Krawall-Welle erreicht Italien: Was jetzt auf Meloni zukommt
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00:00:00: Die gewaltsamen Proteste aus Frankreich schwappen nun nach Italien rüber.
00:00:03: In Mailand und anderen Großstädten sehen wir große Proteste, Ausschreitungen in Maße die wir so auch aus Frankrich kennen.
00:00:11: Nun hat Meloni die Präsidentin reagiert und fordert harsche Reaktion und Verstärkung der Polizei.
00:00:19: Wir sprechen jetzt mit einem Journalisten aus Mailand Italien.
00:00:24: Der freie Journalist Luca Steinmann ist uns jetzt zugeschaltet, er hat die Proteste teilweise live erlebt.
00:00:30: Herzlich willkommen bei der Jungfreiheit!
00:00:34: Was kann man jetzt sagen?
00:00:36: Was waren der Antrieb dieser Proteste?
00:00:38: Ist das dasselbe Bild wie in Frankreich oder was sind die Ursachen dafür?
00:00:42: Ich würde sagen, die Protesten sehen in Italien anders aus und zwar handelt sich im Italien sehr gering wenn gar nicht um politische Proteste.
00:00:51: Also alles hat sich am Samstag in verschiedenen italienischen Städten ausgelöst als es damals zu dieser Zeit ja Protesten gegen die Regierung gab.
00:01:04: aber die Leute die auf der Straße gingen die waren wirklich fast nicht in den Krawallen Einbezogen.
00:01:11: Diejenigen, die sich dann parallel auf den Straßen mit den Polizisten geschlagen haben, die dann einfach Diebstahl und Raub angesetzt haben, waren vor allem unpolitische Leute, vor allem jungen Gemeinderen mit Migrationshintergrund teilweise sehr jung von zwölf bis fünfundzwanzig Jahre alt sprechen sagen die Polizeidaten, die halt ohne politische Forderung eben diese Gewalt ausgestattet haben.
00:01:41: Es handelt sich also bis jetzt um keine konkrete Protest, keine linke oder anders orientierte Herausforderung sondern wie gesagt also Proteste dieser... Also Gewalt dieser Jungs und man soll verstehen jetzt wie die Regierung damit auseinandergehen wird.
00:01:58: Melodie hat ja hart reagiert.
00:02:00: was sind ganz konkret ihre Maßnahmen jetzt gegen diese Proteste?
00:02:05: Naja, es haltet sich um konkrete Maßnahmen gegen die Jugendkriminalität und gegen die Straßengewalt.
00:02:11: Ich würde Sie nennen so kleinen Korrekturen, die jetzt kommen, um eben politische Anforderungen zu dieser Situation zu geben.
00:02:18: Aber es handelt sich meiner Meinung nach um etwas größeres Jahr.
00:02:23: also zum ersten Mal sehen wir in Italien eine breite Masse von Jungs vor allem mit Migrationshintergrund, die halt sich diesem Staat oder mit dieser, mit der Situation in den sie leben nicht anverstanden sind und deswegen gehen Sie auch einfach auf der Straße um zu randalieren.
00:02:45: Und dadurch ihre Protest auszuüben.
00:02:48: ja aber es halten sich humantypisches drei und drittes Generationsphänomen die wir schon in Frankreich teilweise in Deutschland welchen erleben der auch jetzt in Italien kommt.
00:02:59: das heißt es sind schon überwiegend Migranten teilweise Leute, die über Generationen oder du sagst da in Italien sich befinden trotzdem migrantische Wurzeln haben.
00:03:12: Die jetzt randalieren.
00:03:13: ist das so der Fall hier auch?
00:03:16: Ja, es handelt sich vor allem um sehr junge Menschen wie gesagt die in meisten Fälle Migrationshintergründe haben und keine politische Orientierung haben.
00:03:28: Teile von ihnen haben italienische Pässe, teils andere nicht.
00:03:33: und da kommen natürlich die politischen Frage ja von der Integration weil viele dieser Jungs sind in den Tannen geboren.
00:03:40: Wie gesagt, Teile vom Ihnen haben auch italienisch pässe sie sind aber mit dem italienischen System und mit dem Italienischen Staat sozusagen nicht einverstanden.
00:03:52: Und noch ein Details dazu, es handelt sich vor allem um junge Menschen und Männer die auf der Straße waren.
00:04:00: Es gibt eine Escabe und es gibt eine Minderheit von Randallierer auch, die auch Frauen waren.
00:04:06: gewissen sind, vor allem einheimische Frauen.
00:04:10: Ich schätze sie so bis von zehn bis fünfzehn Prozent dieser Masse.
00:04:14: und ja das ist noch in Details dass bis heute noch nicht so massiv besprochen wurde.
00:04:20: Meloni hat gesagt, dass es bis zu fünf Jahre Knast gibt wenn man sich an gewalttätigen Protesten beteiligt oder sich auch dort vermummt usw.
00:04:30: Sind das jetzt ganz neue Haschemethoden?
00:04:35: Wie kann man das einordnen?
00:04:39: Es sind Methoden, die wir in Italien jedes drittes, viertes Jahr wieder hören.
00:04:45: Also Maßnahmen gegen Gewalt, gegen Masse Migration, gegen Straßenkriminalität und so weiter.
00:04:53: ich denke Wie ich schon kurz erwähnt hatte, wir sehen heute ein ganz neues Phänomen.
00:04:59: Also die große Frage der Integration von Menschen und Männer, die halt in Italien entweder geboren sind oder hier seit der Kindheit sind... Und diese ist die größte Frage.
00:05:13: Diese solche Ausscheidungen wie in Frankreich schon seit dem Jahr, den Jahrelnser Tassun IV, V und so... In Italien war es bis heute nicht der Fall.
00:05:22: also dieses Phänomen Typisch leider, sondern wir sagen der europäischen westlichen Ländere ist kommt langsam auch nach Italien.
00:05:31: Die deutsche Rechte schaut sehr genau auf Miloni und wie sie reagiert, wie sie auch die Versprechen diese im Wahlkampf gemacht hat umsetzen kann oder nicht.
00:05:42: Kann sie denn ihr Versprechen, was härtere Migration angeht umsetzen?
00:05:48: Schafft Sie das oder verlierst du da jetzt wegen solchen Protesten vielleicht auch Vertrauen in der italienischen Bevölkerung?
00:05:57: Laut Umfragen steht sie immer noch hoch.
00:06:02: Also, siebenundzwanzig Prozent der Italiener würden für Meloni heute wählen.
00:06:07: Trotzdem verliert sie Teile der Unterstützung von ein Teil der Italiene, die im Allgemeinen Rechtswählen, die sich mit... Die vor allem mit ihrer Migrations- und Sicherheitspolitik nicht Einverstanden sind.
00:06:25: Und diese Wählerschaft wendet sich heute vor allem an dem General Van Natci also dieser ehemaligen Roberto Bonacci, diesen ehemalige General der italienischen Armee.
00:06:36: Der jetzt im EU-Parlament sitzt vor kurzem also vor sechs Monaten ungefähr seine eigene Partei gegründet hat und ist dem EU-Parlament mit der AfD verbunden.
00:06:47: Das heißt die Wähler wandern quasi jetzt nach rechts?
00:06:51: Also die Unzufriedenheit ist im rechten Lager.
00:06:53: Es sind nicht die moderaten Liberalen, die jetzt Meloni nicht mehr wählen sondern Sie scheint für ein Teil der Bevölkerung, Teil der Wähler diese Versprechen nicht eingelöst zu haben.
00:07:07: Ist das richtig?
00:07:08: Das ist richtig und man soll auch unterstreichen dass Italien seit Jahrzehnten jetzt eine rechte bzw rechtsliberale Rechtskonservative Mehrheit in der Bevölkerung hat.
00:07:21: Das war so zu Berlusconi-Zeiten, das war vor zehn Jahren und das ist immer heute so.
00:07:26: es gibt in Italien keinen Rechtsrück wie man manchmal ihn auf internationalen Medien liest.
00:07:32: Es ist mehr eine Verschiebung der Wähler die früher eher rechtsliberal gewählt haben jetzt zu Meloni.
00:07:39: Und dieser Wähler, die früher vielleicht Berlusconi gewählt hat und er von Berlusconi oder seinem Lagere enttäuscht wurde, dann jetzt Meloni gewählt hatte, konnte in der Zukunft Van Natci wählen.
00:07:50: Weil eben van Natci... eine härtere Migrationslinie möchte.
00:07:56: Da spricht von Remigration, also die typische Themen, die recht der Hardliner im Gang gesetzt sind.
00:08:04: Wannatschi steht laut Umfragen heute zwischen sieben und acht Prozent.
00:08:09: Also nicht so gering aber hat auch keine Ansprüche Ministerpräsident zu werden.
00:08:14: Aber sollte in einem Jahr als die Wahlen stattfinden werden, weil Nazi sich nicht mit Meloni und mit der Mitrechtskoalition verbünden.
00:08:25: Dann konnten die Linken gewinnen.
00:08:28: Also es gibt eine breite Koalition von linken Kräften, die sehr unterschiedlich voneinander sind, die aber gerne geeignet sind – die rechte Regierung.
00:08:41: Also wieder in der Opposition, wieder als Opposition zu machen.
00:08:46: Und sollte Van Natci mit diesem sieben acht Prozent laut heutigen Situation nicht eine Allianz mit Meloni und der Koalition schaffen dann wäre die Narnia Italien wieder von links gewählt.
00:08:59: Kommen wir zu den Protesten, zurück ganz kurz.
00:09:02: Sind die aktuellen Proteste noch am Laufen oder hat sich jetzt durch diese Ankündigung von Meloni eine gewisse Beruhigung eingesetzt?
00:09:12: Das ist eine offene Frage.
00:09:14: Diese Protesten sind nicht täglich und bei dem nochmal ich führte sie mit Vorsicht als Protestin bezeichnen.
00:09:22: ja weil wie gesagt es haltet sich um Bewegungen die oft keine ...politische Forderungen haben.
00:09:28: Es gab Protesten... Also
00:09:29: Blünderungen, das sind offene, kriminelle Horden die am Ende tatsächlich...
00:09:35: Ja es gab keine wie gesagt politischen Forderung.
00:09:38: wir sind mit Meloni oder mit Vanatchi, mit Salvini oder mit dem Staat nicht einverstanden.
00:09:44: Es war mehr.
00:09:45: Wir sind unzufrieden, wir randalieren, wir klauen.
00:09:48: so geht's.
00:09:49: ja und es gab nebenbei Protesten friedlich waren.
00:09:54: Aber diese Bewegungen, diese Randallierungen haben mit der Politik gar nicht sehr wenig zu tun und es haltet sich vor allem auch... Um ein Wochenende Phänomen.
00:10:09: Also diese Jungs haben sich bis heute über Internet organisiert, WhatsApp Chats Telegram Chats und sie haben gesagt hier wir finden wir lassen uns alle in der Stadt mit dem islands Bologna Bergamo zusammenkommen und dort einfach mal Spaß haben, ja.
00:10:28: Also wie gesagt bis heute also heute gibt es ist alles ruhig gestern was auch zu auch ruhig.
00:10:35: man befürchtet aber dass in meiland in der meilen der allstadt stadtmitte am nächsten samstag wieder zur Randalierung kommen wird und gleichzeitig beobachten die sich fetzbehörden ob gegen Proteste kommen konnte, also zu Italien oder hat Leute die mit diesen Randallierungen nicht einverstanden sind vor allem Rechte, die jetzt auf der Straße gehen.
00:11:04: Also das steht alles noch offen und wir sollen bis Freitag warten denke ich mal um so verstehen wie es weitergeht.
00:11:12: Das war Luca Steinmann selbst freier Journalist aus Meiland Italien.
00:11:17: Herzlichen Dank für die Einschätzungen wünsche Ihnen noch einen schönen Tag Danke sehr.
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