Vom klassischen Rundfunk zum alternativen Medium | NIUS-Moderator Andreas Dorfmann im Interview

Shownotes

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NIUS-Moderator Andreas Dorfmann blickt auf 45 Jahre im Radio und Fernsehen zurück. Im Interview spricht er über seine Anfänge beim RIAS, den Wandel der Medien und seinen Weg zum alternativen Medium. Außerdem erklärt er, warum Journalisten aus seiner Sicht keine Aktivisten sein sollten.

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00:00:00: Schön, dass du hier bist.

00:00:00: Aber ich werde dafür sorgen, dass Du hier nie wieder reinkommst!

00:00:05: Du bist uns einfach nicht links genug.

00:00:06: Wir haben heute viel zu viele Aktivisten.

00:00:09: wir brauchen aber wieder Journalisten und die auch mutig sind Und sagen okay egal wer da oben regiert?

00:00:15: Wir sind kritisch und wir fragen nach Dass er immer mittendrin ist aber niemals dabei.

00:00:20: Er redet jeden Abend darüber über das ganz Deutschland spricht.

00:00:24: Es ist achtzehn Uhr.

00:00:25: guten Abend meine Damen und Herren.

00:00:27: Es ist die Stimme von Nios am Abend Der Live-Sendung.

00:00:30: Ich bin Andreas Dorfmann, bei uns gibt es immer das Wichtigste vom Tag über das ganze Deutschland spricht!

00:00:36: Und

00:00:36: Sie haben angefangen im Westberlin?

00:00:38: Was haben sie damals genau

00:00:40: gemacht?!

00:00:40: Der Rias Berlin – das war eigentlich für mich der ausschlaggebendste Sender überhaupt in meinem Leben.

00:00:45: Der Rios war ein amerikanischer Sender, er wurde von den Amerikanern gegründet.

00:00:52: Der Sender hat aber auf Deutsch gesendet obwohl er eben halt Rias hieß rundfunk im amerikanischen Sektor.

00:00:59: Andreas Dorfmann, herzlich willkommen bei der Jungen Freiheit.

00:01:02: Ja ich freue mich dass sich mal einen Gegenbesuch machen kann!

00:01:05: Ja genau sonst haben wir uns ja immer nur bei Nius live gesehen am Abend in einer schönen wunderbaren Sendung.

00:01:11: Mir gefällt es, mir macht Spaß immer da zu sein.

00:01:14: Aber deswegen erst mal herzlich willkommen bei uns!

00:01:16: Sehr sehr gerne bin ich gekommen.

00:01:18: Findest du das sehr spannend hier bei euch?

00:01:21: Ich bin so ein alter Zeitungsleser.

00:01:22: Also ich liebe auch immer noch Print, obwohl ich natürlich alles auch online habe, auch ePaper.

00:01:27: aber ich liebe diesen Geruch... Die Druckerschwärze, herrlich.

00:01:31: Deswegen bin ich auch Abonnent von euch.

00:01:33: Sehr gut!

00:01:35: Und mich hat es tatsächlich mal interessiert wie ihr Werdegang war und überhaupt auch ihre Lebensgeschichte.

00:01:40: Ich glaube viele der Zuschauer haben das nicht auf dem Schirm und da dachte ich so eine schöne Gelegenheit darüber zu sprechen.

00:01:48: Sie sind ja wirklich im ... Betrieb im Medienbetrieb, mein alter Hase.

00:01:53: Obwohl sie nicht so alt sind vielleicht und feiern auch dieses Jahr sogar schon ein Jubiläum, um forty-fünf Jahre.

00:02:01: Und Sie haben angefangen in Westberlin?

00:02:04: Was haben Sie damals genau gemacht?

00:02:06: Ja ich habe angefangen... Da war ich achtzehn Jahre jung also so achtzehneinhalb beim Senderfreis Berlin, beim Rias Berlin und dann kamen auch noch Radio Bremen dazu.

00:02:17: da muss man vielleicht mal erklären SFB, der Senderfreies Berlin war die Landesrundfunkanstalt von West-Berlin.

00:02:23: Heute ist es ein Teil des RBB.

00:02:26: das ist ja dann fusioniert mit dem ORB und der RIAS Berlin.

00:02:29: Das war eigentlich für mich der ausschlaggebendste Sender überhaupt in meinem Leben weil er hat mich unglaublich populär gemacht Und nicht nur in westberlin oder in bayern weiß dort auch senderanlagen Nicht nur in westberlin gab sondern auch besonders in ost berlin und in der DDR.

00:02:43: der rias War ein amerikanischer sendert.

00:02:46: er wurde Amerikanern von den US-Amerikanern, muss man wie wir das zusagen.

00:02:52: Also von den USA, von den Alliierten und der Militärbehörde gegründet.

00:02:57: Hauptsitz war natürlich Pentagon – also Washington, USA.

00:03:02: Und der Sender hat aber auf Deutsch gesendet obwohl er eben halt Riazis und es war ja Radio in die Americansektor oder Rundfunk im amerikanischen Sektor.

00:03:11: Deswegen auch, es saß tatsächlich so am letzten Ende von Berlin Schöneberg.

00:03:16: Danach war schon der also direkt gegenüber bei der Volkspark Wilmersdorf, das war direkte Bezirksgrenze innerhalb Westberlinens.

00:03:24: Also der Rundfunk im amerikanischen Sektor und besonders populär war das Programm RIAS II.

00:03:29: RIASII war dann tatsächlich die Nummer eins Und zwar komplett.

00:03:34: Wir hatten ja keine Zahlen aus dem Osten, man hat ja nur Zahlen aus Westberlin und ein bisschen aus Bayern.

00:03:39: Wir haben ja wie gesagt den Hof da waren die anderen Sendeanlagen... Da war kein Sendestudio aber Senderanlagen die das Signal aus Berlin übernommen haben.

00:03:49: Und nach der Wendel haben wir denn die ersten Zahlen bekommen über Ostdeutschland.

00:03:55: Also wie sieht es in den neuen Bundesländern, wie wir früher ja gesagt haben?

00:03:58: Das ist ja auch schon lange her, seit schon thirty-fünf Jahren.

00:04:01: Ist das hier alles schon wiederher?

00:04:02: Sechs oder dreißig Jahre?

00:04:04: Wahnsinn!

00:04:04: Wahnsinn so lange her... Und dann haben wir die ersten Zahlen bekommen, die waren so überwältigend.

00:04:09: Wir waren die absolute Nummer eins im gesamten Osten mit Rias.

00:04:12: Wahnsinn!

00:04:13: Das war natürlich toll bei diesem Sender zu arbeiten und das war auch der Blick für mich immer ganz gut.

00:04:17: Am Anfang habe ich ja frei beruflich gearbeitet.

00:04:19: deswegen waren es drei Sender Der SFB, der Rias und Radio Bremen.

00:04:23: Es kamen auch noch mit hinzu.

00:04:25: man hatte mich dann irgendwann mal während der Funkausstellung in Berlin gehört und da hat man gesagt oh hattest du nicht Lust auch bei Radio Breben zu arbeiten?

00:04:31: Toll, dass war mein Ausflug Richtung Nordsee Und mit Bremen und Bremerhaven.

00:04:39: Ja, dann hat mich der Rias fest angestellt, ... ... und dann bin ich so lange geblieben bis Rias zwei aufgelöst worden ist.

00:04:47: Nämlich bis zweiundneunzig.

00:04:48: Da hatte ich ein Angebot von RTL.

00:04:50: Dann fing das mit dem Fernsehen an neben dem Radio.

00:04:56: Das Rias war schon dazu da, um vor allem in Ostdeutschland oder Ostberlin... ... die westdeutsche Botschaft zu bringen oder die amerikanischen, ne?

00:05:05: War ganz klar.

00:05:07: Ja heute würde man sagen vielleicht so eine Art Gegenpropagandasender... ...oder wie auch immer.

00:05:11: ja aber es war schon so ganz klar.

00:05:12: wir wollen auch unsere Sicht der Dinge da rüberstrahlen.

00:05:16: Aber gab's dann noch so Störsignale?

00:05:18: wurde der Sender selber gestört aus der DDR oder wie war das überhaupt?

00:05:22: Der wurde sehr stark gestört Aus der DDR.

00:05:26: Es gibt natürlich so Dinge Besonders spannend sind, wenn man so in diese alten Zeiten des Kalten Krieges schaut.

00:05:33: Also wie gesagt, aus dem Jahr ja schon im Jahr nineteen Sechs und vierzig gegründet.

00:05:37: Erst ging es über Drahtfunk, also ganz am Anfang hieß der Rias sogar Dias-Drahtfunke im amerikanischen Sektor.

00:05:43: Also alte Telefonleitungen weil er keiner ein Radio hatte und dann gab's eben halt die ersten Radius.

00:05:48: das war natürlich alles noch Mittelwelle Und als die Stromsperren waren während der Blockade sind Lautsprecherwagen vom Rias rumgefahren haben Die Nachrichten auf Marktplätzen in Westberlin vorgelesen Wahnsinns-Geschichten, wenn man sich das alles überlegt.

00:06:04: Und eine Geschichte die haben die meisten Menschen gar nicht gewusst.

00:06:07: es gab ein US Militärkabel Das ist von Berlin durch die damalige DDR nach Bayern nach Hof gegangen und so kam nämlich das Programm dorthin.

00:06:18: Damals gab's noch nicht die großen Stiliten Geschichten Sondern das Programm wurde über einen US Army Kabel übertragen.

00:06:27: Im Grunde hätte man jederzeit das durchschneiden können, dass man zumindest aus Bayern nicht mehr ländet.

00:06:31: Das hat man sich natürlich nicht getraut weil das hätte natürlich sofort Stress gegeben zwischen den Alliierten auch.

00:06:36: Ach so also es wurde geduldet!

00:06:37: Ja ja... Es war ja auch das vier Mächteabkommen und zwar über ganz Deutschland.

00:06:42: Das darf man ja nicht vergessen.

00:06:43: Die meisten haben gesagt im Osten waren immer nur die Sowjets.

00:06:47: Das stimmt gar nicht, weil Für alle vier Mächte immer alles.

00:06:52: Genau, es waren vier Sektoren und es konnten auch alle in den anderen Sektor.

00:06:56: deswegen gibt's ja auch dieses sowjetische Ehrenmal mit den Panzern also vor dem Brandenburg-Rotor auf der Westseite weil natürlich die Russen oder damals eh bereits noch sehr Sowjetunion genauso auch nach West Berlin durften wie auch die US Soldaten in den Osten durften oder die britischen Soldaten die Französischen für die Westsektoren zuständig waren.

00:07:18: Spannend!

00:07:18: Ja?

00:07:19: Ja, und was hat sie von Anfang an eigentlich motiviert in einen Radiosender zu gehen?

00:07:24: Was war der Auslöser?

00:07:27: Also ich fand Radio-und Fernsehen beides sehr faszinierend.

00:07:30: Und ich hab mit dreizehn ganz viel Radio gehört sogar mehr als Fern geschaut... ...und fand das einfach faszinerend die Stimmen zu hören nicht zu wissen wer verbirgt sich da hinter.

00:07:42: und dann habe ich also mir geschworen mit dreizehnt schon Ich werde Journalist.

00:07:48: Ich wusste gar nicht, wie das damals hieß.

00:07:50: Die hatten damals immer Zeitfunk-Sendungen und haben vom Zeitpunkt gesprochen.

00:07:54: Das war die Zeitfungssendung bla bla bla.

00:07:56: Also Echo am Morgen, Echo am Mittag oder Rundschau am Morgen und Rundchau am Mittagsabend.

00:08:01: Das waren beim RIAS, das andere war beim SFB.

00:08:03: Und dann habe ich gesagt, ich möchte gerne Zeitfunker werden!

00:08:10: Mein Opa ja Zeitfunker, so was gibt's doch eigentlich gar nicht.

00:08:13: Doch die sagen immer das war eine Zeitfunksendung!

00:08:16: Das muss was anderes sein.

00:08:17: wahrscheinlich meinst du Journalist?

00:08:19: Ja Journalist und da hab ich geguckt ja also dass die Leute die den Zeitfunkt gemacht haben die Zeitfunka die waren Journalisten und habe gesagt Ich will Journalist werden.

00:08:27: Und dieses Ziel habe ich verfolgt und ich habe nie etwas anders gemacht.

00:08:30: seit forty-five Jahren habe ich immer in den Medien gearbeitet.

00:08:33: Mich hat natürlich Fernsehen auch fasziniert vor allen Dingen Nachrichtensendungen Damals die klassischen Nachrichtensendungen geschaut, es gab ja nur öffentlich-rechtliche Radio und Fernseheranstalten.

00:08:44: Das hat sich erst in den achtziger Jahren verändert, da kam der Privatfunk auch in Deutschland.

00:08:49: Das heißt also ich bin mit Tagesschau und heute mit den beiden großen Sendungen groß geworden... ...und dafür hat mich immer die Nachrichtenlage halt interessiert.

00:08:58: Und deswegen wollte ich auch Journalist werden!

00:09:00: Ich wollte nie Dissjocke werden weil bei vielermal gesagt radio das sind hier alles dissjockels?

00:09:04: Nein, nein, ich wollte Journalist Und ... Für

00:09:07: die jüngeren DJ?

00:09:09: DJ,

00:09:09: genau.

00:09:10: Genau!

00:09:11: Und wollte auch immer unbedingt im aktuellen Bereich arbeiten.

00:09:15: Also nicht unbedingt... Es gibt ja noch andere Sachen.

00:09:17: Gerade beim Hörfunk gab's damals, der hat bei euch auch Hörfunken gesagt teilweise.

00:09:20: Nicht nur Rundfunkradio sondern Hörfund-Featureabteilung und Hörspielabteilungen und spezielle Abteilungen wie Sport, Politik und so.

00:09:29: Ich wollte aber immer im zeitgeschehen, im aktuellem Arbeiten also im Zeitfunk beziehungsweise über den Nachrichten.

00:09:34: Da bin ich eigentlich auch immer geblieben.

00:09:37: jetzt Wahnsinn, beiden Welten in den privaten und öffentlich-rechtlichen ist da schon ein großer Unterschied war gewesen.

00:09:48: Und was ist das Wesentliche?

00:09:50: Was ist Ihre Erfahrung allgemein auch mit dem Öffentlich-Rechtlichen?

00:09:54: Also die Öffentlich Rechtlichen haben sich ja verändert.

00:09:56: also zu meiner Zeit als es halt nur öffentlich rechtlichen Rundfunk- und Fernsehen, Radiofernsehen gab waren die öffentlich-rechtlichen noch etwas offen.

00:10:05: Das ZDF galt damals als der Sender der Union, das war der klare CDU CSU-Sendern.

00:10:11: heute ist es ja ganz anders.

00:10:12: Es ist wirklich der linksgrünste Sender den man sich vorstellen kann.

00:10:15: in der ARD war so es gab die linken Stationen die der SPD sehr nahe standen.

00:10:20: also wir hatten ja damals im Grunde im Westen drei Parteien die wichtig waren und das waren CDU oder wenn man die CSU nochmal extra nimmt also vier CDU, CSU, FDP und die SPD natürlich.

00:10:32: Es gab die klassischen SPD-Anstalten.

00:10:35: als Radio Bremen zum Beispiel NDR sagte man auch kam immer auf das Land drauf an.

00:10:39: manche waren dann auch eher CDU löslicht also zumindest die Landesfunkhäuser weil die CDU regierte Und in Bayern wusste man Schwarzfunk, hat man immer gesagt.

00:10:48: Also da war die CSU sehr dominant und den anderen Bundesländern.

00:10:51: Baden-Württemberg war damals auch so ein typisches CDU-Land.

00:10:53: also wusste jemand einen Kommentar aus Bayern gesprochen, zum Beispiel in den Tagesthemen.

00:10:59: Dann wusste man okay das war jetzt ein ...

00:11:01: Die Stimme der CSU!

00:11:02: Ja die Stimme ja der Union sagen wir mal.

00:11:05: und wenn es von Radio Bremen kam hatte mein linken Kommentar und Klaus Rudiger May, der Historiker hat bei mir in der Sendung gesagt heute haben wir nur noch Radio Bremer.

00:11:14: also das heißt nur noch links und das hat sich natürlich verändert.

00:11:17: Man

00:11:17: war das so ungefähr diese Veränderungen?

00:11:19: Das kam mit der Wende glaube ich.

00:11:22: Also es fing schon vorher an, als die Grünen dann immer mächtiger wurden.

00:11:25: Die kam ja erst Anfang der Achtzigerjahre so richtig und je mehr die Grüden mitgespielt haben desto mehr hat sich das auch verändert.

00:11:33: Aber

00:11:33: ich finde es interessant dass Sie sagen okay von vornherein war's eigentlich immer klar ist gibt eine gewisse politische Färbung bei den Kanälen.

00:11:40: Niemand hat für sich behauptet neutral zu sein.

00:11:42: Ist das richtig?

00:11:43: Das kann man schon so sagen.

00:11:45: aber man hat sich bemüht journalistisch relativ neutral zu seien.

00:11:50: natürlich klar wenn ein Intendant von der CDU besetzt worden.

00:11:55: Also ein CDU-Parteibuch zum Beispiel, oder der CDU-Nahestand.

00:11:59: Dann war er Programmdirektor von der SPD.

00:12:01: Da hat man immer schon darauf geachtet an die sogenannte Farbenlehre, dass man immer schön so und so und jeder bekommt dann noch sein ... bei den Orchestern, die die Sender ja damals auch fast alle hatten, hat man gesagt okay, die Bratsche muss aber eine SPD-Pateibuch haben.

00:12:15: Aber der Flügel hatte einen CDU-Parteiibuch, so ungefähr!

00:12:18: Und so war es auch... Man ist anders miteinander umgegangen.

00:12:22: Das heißt also, alle die irgendeine Färbung hatten haben trotzdem das Ganze gesehen und es war Journalismus und zwar unabhängiger Journalismus Und nicht unbedingt der Partei zu gefallen.

00:12:33: manche haben das auch gemacht klar gab's immer aber das hat so zugenommen Nach der Wende als sie grün immer mächtiger waren als die immer mehr die Institutionen dann hoch geklettert sind Die halt achten sechziger natürlich die gesagt haben wir müssen hier uns alles ... holen, wir müssen die alle unterwandern.

00:12:52: Sturm auf die Bastille in einer anderen Form... Also in die Gremien!

00:12:56: Man musste in die gremien, man musste in Beamtenverhältnisse also in alle wichtigen Positionen.

00:13:01: heute sind sie ja auch in den großen Unternehmen tätig.

00:13:04: ein bisschen zur Autobranche diese ja auch teilweise schwer vernichtet haben oder einen schweren Schaden zumindest zugefügt haben und das hat sich dann immer mehr entwickelt.

00:13:14: so mit den zweitausender Jahren wurde es immer heftiger und so die letzten Fünfzehn bis zwanzig Jahre hat das dermaßen zugenommen, dass man eigentlich die öffentlich-rechtlichen gar nicht mehr wiedererkennt.

00:13:26: Weil durchweg egal was man schaut ob es ein Jugendformat ist wie Funk oder ob ich eine alte Sendung also für die klassische ältere Zielgruppe über siebzig teilweise sogar mir anschaue oder anhöre da merkt man sofort Es hat eine linksgrüne Färbung.

00:13:42: Dann kamen die privaten auf einmal rein.

00:13:45: Was war das für eine Veränderung?

00:13:48: für die Medienlandschaft damals.

00:13:51: Da hat man sich erhofft, dass es tatsächlich eine Belebung des Marktes gibt und diese Belebungen ist dann tatsächlich auch gekommen.

00:14:01: Das ist sofort dann eingetreten.

00:14:03: Also man hat ja denn zunächst die Leute versucht abzuwerben von den öffentlich-rechtlichen.

00:14:07: Hat man sich ein paar große Leute, ein paar großen Namen rausgenommen?

00:14:11: Nachher gab es das übrigens umgekehrt.

00:14:13: Dann wurden die erfolgreich ohne Ende.

00:14:15: die Privatstationen wie zum Beispiel RTL war ja zweiundneinzig das erste Mal Marktführer.

00:14:19: da kam ich dann zu RTL vom Rias und eben halt nicht nur Radio hundert vier Punkt sechs RTL.

00:14:25: Und dazu kam eben halt RTL Television mit dem Frühstücksfernsehen.

00:14:30: Das hieß damals noch Guten Morgen Deutschland.

00:14:33: Und RTL aktuell war ein bisschen geteilt, also die Nachrichten hießen auch schon RTL aktuell und da wurde RTL halt Marktführer und hat man halt gemerkt, die haben dann einen ganz anderes Selbstbewusstsein bekommen.

00:14:47: und dann ging das genau andersrum dass denn die Öffentlich-Rechtlichen von den Privaten sich Leute geholt haben oder auch versucht haben in den Formaten die Privaten fast noch von rechts zu überholen wie man so schön gesagt hat

00:15:00: Waren die auch schon politisch gefärbt.

00:15:02: oder wie war das?

00:15:04: Da hat man erstmal komplett nur auf Unterhaltung gesetzt, ganz politisch.

00:15:08: Also

00:15:08: politisch ... Man wusste es schon also Sat.Eins.

00:15:11: Damals war's ja noch Sat.eins als Einzelsender und dann kam mir immer mehr dazu Kabel eins und Pro sieben usw.

00:15:17: Und so was auch bei RTL, weil Sat.

00:15:19: Eins war's so dass man gesagt hat eher der Union nahe und traditionell RTL mit dem mit der Mutter, mit der Muttergesellschaft CLT aus Luxemburg.

00:15:29: Denn RTL steht ja eigentlich für Radio Teder-Luxenburg.

00:15:32: mittlerweile ist ein großer Teil zumindest in Deutschland gehört auch deutschen Unternehmen also Bertelsmann natürlich als Hauptgesellschaft da drin.

00:15:42: Da hat man gesagt SPD nahe und so hat sich das so ein bisschen aufgedrüsselt.

00:15:47: dazwischen waren immer so ein paar FDP Leute Und dann kam die Grünen irgendwann

00:15:51: okay aber bei den privaten konnte man Wer war da für die CDU oder Union?

00:15:59: Ja, da gab es dann Leute, die zum Beispiel auch von den öffentlich-rechtlichen rübergegangen sind.

00:16:03: Ich kann mich an den Emanuel Chefredakteur Mertes z.B.

00:16:07: erinnern und gab's noch einiges.

00:16:08: Oder

00:16:09: Kirch, die ... Kirch gehörte doch ...

00:16:13: Genau!

00:16:14: Der spielte eine große Rolle, Kirch hatte eine große Nähe zu Helmut Kohl.

00:16:17: Ja.

00:16:18: Kirch saß ja auch bei Axel Springer damals mit.

00:16:22: Ja,

00:16:22: drin.

00:16:23: Okay

00:16:24: interessant also aber jetzt haben sie ja wirklich eine mediale Vielfalt erlebt auch in ihrer Geschichte und in der Entwicklung.

00:16:34: Und heute sind Sie Teil eines Formats was... ...überwiegend nur auf Social Media ausgespielt wird.

00:16:41: Wo würden sie sagen war die größte Veränderung In der gesamten Geschichte von öffentlich-rechtlichen Radiosender bis zu Fernsehsendern privaten wo Social Media alles auch überspielt.

00:16:55: Also

00:16:55: da muss mich natürlich nochmal die Zwischenstation vom großen Privatfernsehen, bundesweites Privat Fernsehen – ich habe zwischendurch auch mal wieder öffentlich-rechtliches PRD gemacht.

00:17:05: bundesweit und in den dritten Programmen so genannten – war ich lange Zeit beim Lokalfernsehen oder Regionalfernsehen?

00:17:14: TV, ne?

00:17:15: Ja genau.

00:17:15: Also erst bei TV Berlin zunächst dann bin ich zu PotsdamTV das wurde dann Hauptstadt-TV.

00:17:21: Das ist unbenannt worden.

00:17:23: Dann bin ich wieder zurück zur TV Berlin.

00:17:25: und jetzt bei News.

00:17:28: seit September twenty-fünfundzwanzig.

00:17:33: News is natürlich ein Radio!

00:17:34: Das darf man nicht vergessen.

00:17:35: es gibt ja das Radio bundesweit auf DAB Plus und online kann man's natürlich auch hören.

00:17:40: also das ist das eine Bein, also News besteht ja aus mehreren Beinen.

00:17:45: Es ist eine neue, eine junge Plattform mit vielen alten Hasen ... die aus unterschiedlichen Bereichen kommen, hauptsächlich natürlich auch aus dem Springerhaus.

00:17:55: Also Zeitungsleute aber es sind auch Fernsehleute und Radioleute mit dabei.

00:17:58: das heißt also wir machen auf der einen Seite ein Radiosender... Wir machen gleichzeitig aber die Radiosendungen auch im Fernsehen, aber nicht im klassischen Fernsehen sondern bei YouTube X und unsere App und bei News.de.

00:18:12: Und wir haben natürlich auch noch in diesen beiden Formaten, also App und News.De Obwohl ist ja eigentlich ein Format ... über zwei Ausspielwege, auch noch das klassische ... ... geschriebene Wort.

00:18:25: Also insofern ist es eine ziemlich große

00:18:28: Preise aufgestellt.

00:18:29: Ja, aber sage ich mal in der gesamten Medienlandschaft oder das was Sie jetzt so bisher erlebt haben... ... wo würden sie sagen waren für einen Medienmenschen?

00:18:38: Für einen Medienschaffenden oder einen Redakteur ... ... der größte Umbruch?

00:18:42: ... war das jetzt von öffentlich-rechtlichen zu privaten.

00:18:49: Gab's da die größten Verwerfungen vielleicht?

00:18:51: Oder ist es jetzt auch, wenn man die ... ... Brille vom Öffentlich-Rechtlichen aufsetzt... ... ist das jetzt das Internet was für die gekommen und eine Herausforderung ist.

00:19:02: Ich meine wir haben ja wirklich immer wieder solche Kämpfe zwischen ... ... Öffentlich Rechtlichen und den Freien Medien.

00:19:10: Wir sind ja auch Teil des, sage ich mal der Freien Medien.

00:19:15: greifen sie an aus mehreren Gründen, aber unter anderem weil Sie halt so in diesen alten Dingen verharren.

00:19:22: Und da würde mich wirklich mal interessieren wie groß sind diese Umbrüche bei den Medien und was hat da meistens geschichtlich geprägt?

00:19:33: Also

00:19:33: ich kann ja jetzt plus sagen.

00:19:35: also ich möchte einfach mal sagen etwas das mich persönlich betrifft es gibt natürlich die... ... große Brille, die ich mir jetzt aussetzen könnte sagen.

00:19:42: Die Medien haben sich so und so und das ist ja Quatsch!

00:19:44: Ich rede jetzt einfach mal von mir... Der erste Wechsel oder der Umbruch für mich war der Weg nach elf Jahren komplett nur Radio dann zum Fernsehen zu gehen und Fernsehens zu lernen.

00:19:58: mit neunundzwanzig dreißig.

00:19:59: Ja Dreißig war ich genau.

00:20:01: Bin gerade dreißzig geworden.

00:20:03: Warum bin ich erst so spät zum Fernsehen?

00:20:06: Weil die alle gesagt haben Du siehst so jung aus.

00:20:10: Du siehst ja aus wie fünfzehn, und da war ich schon zwanzig.

00:20:14: Und dann haben die gesagt, du siehst es einfach zu jung aus.

00:20:16: Heute wär's anders wenn man sagt oh je jünger man auch aussieht desto besser.

00:20:20: damals war es aber anders.

00:20:21: Du musst schon denn auch gerade wenn im aktuellen Bereich Nachrichten und so Magaziner Arbeit ist da musst du schon ein bisschen seriöser aussehen und nicht so jugendlich.

00:20:30: ja Frisur hat ja damals auch schon gesessen ihr habt auch schon Anzüge getragen Aber ich sah eben halt einfach so jung aus deswegen so lange.

00:20:37: radio War aber wunderbar.

00:20:39: Ich hab Radio geliebt und liebes auch heute noch.

00:20:42: Und dann kam der erste Umbruch für mich.

00:20:44: Ich habe ja weiter Radio gemacht, aber ich bin zum Fernsehen gekommen und ich hab denn auch innerhalb von drei Monaten Fernsehen gelernt und zwar alles und dafür war RTL gut.

00:20:52: Das hätte ich bei der ARD niemals so lernen können wie bei RTL.

00:20:56: RTL hat mich komplett ausgebildet.

00:20:58: was machen wir hier?

00:20:59: Warum?

00:21:00: Wie muss ich mich bewegen?

00:21:01: Wie weit darf ich nach vorne, nach hinten, nach links, nach rechts?

00:21:05: Was darf ich an Krawakten tragen?

00:21:07: Was ist problematisch?

00:21:09: Weil damals gab es noch die Bluebox heute das Green.

00:21:11: Ja, genau.

00:21:13: Und da wusste man also, alles was blau ist.

00:21:15: Das darf man nicht tragen und verschwindet mit den Haaren

00:21:18: usw.,

00:21:19: und so fort.

00:21:20: Ich hab auch gelernt damals, dass ich ein bisschen abnehmen soll.

00:21:23: Hatte aber auch ein paar Kilo mehr ... Ich war zwar immer ungefähr so, aber hatte mal ein paar Kilometer.

00:21:27: Da hat der Regisseur bei RTL gesagt, mein Lieber du bist zu fett, nehm mal ein Paar Kilo ab.

00:21:32: Fünf Kilo wären ganz gut!

00:21:33: Die Haare müssen kürzer.

00:21:34: Die waren damals noch etwas länger.

00:21:36: Es war nicht ein reines Frauenproblem, die Männer mussten auch abnehmen von

00:21:39: der Kamera?

00:21:39: Ja genau!

00:21:40: Also das war der ... Erste Break.

00:21:43: Okay, das ist aber wunderbar.

00:21:44: Das war ja toll!

00:21:44: Ich hab dann auch eben halt Fernsehen gemacht und da hat sich das auch mal gedreht... ...dann habe ich immer weniger Radio, immer mehr Fernsehene.

00:21:51: Eine Weile sogar als die Chefredakteur wurde beim Fernsehen.

00:21:54: Habe ich gar kein Radio mehr machen können sondern nur noch Fernsehen.

00:21:57: was heißt nur?

00:21:58: War wunderbar!

00:21:59: Ich war der Hauptankermann jeden Abend zehn Jahre lang... ...hab' ich die Hauptnachrichtensendung bei Potsdam TV Hauptstadt TV später präsentiert.. ..und sechs Jahre davon war ich auch noch zusätzlich Chefredaktor und Chefmoderator.

00:22:11: Das war natürlich auch wieder ein Break.

00:22:14: Das Internet war insgesamt ein Break, weil man gesehen hat, oh wunderbar es gibt noch mehr Ausspielwege!

00:22:20: Ich hab gesagt okay Radio.

00:22:21: dann kam ja DHB Plus auch neben UKW dazu.

00:22:24: Mittelwelle und Kurzwelle wurden so nach und nach abgeschafft.

00:22:27: klar brauchte man da nicht mehr.

00:22:28: Und dann kam immer das Internet mit so vielen Möglichkeiten.

00:22:31: ich war auch einer der das erste iPhone hatte.

00:22:34: Ja?

00:22:34: Ja, Jahr zwei tausend sieben sensationell mit den E-Mails fand die so klasse.

00:22:40: Und naja, gut.

00:22:41: Dann hat sich das ja alles nochmal verändert mit Social Media.

00:22:44: Da wurde ja nach und mal vieles anders, weil da waren eben keine Zeitungsredaktionen drin oder Fernseh- und Radioredektionen, Chefredaktion die gesagt haben, ja, das ist ein Thema, das is kein Thema sondern auf einmal konnte jeder seine Meinung sagen.

00:22:57: Fing erst mal an so mit wie Zuckerberg auch angefangen hat, Zuckerberg mit seiner ich wollte Mädchen kennenlernen Geschichte Und dann wurde es ja aber immer wichtiger, immer gewichtiger und da gab's ja immer mehr Plattformen.

00:23:12: Die eigenen dann noch mal von Meta die dann unbenannt wurden erst was der Facebook-Konzern dann Meta und vor allen Dingen auch Twitter beziehungsweise X. sensationell also für mich ist jetzt im Moment X am wichtigsten weil es ist für mich die interessanteste Plattform und man trifft dort auch

00:23:28: das politische Geschehen

00:23:30: Die interessantesten Leute, die auch sehr interessant mit einem diskutieren.

00:23:33: Manche sind natürlich trotzdem platt und sagen alles Nazis unter dem Motto Alles was nicht links ist, es sind ja automatisch gleich Nazis wird man sofort geframed in diese Richtung.

00:23:44: Das ist der nächste große Umbruch gewesen.

00:23:47: Und jetzt bei einer Plattform Alles bedient, wir machen ja auch Social Media ganz stark also einmal News als Sender.

00:23:54: Ich sage jetzt mal Sender, wir sind ja hauptsächlich ein Sender Wir haben hier eine Rundfunk- und Fernsehlizenz Aber auf der anderen Seite Auch noch auf Social Media jeder selbst.

00:24:05: Also wir sind alle nochmal unsere eigene kleine in Anführungszeichen Firma wo ich auch fest angestellter Redakteur, Moderator bei Newspin gehören natürlich zu diesem Unternehmen und trotzdem findet das Unternehmen gut, dass wir selber auch Aktivitäten haben.

00:24:21: Und nicht sagt, wir sollen uns irgendwie distanzieren und sagen hier bin ich rein privat was ja auch blödsinn ist.

00:24:26: man steht immer dann für ein Unternehmen gerade wenn man sein Gesicht raushält.

00:24:31: also wir machen das ganz bewusst natürlich Ich bin einer von News und wenn man meinen Privat-Account sieht gibt es immer auch die Verlinkung zu News.

00:24:42: Ganz kurze Frage, die mich interessiert.

00:24:45: Redet man im Radio anders als im Fernsehen?

00:24:49: Ja ein bisschen!

00:24:50: Man wird ja auch angetrieben durch die Kopfhörer.

00:24:52: Radio ist ja klassisch mit Kopfhören, da hört man sich ja auch selber.

00:24:56: Beim Fernsehen hat man das nicht.

00:24:57: Da hat man nur diesen kleinen Mann im Ohr damit einem der Regisseur sagen kann, werd mal kürzer länger oder Achtung!

00:25:02: Die Leitung steht nicht?

00:25:04: Oder was weiß ich über Brückmal und das wird einem natürlich beim Radio auch gesagt.

00:25:07: Da hab' ich hier auch ein Producer, der mir die ganze Zeit immer sagt so Achtungen jetzt ist dass da Leitung steht und werd mal bisschen schneller schlafe dich ein oder so.

00:25:15: Das kommt ja manchmal vor... der Stimme und man ist dynamischer, sagen wir mal so.

00:25:22: Weil man natürlich sagt hier ist News live am Abend.

00:25:25: beim Fernsehen würde man sagen News Live am Abend.

00:25:27: herzlich willkommen meine Damen und Herren.

00:25:29: ich habe ja das Damen und Herrn wieder eingeführt.

00:25:32: ja nachdem es die Tagesschau abgeschafft hat heißt es bei mir jetzt immer Guten Morgen, meine Damen und Herren.

00:25:38: Guten Abend, meine Daumen und Herren!

00:25:39: Sehr gut.

00:25:42: Da tun sich wieder Lücken auf.

00:25:43: Ja... Würden Sie sagen?

00:25:45: Sie sind irgendwann mal ... es gab so einen Bruch bei Ihnen wo sie sagen okay ich meine News ist ja noch einmal was ganz anderes.

00:25:53: Es ist kein Mainstream, es ist kein Privatsinn.

00:25:55: Das ist nicht etabliert, das ist neu inhaltlich politisch ... schon zwischen AfD und Union irgendwo, würde ich sagen.

00:26:06: Konservativ?

00:26:07: Konservativ

00:26:08: genau!

00:26:09: Waren Sie immer schon politisch so?

00:26:11: oder gab es einen Moment wo sie sagten... ..."Da ist mein

00:26:14: Schlüsselerlebnis.".

00:26:16: Da hat mich irgendwas zum Umdenken bewegt.

00:26:18: Nee.

00:26:21: Ich habe ja vorhin gesagt, ich hab auch schon als Kind ganz gerne Anzüge getragen.

00:26:25: Achso.

00:26:26: Zu mir hat mal jemand gesagt du bist aus deinem... Aus dem Mutterleib mit dem Mercedes im Anzug rausgefahren.

00:26:34: Aber ich finde es einfach... Okay, das ist jetzt nicht unbedingt irgendwie was Politisches.

00:26:39: Sondern ich mach das einfach, weil ... Ist auch ein

00:26:42: Statement.

00:26:42: Vor allem in Berlin!

00:26:43: Das muss dabei sein.

00:26:45: Ein Stecktuch ganz wichtig bei mir neben der Krawatte.

00:26:47: In Kreuzberg fällt man auf?

00:26:49: Ja, man fällt schon auf.

00:26:50: Aber mittlerweile in dem gut-bürgerlichen Bezirk, wie ich wohne ja auch im Südwesten, war einer der Betroffenen in Sachen Stromausfall.

00:27:01: Kai Wegner, da haben wir ihn wieder.

00:27:04: Ja, nee ich war immer eigentlich ein konservativer.

00:27:07: Aber das Spektrum war breit!

00:27:09: Das ging von, sagen wir mal vom Seeheimer Kreis der SPD über die FDP bis hin zur CDU CSU.

00:27:17: Ja gut mittlerweile ist das Spektorum erweitert jetzt haben ja auch noch die AfD dabei.

00:27:22: Ja, das Seeheimer kreis für die, die es nicht wissen ist, ein konserverter Kreis oder so ein rechterer Kreis in der SPD?

00:27:30: Ja.

00:27:30: Also Helmut Schmidt würde man wahrscheinlich heute nicht mehr in der SPD aufnehmen.

00:27:34: und Helmut Schmid hat mich auch als Kind sehr geprägt zur Politik gebracht, er war ja Bundeskanzler, auch wie er sich verhalten hat während der Terrorzeit der RAF für mich immer noch einer der großartigsten Kanzler die wir hatten.

00:27:46: also Adelnauer na klar den habe ich aber nicht kennengelernt also den hab ich nicht bewusst wahrgenommen.

00:27:50: aber Helmut schmitt der hatte mich weil ich mich sehr früh für Politik schon interessiert habe auch Bundestagsdebatten schon gesehen habe hat mich sehr geprägt.

00:27:58: und dann von Helmut zu Helmut war es wirklich Helmut Kohl, den ich sehr beeindruckend fand.

00:28:04: Vor allen Dingen als die Mauer gefallen ist sensationell wie er sich mit seiner Frau Hannelore hingesetzt hatte und einfach mal dieses ... Ich glaube zehn Punkte waren's damals diese zehn Punkte Programm runtergeschrieben hat.

00:28:16: Großartig!

00:28:18: Ja, es ist mit Sicherheit eine spannende Zeit gewesen, die ich leider nicht bewusst erleben konnte aber das so besser ist, wenn andere Leute darüber berichten können.

00:28:31: Wie haben Sie persönlich eigentlich den Wandel?

00:28:34: Den politischen Wandel vielleicht auch erlebte?

00:28:36: ich meine sie waren jetzt doch schon immer wieder mal bei öffentlich-rechtlichen und wenn sie sagen sie waren eher konservativ immer dann mussten sie ja unweigerlich auf gewisse Widerstände auch gestoßen sein.

00:28:48: oder

00:28:49: Es waren schon Leute da, die mich verhindern wollten.

00:28:51: Und es gab auch Leute, die sich verhindert haben.

00:28:54: Es war natürlich schon ganz merkwürdig ich als konservativer bei Radio Bremen dem linksten Sender den es damals schon in der ARD gab aber trotzdem gab's da damals einfach das Problem nicht.

00:29:03: man hat mich machen lassen und mich glaube ich gar nicht mal so stark behindert.

00:29:09: Schwieriger war es dann schon.

00:29:10: beim Rias gab es gar kein Problem.

00:29:13: war beim Rias angestellt, da war Ronald Reagan der Präsident der USA.

00:29:18: Da war Eber Diebken von der CDU, der regierende Bürgermeister von West-Berlin und Helmut Kohl war der Bundeskanzler.

00:29:23: also das heißt es war alles sehr konservativ.

00:29:26: Da habe ich natürlich reingepasst.

00:29:27: und das Rias zwei Team bestanden nicht nur aus CDU und CSU Anhängern aber sagen wir schon Wir waren insgesamt etwas konservativer schon geprägt Das ist klar!

00:29:38: Da gab's kein Problem.

00:29:40: Probleme gab es eher beim damaligen SFB, beim Senderfreies Berlin.

00:29:43: Der war natürlich stark SPD geprägt als Diebke, dann Regierter Bürgermeister wurde kamen auch die Union so ein bisschen zum Zuge über einen Intendanten nämlich Lothar Löwe ganz bekannt der ARD-Korrespondent der ausgewiesen wurde aus Ostberlin weil er eine Wahrheit gesagt hat dass jedes Kind weiß das hier an der Mauer ... auf Menschen, die auf Hasen geschossen wird.

00:30:06: Dann hat man ihn ausgewiesen und dann wurde er eben halt nachdem er ARD-Korrespondent in Ostberlin für die ARD war... ... beim Senderfreis Berlin Intendant.

00:30:14: Da war es ein bisschen konservativer, da habe ich dann auch nochmal ein Stückchen Karriere machen dürfen aber danach... ... war's dann einfach auch vorbei!

00:30:24: Es gab mal zwischendurch einen Gespräch mit einem Abteilungsleiter der sagte, ich würde dich gerne wieder zu deinem Heimatssender zurückholen.

00:30:32: Ja, weil ich meine erste Moderation tatsächlich am vierzehnten Mai nix hat.

00:30:35: Einen Achtzig beim SFB gemacht habe.

00:30:37: Hab zwar Reportagen schon beim Rias gemacht die Moderation war kurzzeit.

00:30:40: später im Juni hab Ich Beim Rias dann den Treffpunkt moderiert bei Rias zwei ganz Bekannte Jugend.

00:30:45: Sendung war das Magazinsendungen mit Politik und guter Musik Und der wollte mich halt zurückholen.

00:30:53: zum zum SFB.

00:30:54: damals ist er sogar noch SFB.

00:30:57: Das ging aber nicht weil es schon In seinem Vorzimmer saß ein Mann, mit dem ich zusammengearbeitet habe.

00:31:03: Der hat gesagt schön dass du hier bist aber ich werde dafür sorgen das du hier nie wieder reinkommst.

00:31:09: Du bist uns einfach nicht links genug.

00:31:12: Echt so offen?

00:31:13: Ja so offen!

00:31:14: Das hat er mir ganz offen gesagt.

00:31:16: und deswegen ist tatsächlich dieser Wunsch dieses Programmchefs nicht zustande gekommen weil von unten dann also eigentlich einen Mann der gar keine wichtige Position hatte Aber der konnte natürlich so ein bisschen Das rascheln im Laub.

00:31:34: Nein, der würde nur unsere innere Ruhe zerstören!

00:31:37: Unsere Redaktionsgemeinschaft und so weiter und sofort.

00:31:40: Und so sind Sachen verhindert worden und so läuft das natürlich...

00:31:44: Ja heute wahrscheinlich noch viel stärker?

00:31:45: Noch

00:31:45: viel stärkter also wenn er nicht rechtlichen.

00:31:47: Ja gut da will ich ja auch nicht mehr da.

00:31:48: ... hin.

00:31:49: Also... Okay, haben

00:31:51: Sie abgeschlossen mit der

00:31:52: Karriere beim ARD?

00:31:54: Ich bin froh, dass ich bei News bin!

00:31:56: Ich bin vor, dass sich mit Julian Reichel zusammenarbeiten kann, den ich übrigens für den besten Chefredakteur der Bildzeitung halte.

00:32:01: Das habe ich nicht jetzt gesagt oder das erste Mal gesagt weil ich jetzt bei News arbeite.

00:32:07: Das hab' ich ... ... bei als Chefredaktör bei Hauptstadt TV in meiner Fernsehsendung, die ich moderiert habe.

00:32:14: da hatte ich ein Beispiel aus der Bild-Zeitung gezeigt wie Wie frech und wie unerschrocken er mit der Corona-Berichterstattung umgegangen ist.

00:32:23: Nicht in den Jahr,

00:32:25: sondern im Jahr ... Ja, genau, sorry Jungs.

00:32:27: Ja, im Jahr, ja.

00:32:28: In dem Jahr, ich hab das als Beispiel gezeigt und gesagt, dass es sensationell ... Wie Julian Reichelt das macht, dann wurde er ja auch hauptsächlich durch Intrigen rausgedrängt oder von seinem Posten enthoben.

00:32:45: Da kam er erst mal wieder und dann aber endgültig.

00:32:49: Und ich habe es immer wieder, als er denn endgühltig weg war gesagt, dass ist sehr schade für Axelspringer weil für mich ist das der beste Chefredakteur den man sich gerade in der heutigen Zeit wünschen kann, der nicht nur die Zeitung die klassische Papierzeitung, die Printausgabe im Kopf hat.

00:33:05: Der online alles weiß der Fernsehsender aufbaut, Social Media beherrscht.

00:33:12: und deswegen freut mich das umso mehr dass ich heute mit Julian Reichel zusammenarbeiten kann.

00:33:17: Stichwort Corona.

00:33:19: hat sie die Berichterstattung darüber damals überrascht von den öffentlich-rechtlichen und wir haben sie allgemein diese Zeit wahrgenommen.

00:33:29: Es hat mich vor allen Dingen überrascht, nicht nur das was bei den Öffentlich-Rechtlichen passiert ist sondern was bei mir im Hause damals passiert ist.

00:33:36: Nämlich behauptstadt tv dass mir gesagt wurde als Chefredakteur so hört man alle her also von der Geschäftsleitung kam das wir sind ab sofort der Corona Sender Das heißt?

00:33:48: Ich habe es dann gemerkt ich hab das erst mit dem ersten Moment... ...nicht so ganz verstehen wollen sagen was.

00:33:54: mal so ich habe mich schon gedacht was es vielleicht heißen könnte Dass wir auf Linie gehen in der Berichterstattung, die dann auch die öffentlich-rechtliche Linie war.

00:34:05: Und endlich bei fast allen anderen privaten Medien.

00:34:09: Nämlich alles übertragen, also Drossen, Drosten, Drossen, Wiela, Wiele, Wila, Merkel, Merkel und alternativlos.

00:34:17: Alles ist alternativ los.

00:34:19: Spahn spielt ja damals auch noch eine Rolle aber vor allem auch Lauterbach, der ja auch damals schon sehr laut war.

00:34:25: Lauterbach war ja der Liebling der Talkshows, v.a.

00:34:28: bei Herrn Landzimmer beim ZDF.

00:34:31: Und ich habe dann angefangen, Leute, die kritisch waren einzuladen zum Interview.

00:34:37: Da war z.B.

00:34:38: ein Richter aus Berlin.

00:34:40: Die haben sich damals zusammengetan, die Richter und die Staatsanwälte und haben einen Verein gegründet.

00:34:47: Kritische Staatsanwelter und Richter.

00:34:50: Den hab' ich eingeladen und da haben wir darüber gesprochen, wie weit diese Corona-Maßnahmen überhaupt mit dem Grundgesetz vereinbar sind?

00:34:58: Das fand man gar nicht gut und ich habe dann gesagt, ich werde ihn wieder einladen.

00:35:02: Und das wollte man eigentlich verhindern.

00:35:04: aber ich hab es dann trotzdem getan quasi Funktion weil er einfach gesagt hat Moment mal Ich bin hier der Chef Redakteur.

00:35:10: Ich bin der Hauptanker-Mann hier der Nachrichten und ich werd ja wohl da nochmal einen Wort mitreden können.

00:35:15: Das hat man denn auch zugelassen.

00:35:17: Aber dann hat man immer mehr Leute um mich rum platziert die gedrückt haben, so CVDs.

00:35:22: Das weiß man ja von der Tagesschau, dass die Chefs vor dem Dienst manchmal mächtiger werden oder mächtig sind als der Chefredakteur.

00:35:31: und so kam es dann natürlich dazu, dass ich mich schon eingeengt fühlte.

00:35:37: Man hat mir immer mehr Sendung gegeben.

00:35:39: Ich musste immer mehr moderieren unter dem Motto macht doch mal mehr als Chefmoderator noch diese Sendung.

00:35:44: D.h.,

00:35:45: man hat weniger Zeit sich um die Themen zu kümmern.

00:35:48: Man kriegt halt die Themen vom CVD Und da hat sich einiges geändert.

00:35:52: Da habe ich gesagt, okay das schaue ich mir jetzt noch eine Weile mit an und das habe ich mir dann bis dreiundzwanzig angeschaut.

00:36:00: Das waren ja die Ausläufer der ganzen Corona-Folgen.

00:36:04: Ich meine damit also der rechtlichen Corona-Volgen all das was da passiert ist.

00:36:09: Dann gesagt so jetzt kündige ich und dann hab' ich zum dreißigsten Mai meinen Vertrag gekündigt als Chefredakteur Und bin dann zu TV Berlin zurück, da hatte ich ja auch lange Zeit schon vorher gearbeitet.

00:36:20: Seit vierundneunzig, da hieß es noch eins.

00:36:21: Das

00:36:21: ist auch ein Privatcenter?

00:36:22: Ja, das

00:36:23: ist ein Privatsender der hier am Anfang eines A-Fernsehens groß gegründet wurde und Ulrich Schramoni war mit dabei als Gründer, der auch hundertkommasächs den ersten Privatsender in West-Berlin gegründen hat.

00:36:32: Time Warner also der große Warner-Konzern Jorz Soros war übrigens auch einer der Gesellschaften.

00:36:41: Also es war ganz interessant, also wir waren relativ groß gestartet als Lokalfernsehen und dann sind aber die Gesellschaft da ständig raus rein Kirchwartern-Gesellschafter Springerwahlgesellschafter Und mittlerweile ist das eben halt die God Media Gruppe Die ja auch Hamburg I und noch ein paar andere Fernsehsender betreiben.

00:36:57: So dann bin ich dahin gegangen und die haben dann witzigerweise kurze Zeit später nachdem ich wieder da war Hauptstadt TV gekauft Von der hofbauer Stiftung, von der evangelischen hofbauerstiftung.

00:37:07: Der Sender gehörte zunächst als Potsdam TV.

00:37:09: Sie sind

00:37:09: weggerannt und sie sind hinterher sozusagen?

00:37:12: Richtig so ungefähr!

00:37:13: Also der Sender gehört ja eigentlich mal ursprünglich zum Tagesspiegel zu dem Potsdamanäuschen.

00:37:18: Nachrichten also Holzbrinkgruppe ist dann an die evangelische Hofbauerstiftungen in Potsdem verkauft worden Und dann wurde es wiederverkauft.

00:37:25: da gab's dann mal zwischendurch einen anderen Besitzer den immerhin Geschäftsführer des Senders TV Berlin und dann kam ich wieder zu, das war witzig.

00:37:34: Ich war dann wieder bei Hauptstadt TV und da war ich wieder der NKMN neben TV Berlin.

00:37:38: Und in Hamburg war ich dann eben halt auch zu sehen und im Baden-Württemberg also Riesensendegebiet.

00:37:43: Das habe ich ja gemacht bis August zwanzigfünfundzwanzig und dann gab es aber vorher schon Kontakt.

00:37:48: Also schon über einen längeren Zeitraum hatte man mich angesprochen bei News ob ich die Lust hätte dort rüberzukommen und da Radio- und YouTube zu machen, also Radio und Fernsehen könnte man eigentlich sagen.

00:38:02: Und als das Angebot kam dann hab ich natürlich gesagt ja klar, da bin ich dabei sein!

00:38:08: Das gönne ich mir jetzt noch mal.

00:38:10: Für die alten Youtube Hasen, die nur YouTube kennen und nicht das Fernsehen wie misst man die Einschaltquoten tatsächlich beim Fernsehen?

00:38:19: Und sind sie besser oder schlechter noch als meinte YouTube?

00:38:23: Videos.

00:38:24: Ja, da gibt es das sogenannte GFK-Meter.

00:38:27: Das sind Geräte die stehen im Haushalt.

00:38:29: Die sind verbunden mit der Telefonleitung und da gibt's eben halt so.

00:38:34: ich glaube es sind so fünftausend Haushalte bundesweit repräsentativ ausgewählt nach Einkommen Schulbildung usw.

00:38:41: und sofort.

00:38:43: Und dann muss man immer dann angeben welchen Sender man schaut und wie viele Zuschauen aus der Familie?

00:38:50: Und diese Daten werden nachts abgefragt von der GFK.

00:38:54: Manuell gibt man das ein?

00:38:56: Ja, da muss also... Das geht wohl automatisch, aber man muss noch eingehen wie viele Personen gucken.

00:39:00: soweit ich das verstanden habe Ich hab sowas noch nie gehabt dieses GFk-Meter Aber das ist immer noch die Währung und dann werden diese Daten übertragen Und daraus hat man dann die Einschaltquoten.

00:39:12: Also kann man dann sehen Zielgruppe Von bis.

00:39:16: Deswegen ist es so wichtig zu sagen wer ist mit dabei Welche Schulbildung haben die Leute?

00:39:20: Wie alt sind sie, das ist ganz wichtig wegen dieser Zielgruppe.

00:39:24: Die heute eigentlich gar nicht mehr die Hauptrolle spielt weil man weiß ja auch hier übrigens bei Social Media oder auch bei YouTube dass gerade die Alten auch sehr aktiv sind die also über neunundvierzig sind also fuffzig und dann bis ins hohe Alter die sind über Achtzig Und die sind total abfrieden in Sachen.

00:39:46: Es ist ja spannend, weil das heißt eigentlich ist die Datenlage meiner Meinung nach dann nicht so ganz klar.

00:39:53: Weil wir sehen ja bei YouTube direkt... Ganz genau in Echtzeit wie viele Leute schauen es sich an?

00:40:00: Wie alt sind sie?

00:40:00: Welche Interessen haben Sie?

00:40:02: Welches Geschlecht?

00:40:03: Das einfach, weil halt die Datenlager bei den... Mich interessiert die Frage schon, bei öffentlich-rechtlichen wird gerne davon gesprochen, dass sie ja so hohe Einschaltkoten haben.

00:40:14: Bei einer Sendung XY und das sie nochmal einen Einfluss haben.

00:40:18: Und die Frage ist tatsächlich Haben Sie noch diesen Einfluß den sie von sich behaupten oder ist es doch eher ein Scheinriese mittlerweile?

00:40:26: Ja!

00:40:26: Es ist eine Riese durch die Verbreitungswege.

00:40:29: man kommt an denen gar nicht vorbei diese Kanal-Belegung, die automatisch immer ARD und ZDR auf die Plätze eins und zwei im Fernseher platziert.

00:40:40: Das ist also schon so vorgesehen?

00:40:41: Ja!

00:40:42: Das soll ja sogar noch ein bisschen extremer werden.

00:40:44: Man plant ja ein Gesetz, das man quasi sagen kann... Also hier sind die relevanten und die anderen brauchen wir gar nicht mehr oder werden gar nicht mal angezeigt auch bei YouTube.

00:40:52: Und da gibt es ja viele Ideen bei Leuten, die uns am liebsten weg haben wollen.

00:40:57: Also dass man

00:40:58: quasi Medien ... wie es vertrauenswürdig einstuft und welche nicht.

00:41:05: Und entsprechend die Algorithmen dann angepasst werden sollen, so

00:41:08: wie ich das verstanden

00:41:09: habe.

00:41:09: Genau.

00:41:10: Ja.

00:41:11: Okay.

00:41:13: Na klar haben die hohe Quoten allein schon dadurch dass sie eine Mega Verbreitung haben und einfach mal diese... Ich glaube wie viel sind das?

00:41:19: Zehn Milliarden?

00:41:21: Mittlerweile müssen schon zehn Milliarden sein.

00:41:23: Also

00:41:23: neun etwa knapp zehn.

00:41:26: Da muss man ja sehen Nur die Beiträge aus dem Rundfunkbeitrag, viele sagen auch GZ gibt es ja nicht mehr.

00:41:32: Es gibt den Rundfundbeitrag was übrigens eine rechtliche Komponente ist, die eine große Rolle spielt weil nämlich die Finanzämter für den Rundfunkbeitrag zuständig sind.

00:41:41: Das ist unfassbar!

00:41:42: Ja, genau nicht mehr die Rundfunkanstalten mit ihren GEZ-Kleinbetrieben... Also eigentlich

00:41:48: es ist eine Steuer wenn schon das Finanzamt hinterherläuft ja?

00:41:52: Eine staatliche Behörde für einen angeblich unabhängigen Sender.

00:41:57: Das finde ich sehr interessant.

00:41:59: und dann darf man nicht vergessen sie haben ja auch alle noch Werbetöchter Und da wird auch nochmal verdient.

00:42:05: also Gibt es noch die sponsorigen Geschichten?

00:42:09: Das machen natürlich auch die Werbetöchter.

00:42:11: Und das sind immer hundertprozentige Unternehmen der Rundfunkanstalten, das gibt's vom ZDR von allen Landesrundfung-Anstalten.

00:42:17: Dann gibts natürlich auch noch die deutsche Welle des Auslandsfernsehen was auch sehr viel Geld bekommt... wird nicht finanziert aus den Rundfunkgebühren, das wird wieder aus Steuergeldern finanzieren.

00:42:29: Ach so!

00:42:29: Das ist auch ganz wichtig noch zu wissen.

00:42:31: es gibt ja neben ARD und ZDF auch noch das Deutschlandradio.

00:42:34: dazu gehört der Deutschlandfunk, Deutschlandfunkt Kultur, Deutschland-Funk Nova mit drei Programmen mit zwei Standorten nämlich in Berlin und vor allen Dingen in Köln.

00:42:42: da ist er der Hauptsitz Berlin ist das Alterias Gebäude.

00:42:46: Ja, also da ist sogar noch ein bisschen was von Rias Eins übrig geblieben.

00:42:49: Von Rias Zwei ist gar nicht zu übergeben.

00:42:51: und das ehemalige Rias TV, das ist vielleicht noch zwei Leute da sein Deutsche Welle-Fernsehen.

00:42:58: Unser Austandsfernsehen.

00:42:59: Okay und würden Sie sagen dass die öffentlich rechtlichen viel spendabler sind?

00:43:09: Was gehälter oder überhaupt?

00:43:11: oder sie sind so aufgebläht sehen Sie da auch wirklich einsparpotenzial Alleins schon zu vergleichen mit den privaten, wie es lief.

00:43:21: Wie würden Sie das einschätzen?

00:43:23: Die öffentlich-rechtlichen haben ja diese Tarifverträge, die sind natürlich ausgehandelt zwischen den Gewerkschaften und den Landesrundfunkanstalten oder auch der Bundesanstalt ZDF oder Deutschlandradio.

00:43:34: Also insofern gibt's da so feste Tarif Verträge an, die muss man sich dann halten.

00:43:38: Das sind aber die einen Verträge was für sich Redakteure und Techniker usw.

00:43:44: Oben Da hat man ja mittlerweile gemerkt, nach oben ist auch tatsächlich nach oben alles offen.

00:43:51: Da werden ja auch Sonderverträge gemacht.

00:43:53: das sind ja auch Zeitverträge muss man natürlich dazusehen bei intendanten Programmdirektoren und ähnlichen Personen.

00:43:59: was aber auffällt ist dass unten also vor allen Dingen bei den freien Mitarbeitern die Leute alle weggeschossen werden.

00:44:06: Das sieht man jetzt ganz deutlich auch beim RBB, wie viele Leute da einfach jetzt gehen mussten oder weniger beschäftigt werden bis gar nicht mehr beschäftigt.

00:44:14: Werden keinen neuen Vertrag bekommen haben als Freiberufler oder auch Zeitverträge einfach keine Zeitvertrage mehr verlängert worden sind bzw.

00:44:22: neue Zeitvertrege abgeschlossen wurden, sondern sie mussten einfach gehen.

00:44:26: und wenn man natürlich jetzt noch unliebsam ist also vielleicht eine leicht konservative Meinung hat Dann hat man ja eh keine Chance mehr.

00:44:34: Also oben wird sich ordentlich bedient, da schaut die Politik zu weil die Politik sitzt ja in den Rundfunkräten oder im Fernsehrad beim ZDF.

00:44:44: Die entscheiden ja ganz kräftig mit und lassen das zu.

00:44:48: Man könnte sparen also man könnte sehr viel sparen.

00:44:50: natürlich versucht man es jetzt indem man Rundfundprogramme abschafft indem man Fernsehprogramme auch Irgendwo anders hinlegt, vielleicht in eine App oder auch dann einstellt oder zusammenlegt.

00:45:02: Aber das reicht bei Weitem nicht aus.

00:45:04: Auch hier braucht man dieses System in dieser Größe jetzt nicht mehr.

00:45:08: Als es mal angefangen hat nach dem Krieg, nach dem Zweiten Weltkrieg da war das halt anders.

00:45:11: Da haben die Alliierten dieses öffentlich-rechtliche System im Westen geschaffen damit ja freie Presse möglich ist und auch... Und da war der Rias natürlich der nicht zum öffentlich rechtlichen System gehörte.

00:45:24: Der hatte zwar Das war eine komische Formulierung.

00:45:32: Man war ohne Stimme, also beratenes Mitglied!

00:45:36: wurde, hieß diese Formulierung.

00:45:39: Man war in der ARD als beratenes Mitglied und durfte daher das ARD-Korrespondentennetz teilweise benutzen.

00:45:45: Und Rias Korrespondenten wurden auch die ARD zur Verfügung gestellt aber man war kein Teil.

00:45:50: der ARID konnte man ja nicht weil man ja den Amerikanern gehörte, den US-Amerikanern also.

00:45:54: insofern war das besonders für Westberlin oder Auswestberlin aber alles andere war ja ARD uns gerade ja in Berlin dann eben halt auch die Landesrundfunkanstalt SFB damit dann sauber war.

00:46:04: Am Anfang gab es die ja noch gar nicht, sondern Programme vom NDR und WDR beziehungsweise das waren auch Einsender-NWDR Berlin.

00:46:11: Die hatten ein Studio in Berlin und haben eben halt auch Programm für Berlin gemacht und aus diesem NWDR wurde dann im Berlin der SFB und NDR & WDR wurden dann eigenständig.

00:46:21: ... dann ist Rundfunkanstalten für den Norden und für den Westen.

00:46:26: Also diese Zeiten sind ja vorbei, wir haben ja jetzt alles!

00:46:29: Wir haben Privatsender im Radio, im Fernsehen... ...wir haben die vielen Medien also wie zum Beispiel hier... ...die junge Freiheit.

00:46:35: gut es ist eigentlich ein Printformat aber mittlerweile ist das genauso auch ein Digitalformat.

00:46:40: Ja wir erleben ja auch diesen Wandel genau.

00:46:42: Wir sind vom anderen Weg gekommen, quasi aus der Print.

00:46:46: Und sind noch bei der Print.

00:46:47: das ist immer unser Großhauptprodukt.

00:46:49: aber wir wissen dass wir da auf jeden Fall Bewegtbild brauchen damit wie die Leute erreichen.

00:46:55: und das wäre genau meine Frage.

00:46:57: als nächstes Wie viele Leute erreichen sie da draußen jetzt mit News?

00:47:02: Also wir müssen mal noch auf die Einschaltquoten Messung also auf die sogenannte MA beim Radio warten.

00:47:09: Da sind wir jetzt noch nicht drin, weil wir sind ja auch jetzt erst in den letzten Monaten auf DAB Plus gestartet.

00:47:15: Vorher gab es das Radio auch schon online auf der App und bei News.de.

00:47:21: Jetzt sind wir aber im klassischen Radio zu empfangen.

00:47:23: DAB plus hat mittlerweile fast jeder irgendwie auch UKW abgeschaltet also FM Und das ist halt die Zukunft.

00:47:29: Deswegen haben wir gleich gesagt, wir gehen nur auf DAW Plus und wir sind ja jetzt in fast allen Bundes- ... empfiehlend bei den Bundesländern an fast allen Klobzehnen sind wir mittlerweile oder elf oder zwölf, mittlerweile vertreten und teilweise gibt es ja Überlappungen.

00:47:43: Insofern... wie war nochmal die Frage?

00:47:46: Wie viele Leute erreichen Sie?

00:47:47: Ja, wie viele Leute erreicht man?

00:47:48: Also beim Radio wissen wir es noch nicht!

00:47:51: Bei X und bei YouTube vor allem YouTube.

00:47:54: Da wissen wir es natürlich immer bei den Sendungen und wir spielen ja auch noch mal Segmente aus, die auch nochmal viele Leute erreichen.

00:48:00: Und wie erreichen zum Beispiel mit unserer Morgensendung News Live?

00:48:03: Die geht hier auch sehr lang, die geht viel länger als meine Sendung also die ist ja drei Stunden lang.

00:48:08: da erreichen wir jetzt schon Teilreise.

00:48:10: achthunderttausend leute weit in Richtung Millionen geht das schon.

00:48:14: und mit der Abendsendung die ja nur... Nur, in Anführungszeichen eine Stunde langes erreichen wir auch schon teilweise bis zu hundert-achtzigtausend Leute pro Folge.

00:48:24: Also diese achthunderttausende war jetzt zum Beispiel... das war ein sensationeller Wert natürlich, ne?

00:48:30: Man guckt natürlich immer auf die Tage, man guckt auf die Woche und man guckte auf die ausgespielten, ausgelipten Sachen, die noch mit dazu gehören.

00:48:35: Und wenn wir die noch dazunehmen, kommen wir sogar noch auf höhere Quoten am Abend.

00:48:39: Wenn man das einfach zusammennimmt des Produkt-, also wir sagen jetzt News Live und News Live am Abend dann Ja, dann knacken wir locker mal mit jeder Sendung eigentlich.

00:48:49: Nicht unbedingt mit jeder, aber in vielen Sendungen auch die Millionen.

00:48:51: Ist

00:48:51: nie was ein anderer Arbeitgeber als die anderen

00:48:54: bisher?

00:48:54: Ja, das schon!

00:48:56: Die Stimmung ist dort glaube ich so sensationell gut.

00:49:01: Sie kriegen es ja mit sie sind ja bei mir öfter Gast Es sind Profis, es sind viele Leute natürlich die vorher bei Springer gearbeitet haben.

00:49:09: Klar, die gerne mit Julian Reichelt weiterarbeiten wollten.

00:49:13: Viele von der Bild, viele von Welt.

00:49:15: Jetzt ist Gunnar Schopelius gerade zu uns gekommen also wirklich ein aushängeschild der BZ lange Zeit und bildt natürlich auch halt auch welt und hat morgen post als sie noch zur Springer gehörte gemacht.

00:49:25: Also er war ja eine große Nummer dort auch im haus.

00:49:28: Es gibt eben halt leute die auch aus den Audiovisuellen Medien kommen.

00:49:32: Mein Kollege Purok hat zum Beispiel, der auch schon vorher viel Radio gemacht hat bei den Sendern in Berlin-Brandenburg oder jetzt auch Fernsehleute wie Norbert Dobelleit, der Olympiasportler, der ja für uns auch Medaillen geholt hat und der ja auch als Journalist als Moderator arbeitet.

00:49:52: Der kommt also mehr so vom Fernsehen.

00:49:54: Also da merkt man es eben halt ... Die Kompetenz ist einfach da.

00:49:58: Ja, das ist ein tolles Team!

00:49:59: Also es macht wirklich wahnsinnig viel Spaß und die Stimmung ist immer gut.

00:50:05: Selbst wenn wir wirklich angespannte Nachrichtenlagen haben, ist nicht immer so einfach, weil wir zum Beispiel gestern die Sendung ... alles noch mal wegen Wegener kam das raus mit Wegener, dass er erst ab zwölf und vierzig telefoniert hat, weil's eben halt durchgeklagt worden ist von einem Medium hier in Berlin.

00:50:25: Da mussten wir alles ändern.

00:50:26: Das war natürlich noch mal hektisch kurz vor der Sendung, aber es macht einfach Spaß!

00:50:31: Es ist wirklich toll und das Team besteht v.a.

00:50:34: aus ganz jungen Leuten dann die mittleren Jahrgänge bis hin zu ganz Alten, die eigentlich schon Pausonäre sind, die schon Richtung Achtzig gehen.

00:50:41: Ja, aber einfach immer noch arbeiten wollen.

00:50:44: Und das ist wirklich eine sensationelle Kombination muss ich sagen.

00:50:50: Sehr gut wenn Sie jetzt zum Abschluss einen Menschen ansprechen würden, einen jungen Menschen der vielleicht auch ins Journalistische rein würde.

00:51:00: Was würden Sie ihm heute raten aus heutiger Sicht?

00:51:04: Was sollte er tun?

00:51:07: Er sollte sich vielleicht ein bisschen orientieren an diesen alten guten Regeln die wir hatten und das ist einfach.

00:51:16: ich muss dann wieder den großen Hans Joachim Friedrichs zitieren.

00:51:21: Jüngeren werden ihn vielleicht nicht mehr kennen oder googlen.

00:51:23: Der war also News Anchor würde man heute sagen, er hat die Tagesthemen moderiert.

00:51:27: Er hat auch heute moderiert, er war Großmodent in den USA also ein ganz großer dieser Branche.

00:51:34: War aber eigentlich ein Linker, der war SPD-Mitglied und er hat ja mal gesagt einen guten Journalisten erkennt man daran dass er sich mit keiner Sache gemein macht auch nicht mit einer guten Sache das er immer mittendrin ist aber niemals dabei Und das, glaube ich ist das Wichtigste.

00:51:54: Dass man kein Aktivist wird weil wir haben heute viel zu viele Aktivisten.

00:51:58: Wir brauchen aber wieder Journalisten und die auch mutig sind und sagen okay egal wer da oben regiert?

00:52:06: Wir sind kritisch und wir fragen nach!

00:52:08: Wir müssen die Fragen stellen, die zu Stellen sind.

00:52:12: Das machen wir ja auch.

00:52:13: deswegen sind auch einige in der Union Nicht so glücklich über uns und ärgern sich über uns, weil wir eben halt auch hart mit diesem Bundeskanzler, März.

00:52:23: Und mit dieser Regierung die ja sehr SPD dominiert ist, obwohl es die kleinere Partei ist.

00:52:27: Lars Klingbeil hat ja da sehr viel zu sagen und auch Bärbel Bas.

00:52:30: Wir gehen eben halt sehr, sehr hart mit dieser Koalition und besonders auch mit der CDU und manchmal auch mit dem CSU um.

00:52:38: Geht uns tatsächlich ähnlich manchmal wenn wir die AfD kritisieren?

00:52:42: Das tun wir!

00:52:44: Wir unterscheiden uns dadurch, dass wir sagen, wir geben auch der AfD eine Stimme wenn sie gute Anträge bringt.

00:52:50: Wenn sie gute Anfragen stellt.

00:52:52: aber es gibt auch Sachen die wir kritisieren und die bringen wir und dann kommen ganz oft ihr seid ja genau wie die anderen.

00:53:00: Und da muss man sagen manchmal haben auch Menschen also die uns wohl gesonnen sind nicht verstanden was guter Journalismus tatsächlich ist.

00:53:09: Und das ist eben nicht immer Jahr und Abend zu allen zu sagen, auch wenn wir inhaltlich mit vielen Sachen übereinstimmen, was eine Partei

00:53:17: macht.".

00:53:18: Das erleben wir Herr Dörksen gerade bei der AfD.

00:53:20: Wir haben ja die AfD oft im Programm ein Riesenthema, gerade diese Brandmauer.

00:53:25: Ja!

00:53:26: Und wir hatten Alex Weidel schon bei uns ... Tino Kropala, also viele Leute von der AfD.

00:53:34: Dennis Hohloch zum Beispiel aus Brandenburg war auch mein Gast.

00:53:38: Es ist immer so wenn wir natürlich auch mal was Kritisches bringen genau wie bei euch bei der jungen Freiheit dass wir dann gleich Kritik bekommen, dann kommen viele blauer Herzen und sagen nein das geht nicht.

00:53:49: ich glaube es wäre ganz gut dass wir wieder diese Entspanntheit die wir in der alten Bundesrepublik hatten.

00:53:54: Das wir wieder zu dieser Entspantheit zurückkehren obwohl ich glaube nicht dass es möglich ist.

00:54:00: Die Welt hat sich ja insgesamt auch verändert, sie ist aggressiver geworden.

00:54:04: Aber dennoch vielleicht sieht ja da so ein bisschen die Vernunft das man sagt okay hört ihr doch auch mal die andere Meinung an und es muss ja nicht immer alles falsch sein.

00:54:12: natürlich kann man schief liegen.

00:54:14: Das ist gar keine Frage.

00:54:16: aber wir müssen uns natürlich auch mit denen die uns nahe stehen also die Konservativen CDU CSU AfD und auch Teile noch der FDP zum Beispiel Kubiki, der sie jetzt führt.

00:54:28: Wir müssen natürlich mit denen, die uns nahestehen auch kritisch umgehen.

00:54:31: Sonst sind wir keine Journalisten und dann sind wir einfach rechte Aktivisten.

00:54:35: Und das wollen wir ja nicht sein oder?

00:54:36: Genau!

00:54:38: Ganz schönes Abschlusswort.

00:54:39: Vielen Dank dass Sie da waren.

00:54:40: es war sehr kurzweilig Die Zeit ist verflogen tatsächlich und wünsche Ihnen viel Erfolg weiterhin.

00:54:47: auch in Ihren Sendungen Wird es News irgendwann mal vierundzwanzig Stunden geben.

00:54:52: Also im Radio gibt's ja News schon vierund zwanzig Stunden.

00:54:56: Davon sind im Moment vier Stunden tatsächlich live, also morgens die drei Stunden News Live und News Live am Abend zwischen acht zu neunzehn Uhr.

00:55:03: Wir planen aber noch viel mehr sowohl im Radio als auch... Das machen sich ja immer parallel.

00:55:08: Es gibt eigentlich nur Radio bei den Nicht-Live-Sendungen.

00:55:13: Da ist es ein reines Radio, vierundzwanzig Stunden.

00:55:16: Aber bei den Livesendung ist alles immer überall.

00:55:19: da sind wir eben halt radio YouTube X und App beziehungsweise news.de Und da planen wir noch viel, viel mehr.

00:55:26: Und lineareres Fernsehen?

00:55:29: Wir haben ja ein Gesellschafter der mit Fernsehnerfahrung hat und wir haben einen Chefredakteur, der auch Erfahrung hat mit Fernsehen weil Bild TV gab es ja auch mal ganz, ganz traurig eigentlich das Bild TV eingestellt worden ist.

00:55:43: Das war ja ein Projekt von Julian Reichelt.

00:55:45: Ich glaube die sind wieder zurück Also nicht als Bilty-V, sondern die haben wir jetzt auch in Studio.

00:55:51: Ja

00:55:52: ja, also unser Morgenstudio ähnelt sehr stark Fox News, das kann man ja auch offen sagen.

00:55:57: Klar, wir gucken natürlich zu einer Amerik... Ich sowieso!

00:56:00: Also ich bin ja auch klar so... Ria ist sehr amerikanisch gefestigt.

00:56:07: Also Washington ist mir sehr nah, sagen wir mal so.

00:56:10: Und insofern, wir gucken natürlich schon.

00:56:12: Das ist ein Fernsehstudio und die Abendsendung kommt aus einem Radio-Studio.

00:56:16: aber auch da wird es noch tolle Ideen... Es gibt da tolle Idee, wie man das alles noch ein bisschen aufmodst und noch ein wenig schicker machen kann als es jetzt schon ist.

00:56:25: Sehr gut!

00:56:26: Vielen vielen Dank, dass Sie da waren.

00:56:28: an unsere Zuschauer abonniert unseren Kanal schaut aber auch mal bei News vorbei und lasst einen Like da.

00:56:35: Vielen Dank schön Abend, schönen Tag.

00:56:37: Auf Wiedersehen.

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