Wohin verschwinden Milliarden? | Steuerberater Roland Elias im JF-Interview
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00:00:00: Wir haben letztes Jahr wieder Rekordeinnahmen auf Bundesebene gehabt.
00:00:03: Wenn es in Deutschland Einahmenprobleme geben würde, da muss ich mir vorher die Frage stellen, verwende ich mein Geld überhaupt richtig.
00:00:18: Dann kommt zehn Milliarden für die Ukraine dazu.
00:00:20: Wieso muss die deutsche Bundesregierung weiterhin Kühlschränke in Kolumbien finanzieren?
00:00:24: Also wir werden wirklich wie eine Weihnachtsgans ausgenommen.
00:00:26: Jeder Vorschlag, den ich jetzt machen würde, würde wahrscheinlich der Verfassungsschutz am nächsten Tag klopfen.
00:00:31: Schön, dass ihr wieder da seid auf unserem Kanal.
00:00:33: Herzlich willkommen.
00:00:34: Wir haben heute einen ganz besonderen Gast da.
00:00:36: Dieses Jahr ist es ein Steuerberater, der den Aufschlag macht und zwar Roland Elias aus Regensburg, hast eine Kanzlei mit mehreren Mitarbeitern, berätsteuerlich, aber du hast auch ein YouTube-Kanal mit über hundertsechzig... Tausend Abonnenten mittlerweile.
00:00:52: Das heißt, du sprichst über Steuern.
00:00:54: Du weißt, wie das Thema den Leuten auf den Fingernägel brennt.
00:00:58: Du kennst dich gut aus und ich bin echt gespannt, über das Thema Steuern in Deutschland mit dir zu reden.
00:01:04: Wir haben schon vorab ein paar Sachen angesprochen.
00:01:06: Also erstmal herzlich willkommen.
00:01:07: Vielen Dank, dass ich da sein darf erstmal.
00:01:09: Deutschland und die Steuern.
00:01:11: Das ist ja ein Dauerbrenner und es werden immer mehr.
00:01:14: Wir haben letztes Jahr glaube ich wieder Rekordeinnahmen auf Bundesebene gehabt.
00:01:21: An die fast fünfhundert Milliarden, allein auf Bund-Ebene, dann noch mal, fast so viel, noch mal auf Länderebene.
00:01:27: Also wir kommen da weit über die einem Billionen-Marke schon mittlerweile, was der Staat an Steuern eindimmt.
00:01:34: Zusätzlich brauchen wir aber einen Sondervermögen, Unwort des Jahres, zwanzig, fünfzwanzig Sondervermögen, um irgendwie den Staat noch am Laufen zu haben.
00:01:46: Was ist aus dem Ruder gelaufen?
00:01:47: Was ist passiert?
00:01:48: Ja, es ist glaube ich nicht so leicht zu beantworten.
00:01:51: Es sind mehrere Faktoren, die natürlich auf jeden Fall mit rein spielen.
00:01:54: Also man kann sagen, es ist halt, sag ich mal so, die, ja, die Gans wird immer mehr ausgenommen, könnte man sagen.
00:02:01: Also der Leistungsträger in Deutschland, der, der ja, sag ich, am Ende auch irgendwie eine Mehrwert bringen will, der täglich auch steht, zur Arbeit zu gehen und dann wird natürlich dieses Geld zu Hauf überall hin natürlich verteilt.
00:02:12: Ich meine, es sind noch Themen, die bei euch immer wieder aufgekommen sind, Thema Entwicklungshilfe.
00:02:15: Ich meine, wir hatten es jetzt wieder Kühlschränke in Kolumbien oder zum Beispiel, was sind die irgendwelche Boxveranstaltungen in Afrika oder auch die berühmten Fahrradwege in Peru.
00:02:25: Das zum einen, ich meine, es sind im Einzelnen immer bloß so Millionen Beträge oder mal nur da hunderttausend Downtas, weil ich sage so, das skaliert sich natürlich auch hoch.
00:02:32: Zum anderen muss man auch sagen, man merkt es aktuell auch.
00:02:35: eine Staatsquote.
00:02:36: Das Staat nimmt immer mehr Mitarbeiter auf, um mehr Tätigkeiten zu übernehmen.
00:02:40: Und die müssen natürlich auch irgendwo finanziert werden.
00:02:42: Und das sieht man natürlich an allen Statistiken.
00:02:45: Das dort, sag ich mal, das Staat sich immer mehr aufbläht und immer mehr auch Geld natürlich oftmals verschwendet.
00:02:50: Veruntreut gibt es ja unterschiedlichen Aussagen dazu und durch die Standpunkte.
00:02:54: Aber das Geld ist halt irgendwo anders und nicht in dem Geldbeutel der deutschen Steuerzahler.
00:02:57: Du berätst ja auch Unternehmen, ne?
00:02:59: Wie ist dein Eindruck gerade?
00:03:01: Haben die Unternehmen erst mal eine... normal hohe steuerlast und was ist die reaktion?
00:03:08: also
00:03:08: da muss man ja ganz klar unterscheiden zwischen der direkten steuerlast und der indirekten steuerlast.
00:03:13: das ist so ein thema wo man sagt ja aber die zum beispiel direkte steuerlast ist ja gesunken.
00:03:18: also wo man natürlich auch mit es kommt aus gewissen spektra natürlich raus und sagt ja aber der reichen steuersatz ist doch gesunken.
00:03:24: auch die unternehmen steuern wurden erleichterungen und so weiter und so fort.
00:03:27: oder wird jetzt auch zu neun und zwanzig wieder acht und zwanzig wieder dann sprechen der körperschaftssteuersatz gesenkt das heißt die direkten steuern sind an sich oftmals nicht das Problem.
00:03:35: Also ich sage es mal so, wenn man sagt, dreißig Prozent Gewerbesteuer, Körperschaftsteuer und Solidarität zu schlagen, das ist überschaubar.
00:03:41: Das ist auch nicht das Problem, sondern das Problem sind im Grunde die indirekten Lastungen, die man oftmals nicht sieht, die natürlich dann sich im Sozialversicherungsbereich ansiedeln.
00:03:49: Jetzt erst dieses Jahr wieder Krankenversicherungsbeiträge weiter gestiegen.
00:03:53: Und das ist so eine Mixtur daraus, dass man sagt, es weiß auch keinem herwächelsteuer, man überhaupt im Ende auch teilweise zahlen muss, weil die so versteckt sind in dem System.
00:04:00: Und dadurch entstehen durch diese extrem hohe Steuerbelastung und der Einfluss auf die direkten Steuern, Einkommensteuer, Körperschaftsteuer, Gewerbesteuer und so weiter, der ist, sag ich mal, mittlerweile auch manchmal sogar zu vernachlässigen, kann man ganz klar sagen.
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00:04:59: Wir sind nicht gehezeitfinanziert, also weiter ins Gespräch.
00:05:03: Deutschland liegt ja steuermäßig, glaube ich, auf Platz eins oder gleich nach Belgien auf Platz zwei, was die Belastung angeht.
00:05:10: Ich weiß nicht, weltweit sogar.
00:05:13: Also wir werden wirklich wie eine Weihnachtsgans ausgenommen.
00:05:16: Was sagen die Unternehmer zu dir?
00:05:17: Was sagen deine Kunden zu dir?
00:05:19: Also man muss sagen, Steuern an sich sind in vieler Hinsicht nicht das Problem.
00:05:23: Es ist, wir, wenn du zu einem Handy kaufst, wenn du irgendwas kaufst, ist es das Kosten-Nutzen-Verhältnis.
00:05:28: Also die Situation, wo ich sage, ich kaufe ein Handy, das war sich, kostet tausend Euro, okay.
00:05:32: hat es diesen Wert auch für mich als Gegenleistung, die ich daraus bekomme.
00:05:35: Und was hat immer mehr Unternehmer jetzt gerade auch in Deutschland, also auch in den Beratungen, also ich habe weit über tausend Beratungen auch jedes Jahr, ist es so, dass die sagen, irgendwo ist dieses Kostennutzenverhältnis nicht mehr gegeben.
00:05:46: Wir haben es zum Beispiel auch beim Thema Infrastruktur vor.
00:05:48: Viele Unternehmer haben Friedrich Merz auch bejubelt und ganz klar gesagt, juhu, endlich, Infrastruktur.
00:05:53: Digitalisierung, Straßen, Schienennetz, was nicht, Flugverkehr, alles Mögliche.
00:05:58: Und was kam raus?
00:05:59: Man hat im Grunde so eine... Ich glaube, Herr Fürst war es auch, der Ökonomer hat gesagt, das ist ein riesiger verschiebe Bahnhof.
00:06:05: Man packt im Grunde laufende Tätigkeiten in das Sondervermögen, also Sonderschulden entsprechen natürlich rein und schafft dort keinen neuen Wert, wie zum Beispiel neue Straßen.
00:06:14: Die Bild hat es ja, glaube ich, gesagt, kein einziger Kilometer neue Straßen soll mit dem Sondervermögen gebaut werden.
00:06:19: Und das ist dann dieses Problem, wo man sagt, das wird natürlich richtig brisant.
00:06:23: Und das ist dann das, wo man sagt, okay, jetzt haben wir diese diesen Schulden, die wir irgendwann auch zurückzahlen müssen.
00:06:27: Aber wo ist dann der Gegenwert, den wir wirklich haben?
00:06:29: Und das ist im Grundes das Problem, dass die Unternehmen auch da sehen, dass Investitionen, die getätigt werden, einfach nicht mehr wirklich ankommen und die zunehmend natürlich das in Fragestellen sagen, okay, wenn ich jetzt hier, vierzig, fünfvierzig Prozent Steuern zahle, dreißig Prozent bei meinem Unternehmen, ist es das eigentlich noch wert oder krieg ich es vielleicht irgendwo anders günstiger?
00:06:46: Ungarn zum Beispiel, neun Prozent Körperschaftssteuer, zwanzig Prozent Flat-Tex.
00:06:50: Estland zum Beispiel andere Möglichkeiten.
00:06:52: auch andere Länder haben sich da sehr oft schnell in den letzten Jahren auch Pauschalen geholt, ein Flattext-System.
00:06:57: Und das natürlich von Unternehmen kalkulierbarer, weiß ich nicht, diese Progression hat, sondern einfach sagt, okay, einen Satz, alles fertig.
00:07:04: Du hast mir verraten im Vorgespräch, dass ja auch jetzt nach Dubai geht.
00:07:08: Genau.
00:07:10: Was passiert in Dubai gerade?
00:07:12: Also, das ist wirklich sehr interessant.
00:07:14: Also... Man muss dazu wissen, wir sind nicht ausgewandert oder sowas, sondern wir haben einen zweiten Standort aufgebaut.
00:07:20: Also wir waren damals schon einige der ersten Kanzleien, die sich mit dem Bereich Kryptowährungen auseinandergesetzt hat, die im E-Commerce relativ schnell sehr groß geworden ist und auch im Bereich Vermögensverwaltung relativ viele Mandanten haben.
00:07:32: Und die natürlich jetzt auch an der Stelle sehen, okay.
00:07:36: Wie will ich mein Vermögen in Zukunft absichern?
00:07:38: Wie will ich in Zukunft weiterarbeiten?
00:07:40: Und die stellen halt zunehmend fest, dass es mittlerweile in Deutschland, man könnte so sagen, auch eine kollektive Depression langsam so ein bisschen herrscht.
00:07:48: Das war jetzt auch die Aussage von Herr Merz mit Arbeitsmoral, sonstiges.
00:07:52: Und das kennt man im Ausland gar nicht.
00:07:54: Ich bin sehr, sehr viel im Ausland unterwegs und das stelle ich mir wieder fest, dass das ein himmelweiter Unterschied mittlerweile ist zwischen dem Deutschland, das von vor zwanzig, dreißig Jahren es noch gab und dem jetzigen.
00:08:02: Und da sagen wir Unternehmer natürlich, wenn ich die Chance habe.
00:08:06: Vermögen Anteile von Unternehmen in irgendwelchen Auslandsstrukturen zu parken, um zum Beispiel in Dubai, null Prozent oder neun Prozent zu zahlen, auf die Gewinne, ist das was anderes, als wenn ich hier, forty-fünf Prozent habe, wenn ich hier, sag ich mal, dreißig Prozent Körperschaftssteuer, Gewerbesteuer und Soli habe, das ist für die ein Riesenunterschied.
00:08:22: Und natürlich, ich sage natürlich, es geht um die langfristige Prognose.
00:08:26: wo wir beim Thema Sondervermögen, Sonderschulden werden, irgendjemand muss das irgendwann bezahlen.
00:08:30: Und da ist für viele die Frage, will ich das bezahlen?
00:08:33: Und bereite mich vielleicht jetzt schon auf einen Ausstieg vor.
00:08:35: Also gerade so Jahre wie neunundzwanzig oder achtundzwanzig, die immer wieder zum Hinterkopf bei vielen Unternehmen sind, sagen bis dahin muss die Auslandsstruktur stehen.
00:08:43: Und deswegen haben wir gesagt, okay, wir gehen her und schauen natürlich auch Partnerrechtsanwälte, auch Thema zweiter Reisepasse oder sowas, um dort ein Netzwerk zu haben, was wir unseren Mann dann noch anbieten können.
00:08:55: Wir haben gerade aktuell die Diskussion, die Bundesregierung kam an, wir wollen es jetzt den sozial benachteiligten leichter machen, alles digitalisieren.
00:09:04: Sozialleistungen sollen einfach per Knopfdruck verfügbar sein.
00:09:07: Ich bekomme jetzt automatisch mein Kindergeld, sobald das Kind da ist, ich muss keinen Antrag stellen.
00:09:12: Ich kann einfach auf... auf Portalen später mein Geld beantragen, ohne dass ich mit einem persönlichen Termin erscheinen muss.
00:09:20: Also ich denke mal, Wahnsinn, wie innovativ der Staat sein kann, wo es um Ausgaben... und Sozialleistung geht.
00:09:29: und da frage ich mich, warum ist das nicht in Bezug auf den Steuerzahler möglich?
00:09:33: Warum kann ich als Steuerzahler nicht einfach meine Steuern ganz entspannt zahlen?
00:09:38: Warum brauche ich einen Steuerberater, der mir erklären muss, so viel muss zu zahlen oder der mir dann noch beraten muss?
00:09:45: Okay, so könnten wir eigentlich sparen, legal sparen.
00:09:48: Ich rede hier immer von legalen Möglichkeiten.
00:09:51: und der Staat so intransparant ist.
00:09:54: Ja, man, das ist eine hochbrisante Frage.
00:09:57: Also das Thema mit der neuen Vorstellung von Bärbel Bas, muss man ganz klar sagen, ist, ich finde es hochproblematisch, weil man genau diesen Knackpunkt hat, den normalen Arbeitnehmer, der jeden Tag, was sich um fünf Uhr aufsteht, im Bäckerei steht oder im Metzgerei steht, was es ich im Logistikbereich unterwegs ist, dem wird so schwierig gemacht und dem wird so viel genommen.
00:10:18: Und dort gibt es dann natürlich, es gibt Software an Biete, die es mittlerweile sehr einfach natürlich und Transprenz auch mal abwickeln können.
00:10:25: Aber man merkt schon provokanterweise könnte man sagen, man möchte natürlich, dass die... Weihnachtsgans, nicht weiß, wie sie, sag ich mal, Teile behält, sondern man möchte natürlich möglichst viel umverteilen.
00:10:36: Also das ist so eine provokante Ansatz und sagt, okay, man möchte ja nicht, dass der Arbeitnehmer, der zwei Möglichkeiten hat, über Werbungskosten, über sich Sonderausgaben oder ähnliches, steuern zu reduzieren.
00:10:46: Aber das will man ihm so aufstandsteckend machen, dass man sagt, du, das lohnt sich gar nicht.
00:10:49: Oder was ja auch der Plan ist.
00:10:52: will man ja sage ich mal das norwegische oder halt das schwedische modell übernehmen und auch das ästliche modell sozusagen die steuerklänge zum abdicken für arbeitnehmer aber halt dann wahrscheinlich nicht zum gunsten der arbeitnehmer.
00:11:01: und da ist schon so was man sagt es soll anscheinend die geldquelle nicht versiegen.
00:11:06: aber die umverteilung soll weiterlaufen.
00:11:09: könnte man provokant sagen
00:11:10: wissen wir wie viel der arbeitnehmer von seinem brutte noch übrig hat als netto?
00:11:16: Das ist eine hochbrissante Frage, weil die Kalkulation natürlich sehr individual ist.
00:11:21: Aber wenn man jetzt schon mal hergeht und einen normalen Arbeitnehmer nimmt und jetzt hat...
00:11:25: Sag mal mal, ja, der verdient jetzt meinetwegen seine dreitausend oder dreitausend fünfhundert Brutto im Monat.
00:11:33: Also wenn man jetzt da sagt, wenn das Westbrutto halt von dreitausend hat, dann würden das eigentlich mal ungefähr schon mal ein Drittel auf jeden Fall weggehen.
00:11:38: Das heißt, davon sind es schon mal zweitausend Euro, was im Übrig bleiben auf dem Netto.
00:11:42: Da rechnen wir jetzt schon wieder nicht den Arbeitgeber an.
00:11:45: Genau, richtig.
00:11:46: Das ist dann der Punkt, diese zwanzig Prozent, die obendrauf kommen, also die sechszundert Euro, die lassen ja gerne auch viele immer in der Berechnung mit.
00:11:51: Das ist auch mein Thema bei den Mieten, der böse Mieter, aber der Vermieter, aber währenddessen ist der Staat, den ich immer, immer meist nimmt.
00:11:58: Da wären wir schon bei tausendsechsundert.
00:11:59: Also tendenziell würde ich drei tausendsechsundert Euro, bin ich meinem Arbeitgeber wert, weil er diesen Arbeitgeberanteil obendrauf zahlt.
00:12:05: Davon gehen jetzt tausendsechsundert weg und dann wäre man theoretisch schon hier bei tausendsechsundert Euro, die nur direkt in Sozialabgaben steuern, direkt an den Start gehen.
00:12:15: Dann natürlich gibt es noch die indirekten Steuern.
00:12:16: Das ist das, was ich vorhin gesagt habe.
00:12:18: Die indirekten Belastungen, die nehmen massiv zu.
00:12:21: CO²-Steuer.
00:12:22: Jetzt von fünffünfzig auf fünfsechzig ist der Kordidorf für zwanzig.
00:12:26: Das heißt, das merkt man nicht direkt.
00:12:28: Das ist aber bei jedem Liter, den man tankt, ist es mit drin.
00:12:30: Heizöl.
00:12:31: Gas, was wir jetzt diese Woche hatten, auch das Thema Gaskrisis, ist auch in diesen Gaspreisen mit drin.
00:12:36: Und da schätzen die viele, sag ich mal, mittlerweile, das ist ca.
00:12:39: siebzig bis achtzig Prozent der gesamten... Brutto-Wertschöpfung eines Arbeitnehmers am Ende beim Start ladet.
00:12:46: Durch Umwege natürlich, mit Blick wie gesagt auf Umsatzsteuern, mit Blick auf Miederschlag, Wasser, Grundsteuer, all diese Abgaben, die dort auch noch mit reingezählt werden.
00:12:56: Und da sah ich mal so aus, viele sagen, die Schätzungen des bunter Steuerzahler, der sagt, ein halbes Jahr arbeiten wir für den Staat, die sind viel zu niedrig gegriffen, weil wir viel zu viele Abgaben haben, die hinten rum irgendwo verwurschtelt sind oder auch, sag ich mal, in der Stelle, was haben wir jetzt?
00:13:09: Gab's da noch Alkopop-Steuer oder alle diese Themen, die so... ... versteckt mit drin sind, die mal benutzen.
00:13:14: Schauen
00:13:14: wir einen Steuer.
00:13:15: Genau, richtig.
00:13:16: Für die
00:13:17: deutsche Marine.
00:13:17: Genau,
00:13:18: für Kaiserschlotte.
00:13:18: Oder
00:13:19: Kaiserschlotte, genau.
00:13:20: Tabaksteuer, aber Ökosteuer.
00:13:22: Wir haben ja auch teilweise Steuer auf Steuer.
00:13:24: Genau, richtig.
00:13:25: Also vor allem bei Benzin oder bei Kraftstoff.
00:13:27: Genau, richtig.
00:13:28: Da ist es so, dass ... ... für die, die es nicht ganz verstehen.
00:13:31: Also ich glaube ... ... kann es aber vielleicht noch besser erklären.
00:13:35: Also es gibt eine Steuer, die Mineralölsteuer, die auf den Grundpreis noch mal drauf kommt.
00:13:39: Und dann ... Das wird als Ausgangsbetrag genommen und auf die kommt dann wiederum... ... die Ökosteuer, so habe ich das
00:13:45: verstanden.
00:13:45: Genau, und dann noch die Umsatzsteuer und drauf.
00:13:46: Achso,
00:13:47: und dann noch die Umsatzsteuer, also das heißt, ... ... wenn man jetzt beispielsweise das Rettchen drehen würde ... ... und Mineral-Ökosteuer senken würde, ... ... würde man automatisch die Ökosteuer mit senken.
00:13:56: Genau.
00:13:56: Und das darf es nicht sein, ... ... oder umgekehrt, wenn man eine Steuer anhebt, ... ... erhebt sich die andere.
00:14:02: Ist gesetzlich, soweit ich verstanden habe, ... ... eigentlich nicht erlaubt?
00:14:05: Ja,
00:14:05: das ist ein brisante Punkt, ... ... wo man auch ganz klar sagt, ... ... da macht der Staat immer sehr schnell ... ... Unterschied zwischen Abgaben ... ... und Steuern.
00:14:12: Aha.
00:14:14: Das ist nämlich der interessante Punkt und das ist das, warum sich auch diese Debatte zum Beispiel die GZ zum Beispiel erbrannt ist, weil der Staat sei ganz klar, Abgaben sind zweckgebunden.
00:14:25: Also zum Beispiel, wenn ich jetzt hier eine CO-Zwei-Abgabe habe, dann darf ich diese CO-Zwei-Abgaben nur dafür verwenden für Klimaprojekte, Hühnerstelle in Indien, Kolumbische, sag ich mal.
00:14:36: Aber der Kühlschränke oder Smart Cities in Indien, all das ist erlaubt damit.
00:14:40: Aber ich darf nicht irgendwie jetzt das in den gesamten Steuertopf reinpacken und zum Beispiel Entwicklungshilfe damit finanzieren, also solche anderen Projekte.
00:14:46: Das ist damit der Unterschied.
00:14:48: Steuern hingegen, das ist im Grunde, sag ich mal, der goldene Topf für den Staat, weil das heißt doch im Paragrafen drei
00:14:53: A.O.,
00:14:54: dass ich dort keinen Anspruch habe auf eine bestimmte Gegenleistung.
00:14:57: Das heißt, mit Steuern darf der Staat machen, was er will.
00:15:01: Das ist das schöne, warum immer neue Steuern erfunden werden, aber man sich bei Abgaben zurückhält.
00:15:05: Wie gesagt, auch Niederschlag, Wasser, Müllabfuhr oder sonstiges.
00:15:08: Das darf nur dafür verwendet werden, weil es Abgaben sind.
00:15:10: Und Steuern, das Geld kommt, aber der Staat kann mir entscheiden, selber was er macht.
00:15:14: Wir sehen aber gerade parallel ein massives Versagen an... an den Grundleistungen des Staates.
00:15:22: Genau.
00:15:22: Also
00:15:23: wir sehen zum Beispiel, es wurde gerade ganz groß gefeiert, war das nicht sogar Anfang des Jahres, neue Einweihung der Brücke, wo März da das Bändchen da noch durchgeschnitten hat, wo ich sage, okay, da wird ein ganzer Staatsakt rumgemacht, übrigens nur für die Hälfte der Brücke, die andere Hälfte wird noch gebaut.
00:15:42: Und da sind ja aber doch die Grund... Also ich habe es so verstanden der Staat sorgt dafür dass ich und das ist ja auch in den Köpfen immer drin bei den Leuten wenn sie sagen warum sie Steuern gerne zahlen.
00:15:53: ich habe saubere Straßen gute Straßen gute Infrastruktur meine Kinder gehen zur Schule und die Polizei steht bei mir sofort vor der Haustür wenn was passiert das heißt für meine Sicherheit wird.
00:16:06: Aber genau diese Sachen.
00:16:09: Also die Grundaufgaben des Staates, die fallen hinten rum.
00:16:12: Ja.
00:16:12: Und wir sind aber, wie du gesagt hast, teilweise schon bei achtzig Prozent, die wir einfach an den Staat von der Lebensleistung abgeben.
00:16:19: Fragt man sich da nicht manchmal auch selber, was da schiefläuft?
00:16:23: Das ist eigentlich auch der Hauptgrund, warum immer mehr Menschen das Land verlassen.
00:16:26: Wir hatten jetzt, glaube ich, was sind das?
00:16:27: Sevent zwanzigtausend Menschen, die zwanzundvierundzwanzig das Land verlassen haben dieses Jahr.
00:16:31: Um zwanzig soll die Zahl noch höher sein, sechsundzwanzig geben mittlerweile von dreihundertfünfzigtausend Menschen aus, die Deutschland verlassen.
00:16:37: Das ist einfach dieses Kosten-Nutzendthema.
00:16:39: Wenn ich mir ein iPhone kaufe, dann will ich natürlich einen gewissen Gegenwert dafür haben.
00:16:42: Und wenn ich das gleiche auch mal natürlich den Maßstab beim Staat ansetze, dann muss ich eben auch sagen, dass zum Beispiel, wenn ich die Polizei rufe, dass die Immobilien vor der Tür steht oder zum Beispiel, dass die Karolabrücke nicht Brücken einstürzen.
00:16:55: Das darf nicht passieren, weil das sind laufende Aufgaben eigentlich einer Regierung.
00:16:58: Und ja, an dem Punkt ist man natürlich soweit, dass sich diese Frage immer mit Menschen stellen.
00:17:02: Und wir haben sie gesagt bei den Sonderschulden jetzt gesehen.
00:17:05: Das wird nicht in, es ist in reine laufende Aufgaben, die hier abgewickelt werden und keine neuen Investitionen oder sonstige neue Projekte.
00:17:13: Sondern es ist nur im Grunde die Wartungsarbeit, könnte man sagen.
00:17:17: Für entsprechend natürlich das bestehende Netz und System.
00:17:20: Kommen wir zum spannenden Thema jetzt.
00:17:22: Also Familie.
00:17:24: Vater, Mutter, zwei Kinder und wir haben das Jahr zwei tausend sechsundzwanzig.
00:17:28: Ähm, gibt es für mich.
00:17:31: Vom Start dieses Jahr irgendwelche Entlastungen, die es vor allem fünfzwanzig zum Beispiel nicht gegeben hat.
00:17:36: Also man muss ganz davor absagen nominal ja real würde ich das bezweifeln.
00:17:42: Als nominal gibt es einige Erleichterungen.
00:17:45: Angesagt auch der Grundfreibetrag ist wieder angestiegen.
00:17:47: pro personen um ca.
00:17:48: Zwei hundert und fünfzig Euro liegt es bei zwölftausend drei hundert und vierzig Euro.
00:17:52: Das heißt ein bisschen mehr im Grunde bleibt übrig wird aber da muss man ganz klar sagen zum Teil natürlich aufgefressen durch die steigerung in der kranken pflegeversicherung und ähnlichen wo man ganz klar sagen kann dort wird es dann auch in der teurer.
00:18:05: also diese zwei hundert und fünfzig Euro bleiben eigentlich direkt weil natürlich dann die kranken pflegeversicherung wieder steigt.
00:18:10: Gleichzeitig hintenrum haben sie das die CO zwei abgabe steigt wieder.
00:18:13: Aber ja, es gibt einige Erleichterungen in den Kindergeldbereich.
00:18:16: Also es sind jetzt bei twohundfünfzig Euro pro Monat pro Kind, dann natürlich an der Stelle auch im Grundfreibetrag habe ich gerade schon gesagt, dann gibt es auch noch Kinderfreibetrag, der wurde um dreihundert Euro angehoben pro Kind, pro Elternteil, dann natürlich an der Stelle auch noch die Fahrtkostenpauschale, wurde jetzt angehoben auf achtunddreißig Cent höher ab dem ersten Kilometer.
00:18:37: Also das sind also Punkte, es gibt minimale Entlastungen.
00:18:40: nominal auf das nominale entsprechende Einkommen.
00:18:43: Aber real würde ich sagen, es sind nicht mal die Inflation ausgeglichen in den letzten Jahren.
00:18:47: Genau, also da kommt ja noch die Inflation, die auch sehr stark und groß ist.
00:18:52: Was kann ich als Familienvater heute tun oder auch als Singles hier egal, um sinnvoll Steuern zu sparen?
00:19:01: Also ich bin da natürlich so, dass ich sage, man sollte sich keine irgendwie... Verträge aufschmatzen.
00:19:06: Ich bin großer Feind von Versicherungen, Riester, Rürob und was weiß ich nicht alles.
00:19:10: Ja, warum?
00:19:12: Weil ich ganz klar sage, der Steuervorteil, den man dort vielleicht auch bekommt durch Zulagen und sonstiges, den frisst erstens die Inflation auf, zweitens die Gebühren und viele Bleihinsicht.
00:19:21: ist ein ETF-Sparplan auf den MSCI-World besser für die Altersvorsorge und natürlich auch rentabler als solche Versicherungsverträge.
00:19:27: Meine persönliche Meinung, ich weiß, viele Versicherungsmarkler werden, da ist das wahrscheinlich die Hände über den Kopf zusammenschlagen, aber das ist meine persönliche Meinung.
00:19:33: Das sind die letzten mittlerweile über zwanzig Jahre, wo ich in dem Bereich auch tätig bin.
00:19:37: Und ich habe nie einen Mandanten gehabt, der gesagt hat, ja, Gott sei Dank habe ich damals mein Riesta abgeschlossen.
00:19:42: Also das hat nie irgendjemand gesagt.
00:19:45: Aber ja, die wichtigste Thematik und das ist, glaube ich, was uns jetzt auch global treffen wird, auch mit Blick auf die aktuelle Wirtschaftslage.
00:19:52: Ich muss ganz sagen, die beste Möglichkeit, um Steuern zu sparen, ist, aktuell seine eigene Weiterbildung zu investieren.
00:19:57: Als Arbeitnehmer bedeutet das, was sie sich online Kurs zu machen, weitere Bildungsabschlüsse abzuschließen, um das natürlich im Werbungskostenbereich reinzubekommen.
00:20:06: Damit senke ich natürlich meine entsprechende, ganz einfach zuversteuernes Einkommen über die Werbungskosten.
00:20:12: Aber am Ende habe ich den Vorteil, ich kann später auch zum Beispiel im Ausland, wenn ich... Er sagt, wenn es hier in Deutschland weitergeht, habe ich die Möglichkeit, mit einem höheren Bereich einzusteigen, um dort natürlich mehr Gehalt zu bekommen.
00:20:23: Aktuell, wenn man, sag ich mal, das Kapital hat, weitern, wenn man hier in Deutschland bleiben will, denkt mal Immobilien, PV-Anlagen.
00:20:30: Also das sind so Themen, wo man sagt, da kann man wirklich Steuern sparen, ganz klar, aber mit natürlich einer zehn, fünf oder zwanzig Jahre Verpflichtung oder Verbindung hier zu Deutschland, wenn das jetzt mal nicht geplant ist, wegzuziehen.
00:20:44: So einfach geht es ja auch nicht mehr.
00:20:45: Es gibt die sogenannte Wegzugssteuer.
00:20:48: Was genau hat das in sich?
00:20:50: Also grundsätzlich muss man sagen, die Wegzugsbesteuerung trifft an der Stelle erst mal nur Unternehmer, die zum Beispiel Anteile an einer Kapitalgesellschaft haben, vor mindestens ein Prozent.
00:21:00: Da ist es so, dass man sagen kann, das bedeutet, der Start, man könnte sagen, wer mehr Zeit an der Grenze ist, geht zum Flughafen, am Terminal.
00:21:08: Und geht im Grunde hin, zeigt sein Auses vor, und dann steht dort ein fiktiver Finanzbeamter, der sagt, ah, Sie haben Anteile an einer GmbH, jetzt bitte, fünfzig Prozent des aktuellen Werts, möchte ich bitte in Form von Steuern haben.
00:21:19: Das ist im Grunde so, wie die Wegzugsbesteuerung vereinfacht funktioniert.
00:21:23: Es gibt natürlich ein paar Möglichkeiten, die auch zu reduzieren oder zum Gehen im Nachgang oder um Vorfeld.
00:21:29: Aber das ist so diese Wegzugsbesteuerung.
00:21:30: Greif grundsätzlich nur bei Personen, die Anteil einer GmbH haben, also an Kapitalgesellschaften.
00:21:35: Was aber durch Christian Lindner und die FDP am Ende eingeführt worden ist, im Jahr zwanzig ist jetzt der Beginn einer Wegzugsbesteuerung für Privatpersonen mit Blick auf ETFs.
00:21:45: Anschaffungskosten müssen da aber mindestens fünfhunderttausend Euro pro ETF sein.
00:21:49: Das heißt, es wird die meisten erst mal nicht treffen.
00:21:51: Man geht aber jetzt schon davon aus, dass die Grenze jetzt sukzessive noch unten gesetzt wird, um natürlich dann noch eventuell irgendwann den normalen Voreinteilseigner, was ist das, ich mit einem Fünfzigtausend ETF, dann zu treffen, um eben den Wegzug aus Deutschland mehr schwieriger zu machen.
00:22:06: Das ist
00:22:07: eingeführt von der FDP, von
00:22:09: einer liberalen Partei.
00:22:10: Ja, genau.
00:22:11: Also mitteilen natürlich der Ampel.
00:22:13: Ja, aber ja, Christian Lindner war der Finanzminister.
00:22:15: Wahnsinn, Wahnsinn.
00:22:18: Ich glaube, das haben die wenigsten mitbekommen,
00:22:20: oder?
00:22:20: Ja, wie gesagt, weil da ein Stiegspunkt der fünfhunderttausend Euro sind.
00:22:22: und ich meine, wen trifft das?
00:22:24: Das trifft irgendwelche Millionäre oder Milliardäre, aber den normalen Anleger trifft es nicht, aber man weiß halt nicht, wann irgendwann der Wert von fünfhunderttausend auf fünfzigtausend Euro gesetzt
00:22:32: wird.
00:22:33: Und jetzt sollen sogar steuern... Anfallen auf Erträge oder Kapitale Erträge, die nicht mal realisiert worden sind.
00:22:41: Genau, richtig.
00:22:41: Das ist jetzt ein Modell, was in der EU jetzt auch gerade Schule macht.
00:22:44: Das ist jetzt in den Niederlanden der Fall.
00:22:47: Das ist ja dieser Bereich mit einem sechsen dreißig Prozent Sonderabgabe beziehungsweise in diesem Bereich.
00:22:52: Man muss dazu wissen, wir in Deutschland haben sowas auch schon.
00:22:55: Und zwar das nennt sich Vorabpauschale.
00:22:58: Und zwar das war der Vorgänger auch, also der Vorgängerplan auch natürlich mit Blick auf die ETF-Besteuerung, weil man gesagt, hey, Immer mehr Menschen parken ihr Vermögen in ETFs.
00:23:07: Also MSCI World, Asia Pacific, Emerging Markets.
00:23:11: Also alles, was man so aus dem Finanz-Bubble-Bereich kennt.
00:23:14: Und jetzt gehen wir doch her und sagen, erster, erster, der Wert hat, was ist ich, zehn, zwanzigtausend Euro Wert.
00:23:20: Und am Ende ist um zehn, zwanzig, dreißig Prozent gestiegen.
00:23:23: Dann sagt man, okay, die Differenz, auch wenn du nicht verkauft hast, da wollen wir ein Stück vom Kuchen abhaben, weil wir wissen nicht, ob du es jetzt irgendwann verkaufst.
00:23:32: Also so eine Bestörung gibt es in Deutschland so, die ist plus aktuell noch so gering durch Basis Zins, also die Berechnung ist jetzt ein bisschen komplizierter als die Niederlanden, sondern da ist es so, als man sagt, okay, es sind vielleicht mal dreißigvierzig Euro.
00:23:43: Also da muss man wirklich schon großes ETF-Vermögen haben, damit sich das wirklich auswirkt und man muss den Sparerpauschbittrag von ein tausend Euro überschritten haben.
00:23:50: Aber... Diese Modelle gibt es schon, also es ist schon im Hintergrund.
00:23:53: wird der schon vorbereitet oder wurde schon vorbereitet.
00:23:55: Aber es ist so gering in Werten gewesen, dass man sagt, okay, man kann es durchdrücken und Niedrigzinsphase, eh kein Basiszins, also trifft es doch eh kein.
00:24:02: Aber wir wollen die ganz reichen haben.
00:24:04: Irgendwann ist natürlich der Reiche vielleicht weg oder natürlich es gibt nicht mehr so viele Reiche, dann werden die Grenze nach unten gesetzt und vor allem solche Werte werden natürlich immer nur nominal festgesetzt.
00:24:15: Was war das für ein Verlusten?
00:24:17: Wieso sollte sich der Staat bei Verlust mitteiligen?
00:24:19: Ja, aber mein Risiko ist ja, also ich investiere mein Geld.
00:24:24: Ich trage das Risiko.
00:24:25: Ich investiere in eine Immobilie.
00:24:27: Ich trage das Risiko.
00:24:29: Ich hoffe, dass das Geld, was ich geliehen habe, wo ich auch voll mithafte und wenn ich mal irgendwann mal voll pleite gehe, da kein Staatssichtung kümmern wird, aber ich trage das Risiko, das und hoffe, Hoffe einfach, dass ich in zehn Jahren zum Beispiel die Immobilie verkaufen kann mit so viel Gewinn, dass der Staat seine Steuern dafür bekommt, dass ich dann noch immer etwas vom Kuchen habe.
00:24:54: Und jetzt, also um bei den Steuern, um bei den ATFs oder bei den Aktien oder wie auch immer.
00:25:02: Das sind ja fiktive Gewinne, die sind ja nicht realisiert, ist ja ähnlich, ich gehe in Risiko ein, ich investiere in unsere Wirtschaft wie auch immer in Unternehmen.
00:25:11: Klar wird jetzt jeder sagen, sind super Safe Aktien, die werden immer steigen.
00:25:17: Aber wir kennen es genug aus der Geschichte, dass die Aktienkurs einbricht, dass alles auf
00:25:22: Null ist.
00:25:23: Jetzt hat sich der Staat bedient.
00:25:26: Ich habe davon nichts gesehen.
00:25:29: Zahlt er mir was zurück?
00:25:30: Das ist jetzt eine interessante Frage.
00:25:32: Man könnte natürlich ganz klar sagen, es ist das Umkehrprinzip von dem To Big To Fail, wo man ganz klar sagt, Verluste werden privatisiert.
00:25:40: Gewinne werden solidarisiert so ungefähr.
00:25:43: Am Ende natürlich wird die entsprechende hier Steuer am Ende berechnet von der Kapitalertragssteuer.
00:25:48: Bedeutet, wenn ich keinen Gewinn habe, muss ich auch nichts versteuern.
00:25:51: Aber der Punkt ist, und das ist ein präsenter Systemfehler, der aktuell noch nicht geklärt ist und zwar, dass die Vorabhauschale zum Beispiel auch nicht übertragen werden kann.
00:25:59: Erbschaftschenkungen oder sonstiges.
00:26:00: Bedeutet, wenn jemand jetzt Jahrzehnte lang entsprechend hier als Privatperson.
00:26:04: ... EDF hat die Vorabpauschale gezahlt hat, ... ... dann geht die Vorabpauschale nicht auf den Erben über.
00:26:08: Das bedeutet, der Start hat sich jahrzehntelang bedient, ... ... aber die Erben können diese Steuer nicht anrechnen.
00:26:13: Es sind solche kleinen Kniffe, die da drin sind, ... ... aber grundsätzlich, ja, natürlich, ... ... wenn ich Verluste mache, zahle ich keine Steuern ... ... und gleichzeitig ... ... ist es aber trotzdem so, ... ... die Vorabpauschale wird natürlich nicht ... ... dann wahrscheinlich vollständig erstattet.
00:26:26: Wir haben auch am Anfang darüber gesprochen, ... ... dass der Start sich immer weiter aufbläht.
00:26:30: Jetzt würde ich eigentlich erwarten, wenn man schaut, dass wir immer mehr Geld einnehmen und immer mehr aus, also der Staat nicht, nicht wir.
00:26:43: Das ist immer der Fehler, dass man das auf sich bezieht.
00:26:45: Nein, der Staat immer mehr Geld einnimmt und durch die Digitalisierung, dass da bei mir schwingt da immer eine kleine Hoffnung mit.
00:26:54: Okay, dann baue ich auch ein bisschen Personal ab.
00:26:56: Ein paar Beamte werden es weniger, weil wir sind ja jetzt digitaler.
00:27:02: Wie ist deine Erfahrung jetzt mit den Behörden mit dem Finanzamt?
00:27:06: wird es eher kleiner, wird es eher größer?
00:27:08: Nein, es wird immer größer.
00:27:10: Das ist, ich sage es mal so, ich weiß nicht welche Politiker es war, der hat mal gesagt singemäß entsprechend Bürokratieabbau schafft nur neue Arbeitsplätze in der Verwaltung.
00:27:22: Also das ist... Das ist leider so und das ist ein Riesenproblem, was wir auch in Deutschland haben, dass wir uns nicht durchringen können, um uns zu meinem internationalen zu bleiben, wie zum Beispiel bei den USA, zu sagen, okay, wenn wir ein neues Gesetz schaffen, müssen wir zwei Alte abschaffen.
00:27:37: Das wäre wirklich echte Bürokratisierung ohne Übergangsfrist und somit auch natürlich radikaler Umbau, weil ich meine letztens die Zahl gelesen, dass allein die Personalkosten des Bundes bzw.
00:27:49: der gesamten Gemeinde, Landes- und Bundesverwaltung... inklusive der öffentlichen dienste die gesamt kosten sich auf vierhundert milliarden belaufen.
00:27:58: Wahnsinn nur um den start am laufend.
00:28:01: Genau
00:28:02: nur das.
00:28:03: Nur das personal.
00:28:05: Also ja wir sprechen ja jetzt auch von pensionen und so weiter.
00:28:10: Also von allem.
00:28:10: Genau.
00:28:12: Gut ich glaube der bundes tag alleine frisst schon mittlerweile eins fünf milliarden auf.
00:28:17: Also der bundes tag mit seinen mit der weiter und so weiter.
00:28:20: ist brisant.
00:28:21: dahinter ist natürlich gerade dieser punkt dass man sagt wird es sich was ändern.
00:28:24: Nein ganz klar nicht weil ich sage es mir so würdest du in einem unternehmen deinen eigenen chopper bauen.
00:28:30: Das ist die erleichteste erklärung.
00:28:31: welcher beamt oder welche mitarbeit im öffentlichen dienst würde freiwillig seine eigene stelle wegstreichen?
00:28:36: es wird keiner machen.
00:28:37: Dann stellt sich zu fragen dann haben wir ja ein system fehler.
00:28:40: hat sich jemand schon mal darüber Gedanken gemacht wie man das.
00:28:44: Also System, in dem wir, man muss jetzt auf die Worte achten, also kommen wir ganz schnell.
00:28:49: jetzt, klopft der Verfassungsschutz.
00:28:53: Wie können wir tatsächlich einen Staat aufbauen, der sagt, der vom Grund auf ein Interesse hat, effizient zur Arbeit?
00:29:01: Ich sag's mir so, jeder Vorschlag, den ich jetzt machen würde, würde wahrscheinlich der Verfassungsschutz am nächsten Tag klopfen, weil das Problem ist, man müsste wirklich radikal abbauen.
00:29:09: Und man müsste wirklich sich die Frage stellen, als Staat, welche Aufgaben will ich als Staat wirklich noch durchführen?
00:29:15: Und ich sage es mal so, es gibt ja auch im liberalen Bereich Personen, die sagen gar keinen Staat, soweit würde ich jetzt auch nicht gehen in der Form.
00:29:22: Wenn man sagt, okay, würde sich der Staat zum Beispiel nicht irgendwelche Memes im Internet verfolgen, werde zum Beispiel natürlich schon mal eine Riesenersparnis.
00:29:30: Also ich glaube, bei Marie Agnes Traktiermann habe ich bei den Kollegen von euch gelesen, soll ja angeblich drei Staatsanwälte damit beschäftigt sein.
00:29:38: Allein
00:29:38: nur um Strafverfolgung von irgendwelchen Memes?
00:29:41: Genau, richtig.
00:29:42: Allein solche Themen, wo man sagt, da könnte man wirklich einsparen.
00:29:45: Ich meine, ich habe es mal im Video durchgerechnet.
00:29:47: Das wären allein, wie gesagt, fast eine Million an Kosten pro Jahr, die dort entstehen nur durch solche Verfahren.
00:29:53: Dann natürlich aber auch so Punkte, wo man sagt, welche Aufgaben sonst noch.
00:29:56: Also, wieso muss zum Beispiel die deutsche Bundesregierung weiterhin... Wie gesagt, Kühlschränke in Kolumbien finanzieren.
00:30:02: Ich meine, da sieht man immer nur, sag ich mal, diese Position.
00:30:05: Da sind ein paar Millionen hingefliessen.
00:30:06: Aber da sitzen ja auch Menschen in den Positionen, die bei einer Behörde oder sonst irgendwo unterwegs sind.
00:30:10: Oder NGO-Finanzierung.
00:30:11: Das sind auch zwei Hundert Millionen.
00:30:12: Also, das sind solche Beträge, wo man sagt, okay, wenn man das Ganze aufsummiert, dann würde ich spontan sagen, wir können wahrscheinlich allein auf Bundesebene.
00:30:20: Wenn man auch das zu Thema Bürgergeld, ich meine die effizienzte Agentur für Arbeit ist auch mittlerweile mehr als fragwürdig, könnte man wahrscheinlich auf Bundesebene relativ schnell einhundert Milliarden einsparen von fünfhundert Milliarden und ich würde sagen im gesamten System, wenn man Sozialversicherung alles mit rein, ich glaube, wir könnten es locker dreihundert bis vierhundert Milliarden pro Jahr sparen, wenn man da wirklich mal, sag ich mal, den Personalabbau beginnt und schaut, okay, welche Aufgaben, innere Sicherheit, äußere Sicherheit, also solche Grundthemen, wo du vorhin gesagt hast, wenn du die Polizei rust.
00:30:47: oder einen Krankenwagen rust, dann sollte der Zeit nach vorderen Tür stehen.
00:30:50: Also der interessiert mich nicht.
00:30:51: In Berlin,
00:30:51: übrigens, kommt eine Hotline bei eins, eins, null oder so.
00:30:55: Also da antworten nicht meinen Beamter.
00:30:58: Und dann ist man in der Warteschleife.
00:31:00: Und wenn man Glück hat, kommt man irgendwie nach einer halben Stunde ran.
00:31:05: Ja, das sind solche Themen, wo man sagt, okay, wo wird das Geld dann wirklich sinnvoll eingesetzt?
00:31:10: Das ist halt natürlich der Punkt, wo wir bei Friedrich-Meerz wären.
00:31:13: Wieso wird ein Tamtam drum gemacht, wenn eine kleine Brücke eingeweiht wird?
00:31:16: Also, das ist Standardaufgabe.
00:31:18: Und das ist man beim Punkt, wo man sagt, ganz klar zurückzustutzen auf die Standardaufgaben, Infrastruktur, innere, äußere Sicherheit.
00:31:26: Das sind so Themen, internationale Kommunikation.
00:31:29: Da hätte man fünf, sechs Ministerien maximal, keine, ich glaube, aktuell haben wir siebzehn mit einem digitalen Ministerium.
00:31:35: Das ist ja auch der Punkt.
00:31:36: Oder zum Beispiel, was war es, die unbenennung von jeder Regierung zur Regierung, die unbenennung von Ministerien?
00:31:45: wo man Aufgaben da hinschiebt, sonst hinschiebt, was das jedes Mal... Schaffung
00:31:48: neuer Ministerien ist genau so eine Sache.
00:31:50: Genau.
00:31:51: Auch nur die Straßennahmenänderung.
00:31:52: Das hatten wir jetzt hat.
00:31:53: Hier in Berlin war es, glaube ich, erst vor Kurzem wieder, wo Straßennahmen dann geändert werden, was das für ein Aufwand bedeutet bei den Verwaltungen, bei den Unternehmen.
00:32:01: All das sind natürlich Schäden, die dort entstehen, wo man sagt, das kann man sich eigentlich sparen.
00:32:04: Ja.
00:32:06: Jetzt würde ich jetzt hier, sage ich mal, ein überzeugter Linker sitzen.
00:32:10: Ich würde sagen, wir haben nicht ein Problem auf der Seite des Staates, sondern die Reichen, die gehen uns flöten.
00:32:16: Die zahlen keine Steuern.
00:32:18: Die haben das größte Vermögen.
00:32:19: Und reichen Abendschere, die wächst und wächst.
00:32:25: Also die großen werden immer reicher, die Armen werden immer ärmer.
00:32:30: Stimmst du dem zu?
00:32:32: Nein.
00:32:33: Ganz klar, einfach nicht.
00:32:34: Also, ich muss ganz sagen, wer das Argument aufbringt, dass wir in Deutschland ein Einnahmenproblem haben, der argumentiert eigentlich komplett daran vorbei, weil wenn es Deutschland ein Einnahmenproblem geben würde, dann muss ich mir vorher die Frage stellen, verwende ich mein Geld überhaupt richtig.
00:32:52: Wie gesagt, nur mal so, elf Komma acht Milliarden, zwei Tausend vierundzwanzig für Klimaprojekte im Ausland.
00:32:56: Dann kommen zehn Milliarden für die Ukraine dazu.
00:32:58: Dann kommen entsprechend, natürlich,
00:33:00: zehn Milliarden direkt.
00:33:01: Wir haben gestern exklusiv Zahlen veröffentlicht.
00:33:04: Wir haben schon über zwanzig Milliarden allein nur für Sozialleistungen hier in Deutschland fügen
00:33:07: können.
00:33:08: Genau.
00:33:08: Richtig,
00:33:08: zwanzig Milliarden.
00:33:09: Genau.
00:33:10: Wie groß sind die Lücken in der Rente oder wo auch immer.
00:33:12: Genau.
00:33:12: Ja.
00:33:13: Und da muss man sich die Frage stellen, wo geht das Geld hin?
00:33:15: Oder wie gesagt auch kleine Träger, NGO-Finanzierung, zwar hundert Millionen, all diese Themen.
00:33:19: Da muss ich ganz sagen, ein Staat oder jemand, der argumentiert, dass wir mehr einnehmen müssen.
00:33:23: Da sollte sich die Frage stellen, wie kann es sein, ich glaube, wir lagen, ... ... oder sechzehn irgendwie sowas, ... ... lagen wir bei ca.
00:33:30: ... ... sechshundert oder sechshundertfünfzig Milliarden ... ... an Gesamtstaatseinnahmen.
00:33:34: Also, da waren wir ... ... sechshundertfünfzig Milliarden, jetzt sind wir bei ... ... über eine Billion.
00:33:38: Also, das heißt, wir haben dreihundertfünfzig Milliarden ... ... mehr in Einnahmen.
00:33:41: Und wenn mehr Geld ... ... das Problem lösen würde, ... ... dann dürften wir jetzt kein Problem mehr haben.
00:33:45: Sogar inflationsbereinigt ist es ja noch ... ... massive Steigerung.
00:33:48: Genau, richtig, ja.
00:33:49: Also, wäre der Staat ein Aktienunternehmen, das wäre, hätte sich dohendämlich verdient.
00:33:55: Genau
00:33:55: richtig.
00:33:56: Also das ist der Punkt, weil ich mal ganz klar sage, wenn man sich die Zeit rein nur anschaut, die Entwicklung der Steuereinnahmen, da müsste man ganz klar an der Stelle sagen, okay, wenn wir ein Einnahmenproblem haben, warum hat es damals mit sechserfünffünfzig oder sechsvermilliarden, glaube ich, mal an so einem Dreh, damals nicht gereicht, wenn es jetzt auch bei ein tausend Milliarden nicht reicht.
00:34:11: Also, das geht nicht zusammen.
00:34:15: Das heißt aber wie groß ist der Anteil tatsächlich der Superreichen und an deren Steuer?
00:34:23: Gibt's da bezahlbare Zahlen?
00:34:25: Ich sag's mir so.
00:34:26: Die meisten... Die meisten in Deutschland werden sowieso mehr zahlen, weil die allein durch diese Historie sehr viel Steuern gezahlt haben.
00:34:35: Ja, es gibt sehr viele Superreiche, die sehr gute Konstrukte haben, Familienstiftungen, dann noch gemeine Zicke-Stiftungen mit dazu, dann natürlich auch das Ich-Verteilung über mehrere Länder und sonstiges.
00:34:45: Klar, die Gesamtsteuerquote bei denen ist natürlich geringer.
00:34:48: Das liegt aber an der Natur des Unternehmertums und vor allem auch der Größe der Unternehmen, weil die einfach maximal mobil sind.
00:34:55: Also, das ist für die dann nicht mehr so das Thema, die sagen, die sind hier in Deutschland, die meisten von denen leben auch nicht mehr in Deutschland wirklich, dann haben wir hier vielleicht noch ansässige Unternehmen, aber haben schon vor Jahrzehnten begonnen, entsprechend das Vermögen irgendwo in die Schweiz, sich Lichtenstein, Dubai oder auch in die USA rüber zu verschieben.
00:35:12: Das heißt, der Anteil kann ich gar nicht sagen, wie groß der ist, aber was ist... Auch gab das war das war das war das war das war das war das war das war das war das war das war das war das war das war das war das war das war das war das war das war das war das war das war das war das war das war das war das war das war das war das war das war das war das war das war das war das war das war das war das war das war das war das war das war das war das war das war das war das war das war das war das war das war das war das war das war das war das war das war das war das war das war das war das war das war das war das war das war das war das war das war das war das war das war das war das war das war das war das war das war das war das war das war das war das war das war das war das war das war das war das war das war das war das war das war das war das war das war das war das war das war das war das war das war das war das war das war das war das war das war das war.
00:35:42: Und an der Stelle ist es auch natürlich so, dass der Themenbereich Erbschaft von Schenkungssteuer, was ja vor kurzem aufgekommen ist.
00:35:50: Ich muss nur Vermögen, ich würde sagen, übertragen, was ich irgendwo in Deutschland habe.
00:35:53: Und wenn es Vermögen im Ausland ist, gibt es Möglichkeiten, es abzuschämen.
00:35:56: Also das Vermögen ist auch gar nicht mehr da.
00:35:58: Und was viele natürlich auch haben mit den Milliardären, ist die meisten gleich aufgefallen, dass wir vor zwei, drei Jahren noch eine Zahl von zweihundertvierzig Milliardären in Deutschland hatten, jetzt sind es bloß noch hundertsiebzig.
00:36:07: Echt?
00:36:08: Ja.
00:36:09: Die Zahl ging jetzt die letzten Tage durch.
00:36:10: Und ich habe mir gedacht, warum ist keiner darauf gekommen, dass wir von ca.
00:36:13: zweiunddreißig Milliarden in Deutschland auf einhundertsiebzig Milliarden unterstehen?
00:36:16: Das ist
00:36:16: interessant.
00:36:17: Das ist für mich neu, tatsächlich.
00:36:18: Ja, ich war da auch überrascht.
00:36:19: Ich habe die Zahl zwar nicht genau nachgeforscht, aber ich meine, das ist auch große Medien.
00:36:22: Und auch Parteien zu berücksprochen haben, wir müssen die hundertsiebzig Milliarden in Deutschland jetzt als Stärke besteuern.
00:36:27: Ja.
00:36:27: Und ich denke mir, okay, dann fehlen jetzt tendenziell schon sechzig Milliarden.
00:36:30: Wo sind die hin?
00:36:32: Das ist spannend.
00:36:32: Ja.
00:36:33: Da müssen wir uns echt mal näher mit befassen.
00:36:36: Man hört nur immer, dass die Millionäre wachsen, wobei Millionäre, da zählt man wahrscheinlich auch das alte Rentnerpärchen von der Boomer Generation, die ihr Häuschen in Berlin mal irgendwann mal für Apple und i gekauft haben und das jetzt über eine Million wert ist, sind es jetzt auch nominiell auch mal Millionäre, ohne dass es vielleicht sogar spürt in der Tasche.
00:36:57: Und wir Europäer sind ja einzigartig auch beim Erfinden von Steuern.
00:37:01: oder sagen wir mal auf der EU-Ebene, jetzt haben wir die... CO-Zwei-Bepreisung auch noch, die jedes Jahr steigt und man hat ja versucht so ein bisschen marktwirtschaftliche, sag ich mal, Konstrukte dafür zu schaffen, so wie so ein Handel zu schaffen dafür, der ja auch eigentlich nur künstlich dann geschaffen wird.
00:37:21: Wie stark beeinflusst das auch unsere vielleicht ja Wettbewerbsfähigkeit?
00:37:25: Was sagen die Unternehmen, die ja auch vielleicht gibt es da Wege?
00:37:29: ... wo sie sagen, okay, wir wollen da raus ... ... oder wir schaffen uns Wege, wie wir das umgehen ... ... oder ... ... was ist so die Stimmung dazu?
00:37:37: Also das ist ein wirklich ... ... hochbrissantes Thema.
00:37:40: Gerade weil ja dieser ... ... Zertifikatehandel ab Jahrzehnte ... ... sieben, zwanzig, dann voll in Kraft tritt, ... ... also weil das wurde ja, ich glaube, ... ... Dezember oder so was, ... ... hat sich die deutsche Bundesregierung ... ... dann in ein deutsches Gesetz übernommen.
00:37:51: Das ist wirklich ein richtig heißes Thema, ... ... weil ... Aktuell gibt es unterschiedliche Berechnungen.
00:37:58: Aktuelle Zahlen, zumindest die letzte Zahl, die ich im Kopf hatte, ist, dass der jetzige CO-Preis, der schon gehandelt werden kann, bis zu einem Euro pro Tonne über dem liegt, was wir jetzt zahlen.
00:38:08: Also bei ca.
00:38:09: Euro lag der so.
00:38:11: Was am Ende bedeutet, die Unternehmen rechnen schon, damit die Preise steigen, kaufen sich jetzt schon wie verrückt im Grunde die Zertifikate ein.
00:38:17: Was machen aber gerade Deutsche, kleine mittelständische Unternehmen?
00:38:20: Viele davon schauen sich gerade zum Beispiel in Tschechien oder in Polen um.
00:38:23: oder natürlich auch in Ungarn.
00:38:24: Warum?
00:38:25: Erstens, die können dadurch natürlich Teile ihrer entsprechenden gestiegenen Kosten reduzieren.
00:38:30: Aber auch, und das ist der brisante Punkt, sie sind natürlich allgemein die geringere Steuerbelastungen.
00:38:34: Ungarn hatten wir vorhin schon neun Prozent, sei es mit Körperschaftssteuer, zwanzig Prozent Flat-Tex im Grunde auf alles.
00:38:40: Und von da ist es schon so, dass sie sagen, sie suchen schon Ausweichenmöglichkeiten.
00:38:44: International muss man ganz klar sagen, ist es natürlich das brisante Thema, dass sich die Unternehmen auch weiter internationalisieren und sagen, okay, wo haben wir das Problem nicht?
00:38:52: Aktuell, wo sie war, war ja in Indien.
00:38:55: Gibt natürlich auch jetzt die Möglichkeit, vielleicht für Deutschland Themen in Indien stärker zu investieren und zu sagen, okay, die haben das nicht.
00:38:59: Dann haben sie vielleicht irgendwann, was wir wieder angebracht haben.
00:39:02: Die Schweiz hat doch jetzt schon Preise von über hundert Euro pro Tonne.
00:39:05: Ja, die haben aber dafür geringere Einkunft.
00:39:06: Sie haben ein ganz anderes Steuersystem.
00:39:08: Und da wägen immer mehr Unternehmer ab und sagen, okay, wo habe ich zum Beispiel Möglichkeiten?
00:39:12: Gerade wenn ich im CO²-intensiven Bereich unterwegs bin.
00:39:17: Das ist halt im Grunde, sag ich mal, der vorindustrielle oder vorindustrielle Bereich.
00:39:21: Dann muss ich mir schauen, wie komme ich damit klar.
00:39:23: Ich meine, wir sehen es bei den Großen aktuell.
00:39:24: Es werden dieses Jahr wahrscheinlich noch einige Stellenabbau, sag ich mal, im süddeutschen Raum stattfinden, wo man sagen kann, dann werden halt im Grunde die einen oder anderen kleinen und mittelständischen Themen irgendwann nicht mehr produzieren, weil die Großen irgendwann auch jetzt schon, sag ich mal, ins Ausland gehen.
00:39:38: Und so wird es dann gegangen.
00:39:39: Wie
00:39:39: funktioniert dieser zertifischen Kartehandel genau?
00:39:41: Also, man hat irgendwie festgelegt.
00:39:44: diese summe x an co zwei darf ausgestoßen werden und dann wurde es verteilt an unternehmen.
00:39:50: also die gesamte berechnung ist wirklich komplex.
00:39:53: es ist so dass man sagt okay was es ja schon seit jahren gibt also bei e-autos ist so dass du dein eigenes co zwei zertifikat verkaufen kannst als privatperson.
00:40:01: du fährst ein e-auto und dadurch sparsst du sozusagen co zwei ein.
00:40:05: Und dieses kannst du verkaufen.
00:40:06: da gibt es auch einige anbieter die das recht einfach und unkompliziertes internet machen und dann gehst du dorthin verkaufst kriegst du sich hundfünfzig zweihundert dran.
00:40:14: Und auf der anderen Seite ist ein CO²-intensiver Betrieb.
00:40:17: Und der sagt, ah, okay, ich bin CO²-intensiver Betrieb, damit ich weiter in Deutschland und Europa produzieren darf.
00:40:23: Muss ich aber meine, sozusagen, wie so ein Ablasshandel machen, dass ich im Grunde von jemandem anders das Zertifikat abkaufe.
00:40:30: Und das läuft über Börse und das ist natürlich Marktpreistematik dahinter.
00:40:35: Und das sind wir wirklich an dem Punkt, das man sagt.
00:40:36: Das geht zum einen natürlich hier national, innerhalb von Deutschland, EU-weit.
00:40:41: oder auch weltweit.
00:40:43: Da werden wir zum Beispiel bei diesen Hühnerstellen in China, die ja achtzig Millionen im Grunde bekommen haben.
00:40:49: Dort war es so, dass das Unternehmen hergeht und sagt, okay, da verkauft jemand aus China Flächen oder irgendwelche Abscheideanlagen, wo es die CO-Zwerbscheidung oder so stattfindet und verkaufen dann diese CO-Zwei-Einsparung an deutschen europäische Unternehmen.
00:41:02: Und so läuft es dann natürlich an Angebot Nachfrage am Markt.
00:41:05: Aber, mitgrund zu präsentem Punkt, die EU will ja auch das Angebot immer weiter verknappen.
00:41:09: Bedeutet, sie nimmt, ich weiß nicht, wie die Zahl genau ist, aber regelmäßig entsprechend hier Zertifikate raus, bedeutet das CO², der CO²-Preis wird zwangsläufig steigen.
00:41:19: Ja.
00:41:19: Das ist im Grunde so diese Funktionsweise.
00:41:22: So, und was ist das Ziel?
00:41:24: Irgendwann mal gar kein CO².
00:41:26: Richtig.
00:41:27: Wobei dann?
00:41:28: dann würde auch kein zentifikate handel stattfinden.
00:41:31: also ich glaube dann schon gar nicht mehr dass der start das dann irgendwann abschaffen will.
00:41:35: da kommt als nächstes weil das ja auch eine geldmaschinerie wieder um ist ja eine zusätzliche einnahmequelle für für den start oder.
00:41:42: Also in dem Fall sogar, ich glaube, dass das sogar der EU ausläsig zusteht, also deswegen auch die Finanzierungswege der EU mit z.B.
00:41:48: Zöllen und ähnliches, und so was, die werden immer weiter ausgebaut.
00:41:51: Aber ja, das ist zum Beispiel auch eine Gründe, warum gerade immer mehr Unternehmen z.B.
00:41:55: nach Osteuropa gehen, weil auch viele darauf spekulieren und wir haben ja die Debatte auch mit dem Klimaschutzgrundgesetz Änderungsthema, dass Deutschland ja jetzt beschlossen hat, bis zu den Fünfvierzig CO² zu sein.
00:42:10: Und da jetzt aber viele Unternehmen sagen, na ja, wir sind mal ganz ehrlich, das kann nicht funktionieren.
00:42:14: Also, was machen wir?
00:42:15: Das war auch was Christian Lindner damals zu recht kritisiert hat, war ja, ja, was passiert dann?
00:42:19: Die deutschen Unternehmen, die haben jetzt zwanzig, fünfundzwanzig Jahre lang Zeit, so lange denken eher die Unternehmen und sagen, okay, dann baue ich hier in Deutschland ab, geh nach Polen, geh nach Tschechien, geh nach Ungang, geh nach Rumänien, sonst irgendwo hin.
00:42:30: Und wir gehen davon aus, dass im Jahr zwei Tausend Fünfzig dieser komplette CO-Zwei-Spug im Grunde beendet wird.
00:42:36: Und dann wird es den CO²-Handel nicht mehr geben.
00:42:38: Deutschlands ist bereits dann CO²-neutral.
00:42:40: Oder wie man sagt, natürlich ohne Produktion, ohne Wirtschaft.
00:42:43: Und alle anderen Länder freuen sich darüber.
00:42:45: Das
00:42:45: heißt, es ist im System angelegt, einen langfristigen Deutschland zu deindustrialisieren?
00:42:51: Genau, richtig.
00:42:52: Und ich weiß nicht, das war irgendwie so eine grüne Beraterin, die das vom Bayern auch schon gesagt hat.
00:42:57: Oder auch, glaube ich, sogar Robert Habeck hat es sogar gesagt.
00:42:58: Na ja, dann gibt es Heldindustrie, die halt nicht mehr in Deutschland sind.
00:43:00: Das wäre dann natürlich Chemie.
00:43:02: Das wäre natürlich der industrielle Bereich, Automobilbereich.
00:43:05: Mein Batteriethema haben wir jetzt auch, da gab es diese neue EU-Batterieverordnung, dass der Strom-Mix in Deutschland entsprechend so ungut ist, weil wir keine Kernkraft haben, dass auch Batterien ab dem Jahr für E-Mobilität auch dann wahrscheinlich in Deutschland nicht mehr produziert werden dürfen.
00:43:20: Das sind alles solche Bereiche, wo man sagt, es läuft zwangsläufig darauf hinaus, das kleine mittlere Unternehmen.
00:43:26: Gezwungen werden, Deutschland zu verlassen.
00:43:27: Keine
00:43:27: guten Aussichten.
00:43:29: Nein.
00:43:30: Auch nicht für unsere Steuern.
00:43:32: Aber ja, vielen Dank, dass du da warst.
00:43:34: Hat es echt Spaß gemacht.
00:43:36: War ein sehr kurzweiliges Gespräch.
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