation aus?

00:48:27: Mit der deutschen Raumfahrtpolitik und den deutschen Raumfahrtunternehmen?

00:48:32: Die gibt es ja auch.

00:48:33: Spielen die aber eine Rolle?

00:48:34: Sind die überhaupt zukunftsfähig, um da einzusteigen in dieses von Ihnen ausgerufenen kommende Zeitalter des Weltraumkapitalismus?

00:48:41: Ja, da wird es auch so sein, dass da manche überleben und andere nicht überleben.

00:48:47: Wie immer, da gibt es jetzt verschiedene, auch pfiffige Leute.

00:48:51: Ich war da bei welchen, zum Beispiel, die machen jetzt Raketenantrieb mit Kerzenwachs.

00:48:57: Das soll also sehr umweltfreundlich sein, weil es natürlich auch mal dann hier wie die Regierung wieder freut hat, aber auch ein paar andere Vorteile.

00:49:03: Also geht da nicht nur um Nachhaltigkeit.

00:49:06: Ja, gut, das sind aber Nischen anbietet.

00:49:09: Das sind so die... Die können von den Kosten natürlich nicht mal annähernd mit dem Mass konkurrieren.

00:49:16: Aber ich habe jetzt mal das Beispiel genannt aus Neuseeland, Rocket Lab, die können auch nicht konkurrieren von den Kosten, aber die haben eine Nische, dass sie sagen, ich springe dann genau, zielgenau bringe ich praktisch dich da in die Erdumlaufbahn zu dem Zeitpunkt, wo du das willst.

00:49:34: Also das kann man vergleichen mit Taxi und Bus.

00:49:37: Der Mass sagt, da kannst du bei mir mitfliegen und ich setze den Stand da irgendwo ab.

00:49:42: Stellt euch vor, wie wenn sie mit Bus fahren.

00:49:44: Der fährt sich auch nicht bis vor die Haustür.

00:49:46: So, dann müssen wir überlegen, wie komme ich jetzt noch von der Bushaltestelle nach Hause.

00:49:51: Und die sind Taxis natürlich teurer als ein Bus.

00:49:54: ... die entdecken dann halt Nischen für sich.

00:49:59: Ja, da gibt es ein paar in Deutschland ... ... die sich da entwickeln.

00:50:03: Das sind ... ... junge Leute, Idealisten, also ich ... ... habe da auch welche von kennengelernt.

00:50:07: Ich bewundere die, das muss man sehen.

00:50:08: Da wird es manche geben, die überleben ... ... und andere, die werden es nicht überleben, wie das halt ... ... aber ganz generell eine Wirtschaft ist.

00:50:15: Nicht nur in dem Bereich, wobei ... ... in dem Bereich ist es schon noch mal schwieriger, ... ... also dieses Wort Raketenwissenschaften, ... ... das man so schön ... ... umhersprachlich sagt, ... ... das ist doch keine Raketenwissenschaft, ... ... das ist wirklich noch mal schwieriger.

00:50:25: Also ... Neuen Unternehmen, die dann starten, die ersten Raketen, die explodieren dann erst mal, oder es sind Fehlstaate.

00:50:33: Also es war auch mal Musk so.

00:50:34: Der hatte erst drei Fehlstaats gehabt und die Kohle war fast ausgegangen.

00:50:39: Wenn es beim Viertmannchen klappt hätte, wäre er weg vom Fenster gewesen.

00:50:42: Und da waren also drei Flops erst mal gewesen.

00:50:47: Und das ist also bei ganz vielen so, die dann neu anfangen.

00:50:52: Das ist schon ... Wirklich schwierige Wissenschaft für sich, das ist jetzt nicht banal.

00:50:59: Aber sind denn diese Unternehmen, also z.B.

00:51:02: ESA Aerospace und Rocketfabrik Augsburg, die sind, glaub ich, bei den Bayern, High Impulse Technologies aus Stuttgart?

00:51:11: Das sind die mit dem Stutzenwachs, die ich gerade erwähnt hab.

00:51:14: Ja, das ist da in der Nähe von Stuttgart.

00:51:16: Heilbronn Stuttgart, da eigentlich auch.

00:51:18: Ja, genau.

00:51:20: Also, sie sagen, das sind junge Leute, die sind intelligent und toll und so weiter, aber ist es irgendwie ernst zu nehmen?

00:51:27: Also, unterhalber liefen.

00:51:29: Was heißt nur eine Nische?

00:51:30: Jeder Unternehmer sucht sich irgendwann eine Nische, guckst du mal, wo ich meine Firma damals gegründet hab.

00:51:34: ... per Agentur, da gab es schon ... ... zwei Tausend per Agentur in Deutschland.

00:51:38: Da hätten wir auch fragen können, ... ... wofür brauchst du jetzt noch den reinen Zittelmann?

00:51:41: Ich habe mir dann eine Nische gesucht, ... ... das war damals die Kommunikation ... ... für Immobilienunternehmen.

00:51:45: Und bin da dann ... ... marktführig geworden, ... ... habe eine Menge Geld verdient.

00:51:48: Also klar, war nur eine Nische, ... ... aber in der Nische war ich ... ... schon halt die Nummer eins, ... ... und die habe ich mir gesucht.

00:51:52: Also, das ist ja immer so, ... ... wenn sie eine gute Nische finden, ... ... dann haben sie auch ihre ... ... Existenzbrechtigung.

00:51:58: Auch wenn sie gegen die ... ... ganz Großen dann vielleicht ... ... nicht anstinken können.

00:52:01: Aber Herr Dr.

00:52:01: Zittelmann, ... ... Marokko verkauft sehr erfolgreich zum Beispiel ... Aber Marokko spielt mit diesem Ösadin-Verkauf in der Weltwirtschaft keine Rolle.

00:52:09: Und entsprechend Arm ist das Land und Deutschland verkauft halt oder hat zumindest in der Vergangenheit der Welt Maschinen, Autos und Fahrmarker verkauft oder Chemieprodukte verkauft.

00:52:19: Und ist deswegen ein Top-Land gewesen?

00:52:22: Und jetzt ist die Frage, wo sind wir in Zukunft?

00:52:24: Ja, ich meine, das ist ja das Absurd, dass wir halt in immer mehr Bereichen den Anschluss verlieren.

00:52:29: Ich meine, wenn wir schon mal die großen Tech-Firmen angucken.

00:52:31: Also wir haben gerade eine SAP.

00:52:33: Die ist schon ziemlich alt.

00:52:34: Wann sind sie gegründet?

00:52:35: Und acht zwier Jahre oder irgendwann?

00:52:36: Ja, waren ja auch Leute, die bei IBM waren früher und die dann da nicht in Suche gekommen sind und die dann ausgestiegen sind und haben dann SAP gekündet.

00:52:44: Aber seitdem war ja im Prinzip kein großes Unternehmen mehr gewesen.

00:52:49: Zumindest kein Seriöses.

00:52:50: Da gab es doch mal eine andere Zwischen-Trin.

00:52:52: ... die dann aber gefloppt sind bekanntlich, ... ... was dann Betrüger waren, ... ... Wirecard, ... ... also es gab es ja nix.

00:52:58: So, oder KI, ... ... da gibt es schon auch in Deutschland ... ... clevere Leute, ... ... aber viele gehen dann doch in die USA, ... ... weil wir immer schnell alles sind ... ... mit Büroratie, ... ... mit Regulierung, ... ... weil halt hier auch nicht so viel ... ... diese Avenger Capital-Gebers sind und so weiter ... ... und auch ein anderes ... ... Risikoverständnis ist ... ... in Deutschland, ... ... das ist schon ... Das ist schon nicht so einfach, aber ich glaube, wir sind im Moment bei wieder eine ganz wichtige Sache zu verpassen.

00:53:28: Ich meine, ich war neulich hier auf dem Weltraumkongress, da hat er auch mit großer Bereistung die Frau Bär dann da gesprochen und reden gehalten.

00:53:36: Aber ich habe mich nicht persönlich mit ihr austauschen können, aber ob die wirklich jetzt verstehen, was hier notwendig wäre, im privaten Bereich da Impulse zu setzen.

00:53:49: ... basteln die auch an so einem Weltraumgesetz, ... ... aber da geht es da wieder nur um ... ... wiederhaftungsfragen und irgendwelche ... ... Regulierungsdachen.

00:53:57: Da könnte man sich auch ein Beispiel nehmen, ... ... zum Beispiel an Luxemburg.

00:54:01: Luxemburg ist zumindest, ... ... sagen wir, von der rechtlichen ... ... Gesetzgebung, sind die schon weiter.

00:54:06: Also müssen wir sagen, wenigstens das war da, ... ... irgendwo gute Rahmenbedingungen schaffen, ... ... Liberale, die es dann auch attraktiv macht für Firmen, ... ... sich dann hier in Deutschland aktiv zu werden.

00:54:17: Aber das ... Die interessieren sich halt in Deutschland entweder nicht dafür oder denken immer noch so alles in staatlichen Dingen.

00:54:25: Also ich würde einfach mal sagen, guckt, analysiert mal das, was in den USA passiert ist, was die gemacht haben, warum die erfolgreich sind.

00:54:34: Das hat ja auch Röntgen.

00:54:34: Da ist auch nicht alles perfekt.

00:54:36: Da gibt es auch eine Riesenbürokratie in den USA generell.

00:54:39: Also ich finde die zum Teil sogar noch schlimmer als in Deutschland die Bürokratie in den USA.

00:54:44: Da gibt es ja immer wieder Bereiche, wo dann auch doch pragmatisch Dinge möglich sind.

00:54:48: Und das ist so ein Bereich.

00:54:51: Apropos Bürokratie, wie ist es eigentlich zu erklären?

00:54:53: Das schildern Sie auch im Buch, was für unglaubliche Bürokratie und Sicherheitsvorauflagen und so weiter es bei der NASA gibt.

00:55:00: Gleichzeitig waren aber diese zwei Weltraum-Unglücke, also ein Challenger und was war das andere, Discovery?

00:55:07: Ja, genau.

00:55:08: Das waren ja zwei verschiedene Space Shuttles, die beide verunglückt sind und wo jedes Mal alle sieben umgekommen sind.

00:55:16: Genau, und das angesichts dessen.

00:55:18: Und da wurden ja großzügig über Sicherheitsbedenken hinweg gesehen.

00:55:23: Es hat sich abgezeichnet.

00:55:25: Wies es eigentlich möglich, dass diese Unglücke passiert sind, wenn die so, wie ich aus ihrem Buch erfahren habe, obsessiv mit Sicherheitsvorschriften sind?

00:55:32: Ja, das ist manchmal so, dass so Sicherheitsfanatiker, die sichern alles ab, außer den schlimmen Risiken, die dann hinterher eintreten.

00:55:40: Die sind also Business Detail, wird alles gemacht und dann kommt sie auf einer ganz anderen Stelle.

00:55:45: Wobei, ich würde auch sagen, das würde ich jetzt gar nicht so zum Vorwurf machen.

00:55:52: Ich sehe das anders.

00:55:54: Gucken Sie mal, wie viele Menschen umgekommen sind, wo die Flugzeuge entworfen sind.

00:55:58: Wenn Sie das auf heute umrechnen würden, allein zum Beispiel, ich glaube, das war das Jahr neunzehn-zwanzig oder so, da gab es besonders viele Unfälle.

00:56:08: Wenn Sie die auf heute übertragen würden von der Quote, da hätten wir siebentausend Tote bei Flugzeug und Glück jedes Jahr.

00:56:15: ... prozentual gesehen.

00:56:17: Das hat ja auch so angefangen.

00:56:18: Das ist ja eigentlich immer so, ... ... dass, wenn man was Neues entwickelt hat, ... ... da ist es ein trial and error, ... ... und da ist auch so, dass dann mal ... ... so Dinge passieren.

00:56:27: Und wir haben da ... ... wir sind da auch zu Risiko, ... ... aber insgesamt geworden als ... ... als Menschheit, sagen wir mal.

00:56:34: Das Denken war früher anders, wo ... ... also ... ... stellen wir uns ja vor, ... ... wo die ersten Urmenschen ... ... das entdeckt haben, ... ... wie sie selbst Feuer machen, ... ... wenn da jetzt einer ... ... als Puzzle daneben gestanden.

00:56:46: Oh, vorsicht, ja.

00:56:47: Wir brauchen jetzt erst mal jetzt ... ... da kann ja was abbrennen.

00:56:49: Da müssen wir jetzt erst genau ... ... ins Steine ritzen.

00:56:53: Maßnahmen, was wir tun oder warten, bis wir so eine Art Feuerwehr entwickelt haben, um das wieder zu löschen.

00:56:58: Und vorher vorsicht, was da, ja, da wäre nie das Feuer entstanden.

00:57:02: Ja, oder wenn die ersten, wie gesagt, die, die damals, das waren ja auch privat finanzierte Leute, die die ersten Flugzeuge dann gebaut haben, ja, wenn damals diese ganzen staatlichen Vorschriften regularien, dann wäre da nicht viel passiert.

00:57:17: Und da muss man realistisch sein, auch wo jetzt der Nordpol oder der Südpol, wurden oder so, dass ihn auch Menschen umgekommen.

00:57:25: Das ist tragisch, aber anders hat es nicht.

00:57:27: auch Menschen, das sind ja erwachsene Menschen, die auch das Risiko Bewusste eingehen.

00:57:31: Es sind noch keine Idioten, die mal für irgendwas schützen müssen, die wissen, dass das passieren kann und das dann tritt es halt auch manchmal ein.

00:57:38: Und ich finde, dass wir da eher zu Risiko aber erst geworden sind und ich befürchte schon, das wird auch mal bei dem Maske irgendwann passieren natürlich, dass das da auch mal eine Sache daneben geht und Menschen umkommen.

00:57:52: Dann wird ein Riesenteater, dann werden die Politiker auch, wir müssen ja alles viel stärker regulieren.

00:57:58: Wir müssen das und das und das und das.

00:58:00: Und dann werden ein paar Sachen gemacht werden, vielleicht die sinnvoll sind, aber ganz viele andere, die halt nicht sinnvoll sind.

00:58:07: Und dass der Flugverkehr immer sicherer geworden ist.

00:58:09: Das ist ja nicht überwiegend durch Regulierung gekommen, sondern dadurch, dass jedes ... Jedes war neben wie jetzt die Lufthansa oder so, dass die... ... verbringt jetzt zum Teil zehn Jahre, ... ... um Unfall aufzuklären.

00:58:25: Also das muss ... ... jedes wird aufgelegt.

00:58:27: Warum ist es wirklich passiert, ... ... um daraus zu lernen?

00:58:30: Und als diesem laufend ... ... Land, Trial and Error ... ... ist es halt immer sicherer und sicherer geworden ... ... und nicht weil jetzt ... ... jedes Jahr noch mal ... ... zusätzliche Vorschriften dazu gekommen sind.

00:58:39: Na ja, wenn die Sicherheitsbedenken ... ... bei den beiden ... ... Schattelunglücken eingehalten ... ... oder bedacht worden wären, ... ... dann wären die verhindert worden ... ... und es wären riesige ... ... Rückschläge verhindert worden ... und abgesehen davon, dass die Menschen überlebt hätten.

00:58:53: Ja, ähm, das weiß bei ... Das ist nicht so sinnlos, diesen Sicherheitsvorschriften.

00:58:58: Nach jedem Unfall weiß man das immer, was man hätte anders machen können oder sollen.

00:59:03: Also jetzt ganz ... Danach sind sie immer schlau.

00:59:07: nach jedem Unfall.

00:59:08: Aber Menschen sind fehlbar und auch Technik ist fehlbar.

00:59:15: Und ich sage auch, man muss da alles dafür tun.

00:59:18: Und da gibt es ja auch unglaublich viele Sicherheitsvorschriften.

00:59:21: Aber man kann auch die Sachen übertreiben.

00:59:25: Und vor allen Dingen, die Frage ist ja mehr, was es, wenn trotz allen Vorschriften mal was schief geht und passiert, wie reagiert man dann darauf?

00:59:34: Das war damals, also zum Beispiel die, ich weiß auch da, so ein Politiker von Linken in Deutschland, der dann gesagt, ja, das zeigt, man muss die private Raumfahrt jetzt komplett einstellen.

00:59:43: Ich meine, das ist jetzt auch so ein Denken oder was ich nicht für richtig halte.

00:59:49: Gut, kommen wir zum Schluss zurück auf Deutschland und die Situation.

00:59:53: Also, was ist denn ... Sie hatten Frau Beer erwähnt, die hat ja schon gesagt, was sie besonders umtreibt, ist, dass eine Frau, in die auf den Mond gebracht werden muss.

01:00:06: Also, man sieht auch hier wieder die Prioritäten.

01:00:09: Wenn Deutschland jetzt den Anschluss verpasst an dieses Weltraum, Kapitalismus, Zeitalter, dass sie Prophezeien oder dass sie beschreiben, was passiert denn?

01:00:18: Ja, das ist ein weiterer Nackenschlagwahl.

01:00:20: Das ist genau wie bei KI oder bei den großen Techiganten.

01:00:25: Also die Chinesen, die haben da ihr Alibaba und so weiter.

01:00:29: Die Amerikaner haben da ihr Google und Facebook, so ist ja heute auch.

01:00:35: Die Chinesen haben ... Erfolgreiche sind also eine erfolgreiche Raumfahrt und die Amerikaner auch.

01:00:42: Die Russen spielen im Prinzip keine große Rolle mehr, wenn sie auch in Zukunft, meiner Meinung nach, nicht spielen.

01:00:48: Das wird jetzt alles zwischen den Chinesen und den Amerikanern abgehen und wir werden auch da den Anschluss verlieren.

01:00:56: Und das ist dann weiterer Sagenagel für die deutsche Wirtschaft letztlich.

01:01:01: Aber gut, da gibt es ja genug andere.

01:01:05: Es ist auch wieder ein Beispiel, dass man da nicht eine Umfeldschaften zu einem Umfeld gehört, hat vieles dazu.

01:01:14: Da gehört ein Umfeld dazu von den richtigen, rechtlichen Rahmenbedingungen.

01:01:21: Da gehört aber auch eine gewisse, sagen wir mal ... ... Kultur dazu und das ist so, also ich will das mal so erklären, ... ... damals, wo dann die Mondlandung war, ... ... dann haben ganz viele Leute auf einmal angefangen, ... ... so Ingenieurwesen und solche, ... ... diese Mintfächer zu studieren, ... ... das gerade so explodiert, ja.

01:01:38: Das heißt, es ist so ein Zirkel, ... ... der sich gegenseitig auch ... ... dann nähert, ... ... da kann auch eine Negativspirale sein.

01:01:45: Das heißt also, ... ... wenn jetzt die jungen Leute jemand sehen, ... ... wie den Mask, ... ... denen die überwundern, sagen, ... ... Mensch, toll, was der macht, ja, ... ... dann sagt sie auch, ... ... vielleicht der eine oder andere, ... ... das war der Ausgangspunkt von dieser Gespräche, ... vielleicht soll ich doch nicht Jürger oder BBL studieren und schon gar nicht Genderwissenschaften oder so, sondern vielleicht studiere ich mal für Ingenieurwesen.

01:02:03: Davon haben wir ja zu wenig eigentlich in Deutschland heute, gerade in dem Bereich.

01:02:07: Und das heißt, es gibt dann so eine Positivspirale.

01:02:10: Das war damals so in den Siebzigerjahren, dass dann einfach viele junge Menschen Begeisterung dabei waren.

01:02:16: Und wenn diese Positivspirale bei uns nicht in Gang gesetzt wird, dann hat das natürlich Auswirkungen, die weit.

01:02:22: ... über die Raumfahrt im Engelsinn ... ... auch hinausgehen, dass das mal einfach ... ... auch, sagen wir mal, junge Menschen ... ... sich wieder für Technik begeistern.

01:02:31: Wir haben ja lange Zeit in Deutschland ... ... Technik nur als was Negatives gesehen, als Risiko.

01:02:36: Also ich weiß noch, wie die Krönen gefeiert haben, ... ... dass der Transrapid nicht ... ... Deutschland produziert wurde.

01:02:42: Ja, jetzt fährt er entschieder, ja.

01:02:44: Die haben damals eine echte Party ... ... gemacht so.

01:02:47: Ja, klar, haben ja wieder was verhindert, Transrapid.

01:02:49: Und jetzt haben sie gefeiert, dass die ... Das ist eine Atomkraftwerke der Welt praktisch dann in die Luft gesprengt wurde und so.

01:02:56: Das ist jetzt sagen wir im Extrem das grüne Denken.

01:02:59: Aber das grüne Denken ist ja überall in der gesamten Gesellschaft drin.

01:03:02: Das ist ja jetzt nicht allein auf die Partei der Grünen beschränkt, sondern das ist in der gesamten Gesellschaft drin.

01:03:08: Und grünes Denken heißt Technik-Feindlichkeit im Prinzip.

01:03:12: Ja, wo wir die ganze Zeit übersprechen, ist Technik-Begeisterung, Bereise für Ingenieurskunst.

01:03:18: Und das gehört halt auch dazu.

01:03:21: nicht nur rechtliche Rahmenbedingungen wichtig, sondern es braucht auch eine gesellschaftliche Atmosphäre, wo, sagen wir, wo Unternehmer bewundert werden und verehrt werden, wo die Leute sagen, ah, ich möchte mal, ich möchte mal so wie der Maske oder nicht, wo wir sagen, oh, wie kann man den jetzt stärker besteuern, der Schweinehund so, ja, was kann man gegen den machen?

01:03:43: Text the rich und der verdient ja zu viel und zahlt zu wenig Steuern.

01:03:46: Ja, das ist ja so.

01:03:47: die eine Art, wie man da rangehen kann.

01:03:51: Und das ist halt mehr die deutsche Art im Moment.

01:03:55: Technik, Feindlichkeit, Risiken, Neid auf erfolgreicher Menschen.

01:04:00: Da ist das doch immer in USA noch doch ein bisschen anders oder auch in China ist es auch anders in der Beziehung.

01:04:07: Und darauf zieht dann also auch Ihr Buch diesen Paradigmenwechsel oder diesen Gedankenwechsel, diesen Mindsetwechsel zu erwirken.

01:04:18: das Weltraum Kapitalismus Zeit zu begreifen.

01:04:21: Ja, also das sagen wir, warum habe ich das Buch geschrieben?

01:04:26: Also klar, ich habe mich schon als Kind jetzt dafür interessiert, schreibe ich auch im Vorwort, ich habe also mit zehn Jahren meine erste Zeitung, meine Weltraumzeitung, die iskalaktische Zeitung, die ich damals rausgegeben habe.

01:04:37: ... ist dann eine Jahrzehnte in Hintergrund geraten, ... ... aber war immer so ein Interesse von mir.

01:04:42: Warum ist es jetzt so groß und warum das Buch?

01:04:44: Weil ich habe ja viele Bücher geschrieben ... ... über die Vorzüge vom Kapitalismus.

01:04:49: Und ich habe ja so eine Theorie, ... ... die nenn ich die Reagenzglastheorie, ... ... da ist eine Reagenzglas, da ist Staat und Markt drin.

01:04:56: Je nachdem, wie du das Mischungsverhältnis veränderst, ... ... gibt es Fortschritt oder eine Rückschritt.

01:05:00: Also Beispiel, ... ... in Vietnam haben sie in den letzten Jahrzehnten ... ... mehr Markt ins Reagenzglas geben, Ergebnis.

01:05:06: Quote der Arme von acht Prozent auf drei Prozent.

01:05:08: In Venezuela haben sie mehr Staat ins Reagenzglas gegeben.

01:05:12: Ergebnis ein Drittel ist geflohen und vom Rest leben acht Prozent in Armut.

01:05:16: Das habe ich an verschiedenen Ländern in anderen Büchern von mir gezeigt.

01:05:20: Zum Beispiel in Vietnam, Polen und so weiter.

01:05:23: Und jetzt habe ich mir mal ein Industrie vorgenommen.

01:05:27: Die Spaceindustrie.

01:05:28: Warum hatte mich interessiert?

01:05:30: Weil wir haben seit ... zwanzig Jahren eigentlich überall auf der Welt ... ... so diese Entwicklung, es geht in Richtung ... ... mehr Staat, weniger Markt.

01:05:39: Jetzt mal ... ... Argentinien ausgenommen, ... ... können sie sonst überall, können sie in China beobachten, ... ... Europa beobachten, auch in den USA beobachten, ... ... es geht Richtung mehr Staat und weniger Markt.

01:05:49: Und ... ... jetzt haben wir mal eine Industrie, da ist es genau umgekehrt, ... ... nämlich weniger Staat und mehr Markt.

01:05:57: Und das ist jetzt genau die ... ... die super erfolgreichste, wo die Revolution ... da ist.

01:06:02: Und deswegen ist natürlich das auch wieder Wasser auf meine Mühlen, weil ich sage, da habe ich jetzt ein neues Beispiel gefunden, wie überlegen der Kapitalismus ist.

01:06:10: Und dann habe ich natürlich eine andere Botschaft noch in dem Buch.

01:06:14: Das wundert mich, dass es nicht mehr Menschen so sehen.

01:06:17: Also es gibt ein paar Fachleute, Juristen, die sich dafür interessieren.

01:06:20: Aber ich bin eigentlich der Erste, der das jetzt so im größeren Maßstab propagiert.

01:06:24: Ich sage, wir brauchen privates Eintum an Grund und Boden auf Himmelskörpern.

01:06:30: Das ist eigentlich ganz logisch, weil ich meine, jetzt auf dem Mars, das ist noch viel schwieriger als ... Irgendwo auf der Erde, ja, da ist selbst die Antarktis dagegen lebensfreundlich, weil da gibt es immer einen Sauerstoff und Schwerkraft und keine kosmischen Strahlen.

01:06:46: Also das ist da, sagen wir, ganz relaxes Leben in der Antarktis, wenn Sie das vergleichen mit dem Maß.

01:06:51: Also das ist viel schwieriger noch und das heißt, da muss das ökonomische System natürlich noch viel effizienter sein.

01:06:58: Wenn Sie jetzt aber ein System haben, was es praktisch in der Form nur noch in Nordkorea gibt, wo sie nicht mal private Eigentum haben, sondern auch das jetzt nicht, sagen wir, mit Erpacht oder so.

01:07:11: Also in China und Vietnam gibt es auch keinen Eigentum an Grund und Boden, aber da können sie dann für siebzig Jahre oder fünfzig Jahre Pachtel, das ist so ähnlich und können das auch verkaufen.

01:07:20: Aber selbst das gibt es ja nicht in Nordkorea.

01:07:22: Und wenn Sie jetzt sagen, wir tun jetzt das System Nordkorea auf den Mars, transferieren, das ist doch, das ist doch völlig geistesgestört, anzunehmen, dass man, das System, das nicht mehr auf der Erde funktioniert, wo da die Menschen hungern, dass es auf dem Mars funktioniert.

01:07:38: Aber so ist es ja im Moment, weil es da kein private Eigentum gibt.

01:07:42: Das ist eigentlich, manchmal sind die einfachsten und simpelsten Gedankengänge.

01:07:49: Da greift sich hoffentlich jeder in den Kopf und sagt, Mensch, der Zündmann hat recht.

01:07:53: Ich meine, warum sollen ökonomische Gesetze auf einmal im Weltraum nicht gelten?

01:07:57: Da ist gut eine Schwerelosigkeit, aber das heißt doch nicht, dass alle ökonomischen Gesetze außer Kraft gesetzt sind.

01:08:02: Eines dieser Gesetze ist halt, dass ohne Privatagentum auch an Grund und Boden, da finanziert die auch die Banknivers.

01:08:07: Und deswegen habe ich dann auch eine Vision entworfen, im zehnten Kapitel von meinem Buch.

01:08:12: Also stellen wir das so vor, wie soll man das jetzt finanzieren?

01:08:15: Ich meine, das ist staatlich gar nicht möglich, so eine Kolonisierung Das ist völlig unmöglich.

01:08:19: Das überfordert... ... jeden selbst den reißen Staat der Erde.

01:08:23: Es geht nur privat, ... ... aber dann geht es natürlich nur mit Eigentum.

01:08:26: Da sage ich, wer zuerst zu Maß kommt, ... ... ist klar, dem soll nicht der ganze Maß gehören, ... ... aber sagen wir mal, ... ... das nehmen wir mal an der Maskschaft des SpaceX ... ... und dann sage ich, ... ... dann soll er so eine Fläche kriegen, ... ... sagen wir zum Beispiel so groß wie Singapur, ... ... dass der sich die absteckt.

01:08:40: Singapur passt zweitausendmal rein in den Maß, ... ... also das ist für ihn genug, ... ... aber da ist auch noch für andere genug da.

01:08:47: Und dann wird ich das ... ... Annibörse bringen hier als REIT, ... ... also Real Estate Investment Trust, ... ... das ist ein steuers Wiegel, ... ... ich komme mir aus dem ... ... Immobilienbranche auch hoch, ... ... ich mich ganz gut auskenne ... ... und dann kann man das finanzieren, ... ... dann können Sie morgen ... ... als REIT-Anleger ... ... praktisch sind Sie auf dem Mars ... ... investiert dann.

01:09:08: Vielleicht entwickelt sich auch ... ... Kunststückhandel auf dem Mars, ... ... dass Sie sagen, ... ... ich kaufe mir jetzt da ... ... spekulativ einen Kunststück, ... ... nicht um jetzt da selbst zu wohnen, ... ... sondern in der Hoffnung auf Erdsteigerung.

01:09:17: So ähnlich wie vielleicht ... ... kennst du den Film, Spiegel mir das Lied vom Tod, wo sich da ... ... der in der Wüste kaufte, das ist ein Grundstück, wo die alle sagen, ... ... der verrückte Irre, der ist doch geklappt, aber der gesagt, ... ... nee, da ist Wasser in der Nähe, ... ... da muss die Eisenbahn vorbeifahren, ... ... und das wird man wertgewinnen.

01:09:30: Jetzt ist leider erschossen worden, ... ... dann vorher von den Banditen, ... ... aber sonst wäre ja die Rechnung aufgegangen dann.

01:09:37: Für seine Frau ist sie dann auch aufgegangen ... ... am Schluss.

01:09:40: So ähnlich wird es auch auf dem Mars sein ... ... oder auf dem Mond auch, dass die Leute ... ... Grundstücke kaufen auf dem Mond, ... ... vielleicht spekulativ haben.

01:09:47: sagen, da ist Wasser in der Nähe, also da gibt es ja auf dem Mond, auf dem Mars, gibt es Wasser nicht fließend, aber gefroren.

01:09:53: Und dann sagen die Leute, da ist Wasser möglicherweise.

01:09:56: ... jetzt könnte man ein Hotel gebaut werden ... ... und das sichere ich mir jetzt schon mal ... ... die Fläche bevor Andel drauf kommt.

01:10:03: Das ist so meine Vorstellung, ... ... dass da ein Handel dann ... ... auch entsteht ... ... mit Grundstücken.

01:10:10: Wir haben ja das letzte Mal ... ... über meinen Zukunftsverband gesprochen, ... ... im Jahr zwei Tausendfünf-Siebzig, ... ... da ist ja einer, der die Hauptrolle spielt, ... ... der Freund von der Heldin, ... ... der ist ja ein Grundstücksmakler ... ... auf dem Mars und auf dem Mond.

01:10:19: Das ist praktisch die Idee dahinter.

01:10:22: Und dann kann man auch so was ... ... finanzieren, die ganze Geschichte.

01:10:25: Ich meine, ... ... das klingt jetzt ein bisschen ... Absurd und manche fragen mich dann, ja, wer soll das kaufen?

01:10:30: Also dazu muss ich sagen, es gibt heute schon Millionen Leute, die das kaufen will.

01:10:33: Das ist leider ein Betrug, eine irreale Sache.

01:10:35: Es gibt da einen, der heißt Hope, Nomen ist oben in den USA, der verkauft also Grundstücke auf dem Mond und auch auf anderen Himmelskörpern und der hat auch prominente, also so das Filmschauspieler, die sind jetzt nicht immer die cleversten so.

01:10:50: Also ich glaube schon Travolta und so gut, er ist ja auch bei Scientology, ja.

01:10:55: Der hat auch schon so ... Kunststücke praktisch angeblich gekauft, ... ... das ist natürlich Quatsch, ... ... weil die gehören dem ja gar nicht, ... ... der verkauft die nur.

01:11:03: Und das ist auch zum Teil schon skurril, ... ... ich habe es auch in einem Buch geschrieben, ... ... er hat sich also dann alle ... ... Planeten im Sonnensystem gesichert, ... ... aber die Sonne, die wollte ich haben, ... ... das hat dann eine Frau mitgekriegt in Spanien, ... ... die hat dann gesagt, ... ... also sie verkauft jetzt Anteile an der Sonne, ... ... und ist sogar eingetragen in ihrer Gemeinde, ... ... dann eben im Kundenbuch oder so, ... ... oder irgendwo im Register, ... ... also ihr gehört die Sonne.

01:11:23: Das ist natürlich Bitterei, ... ... das Quatsch, der ... Der selbst ist Millionär geworden davon, also mehrfach Millionär, weil es genug Leute abkaufen.

01:11:29: Aber ich sage, wenn schon so eine... Irreale Sache, also es gibt ein ganzes Buch darüber, das heißt Real Estate heißt Immobilien in Englisch, das heißt Unreal Estate, so das Buch.

01:11:40: Also zeige ich also, dass da immer schon Leute gab, die haben Kunststücke verkauft, obwohl es irreal ist.

01:11:44: Aber wenn die sogar schon Kunststücke verkaufen, also ich bin der Meinung, wenn das möglich wäre, da würde ein riesen Handel entstehen an beosnotierten Gesellschaften dann oder auch an direkten Eigentum.

01:11:57: Das sind so die Visionen, die ich da ausbreite.

01:11:59: Jetzt hoffe ich nur noch, dass der Maske das Buch auch liest.

01:12:02: Also ich weiß, er hat es schon, aber ich habe selbst keinen persönlichen Kontakt, sondern über einen Freund, der wiederum dessen Chef mit ihm eng befreundet ist, der hat es ihm gegeben, ob er schon gelesen hat oder nicht, weiß ich nicht.

01:12:15: Aber das ist natürlich meine Hoffnung, dass dann auch so Leute dann mal das lesen und das mit auf ihre Agenda nehmen.

01:12:24: Dann drücken wir in die Daumen und hoffen auch, dass in Deutschland der Groschen fällt, vor allem in der Politik.

01:12:30: Und Ihnen ganz herzlichen Dank, dass Sie da waren, Herr Dr.

01:12:33: Ziedelmann.

01:12:34: Und auch Ihnen vielen Dank.

01:12:36: Bitte nicht vergessen, liken und Kanal abonnieren.

01:12:38: Und bis zum nächsten Mal.

01:12:40: Vorsicht, ich habe noch eines noch vergessen, wenn ich Sie sagen darf.

01:12:43: Also, das Buch kommt erst Mitte März.

01:12:45: Aber ich habe mir vorgenommen, das zu Besseller zu machen.

01:12:48: Und es gibt eine Seite, da möchte ich gerne darauf hinweisen.

01:12:51: Die heißt ganz einfach.

01:12:51: Die Internetseite.

01:12:53: Weltraumkabitalismus.de.

01:12:55: Da hab ich nämlich so, da gibt's was zu gewinnen, da gibt's eine Verlosung, warum?

01:12:59: Weil manche sagen vielleicht, warum soll ich mir jetzt ein Buch bestellen, was im März kommt?

01:13:02: Ja, warum?

01:13:03: Weil da nimmst du dann Preisorschreiben teil.

01:13:04: Dafür wollte ich auch noch, also, Sie haben es gemacht.

01:13:06: Und kann man da gewinnen?

01:13:06: Eine Reise auf den Mars?

01:13:08: Nee, das leider nicht.

01:13:08: Also, der Hauptpreis ist erst mal, man kann abends essen mit mir im Scheinerklapp, exosiebenem Scheinerklapp gewinnen.

01:13:14: Ja.

01:13:15: Und dann gibt's noch mal eine kursfinanzielle Freiheit, den gibt's auch.

01:13:18: Der kostet normal sechsterte, achtzig Euro, dann gibt's auch neun mal zu gewinnen.

01:13:21: Also, gibt's schon was zu gewinnen, dabei uns sie machen.

01:13:24: ... ja auch jeder eine Freude, der sagt, ... ... naja, das klingt interessant, ... ... da bestelle ich mir mal ein Buch vor.

01:13:29: Ich halte übrigens jetzt auch ... ... im Februar und März in zehn Städten ... ... in Deutschland Vorträge, ... ... weil es ist bei der Heihe-Gesellschaft, ... ... also in Münster und in Dresden ... ... und in Magdeburg und in Hamburg ... ... und in München, in Hannover, ... ... in Wiesbaden, also ... ... ich bin überall bei der Heihe-Gesellschaft ... ... und spreche über das Buch, ... ... auch das Fleisch noch, ... ... wenn man auf die Heiheck-Seite geht, ... ... findet man dann auch die Vorträge.

01:13:55: Wunderbar, dann also, wie gesagt, Liken, Kanal abonnieren und danach die Weltraum Kapitalismus Seite besuchen und am Gewinnspiel teilnehmen.

01:14:03: Dankeschön.

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